Vergissmeinnicht oder: Vergiss-mein-nicht

Jetzt blühen sie wieder – zumindest die in Gärtnereien vorgezogenen Vergissmeinnicht. Strahlend blau – wie die Augen meines Mannes. Er sieht mich mit seinen Augen nun nicht mehr an.
Als “Ersatz”  stehen Vergissmeinnicht auf dem Gartentisch, gut sichtbar auch von innen und rufen Erinnerungen wach an seine Augen, ihr Strahlen und Blitzen und an den letzten Kranz, der seine Urne geschmückt hat. Dass Vergissmeinnicht “ein Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe” sind, habe ich durch Wikipedia erfahren  und auch, dass diese Blume in fast allen Sprachen “Vergissmeinnicht” heißt.

Datum: 19. März 2010
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6 Kommentare

  1. rosadora | Freitag, 19. März 2010 10:44
    1

    das erinnern über eine blume – ein vergissmeinnicht –
    und der vergleich mit den blauen augen deines mannes –
    schmerzhaft und liebevoll gleichermassen.

    liebe grüsse
    rosadora

  2. mona lisa | Freitag, 19. März 2010 14:09
    2

    Ja, genauso ist es, Erinnerungen an ihn sind (noch) immer beides: schön und schmerzvoll.

  3. Quer | Freitag, 19. März 2010 19:30
    3

    Wie schön, die Erinnerung auf diese Weise wach und lebendig zu halten!

    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  4. Gabriela | Freitag, 19. März 2010 23:09
    4

    Wie zart!
    Herzlich
    Gabriela

  5. Wildgans | Donnerstag, 25. März 2010 23:43
    5

    warmherzig
    liebevoll
    naturliebe
    menschenliebe
    lebensfreude erwächst…

  6. 6

    […] wahr! -Rosen, Tulpen, Nelken, alle drei verwelken, aber nur das eine nicht, dieses heißt Vergissmeinnicht, die Blume für Liebeserklärungen, auch nach dem Tod hinaus- wenn derjenige z.B. solch […]

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