Der Pianist

Ich denke über den Film von Roman Polanski gibt es kaum mehr etwas zu sagen, was nicht schon gesagt worden ist. Ich wollte ihn unbedingt sehen. Vieles werde ich vergessen, doch zwei Szenen haben sich mir eingebrannt:
– die Szene, in der Nazi-Schergen einen im Rollstuhl sitzenden alten Mann einfach über den Balkon kippen, da er ihrem Befehl aufzustehen nicht Folge leisten konnte.
– und die Wunderbarkeit der Musik (Chopins), von Szpilman gespielt in Anwesenheit eines Offiziers, in der Spannung, was mit dem Pianisten nach dem Ende des Stücks passiert.
Kunst als Möglichkeit, in der Hölle zu (über-)leben?

Datum: 8. September 2010
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Ein Kommentar

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    […] Manchmal ist es mir auch geglückt, mich ganz weit weg zu denken.” Sich Wegdenken, Malen, Musik hören und die Zweisamkeit mit Gerolf sind Inseln, die es ihr ermöglichen, ihren schrecklichen Alltag […]

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