Sonntag, 27. Februar 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Der Gärtnerberuf, so sprach der alte Mann vor sich hin, sei ein Bückberuf. Aber der Gärtner, anders als die schäbigen Servierkellner, beuge sich niemals vor den Menschen, nein, er verneige sich vor den Restbeständen des Paradieses. Denn jede Gartenanlage sei das Bemühen um die Wiederherstellung des ersten Gartens, Eden genannt, und dorthin, nicht etwa in eine leere Ewigkeit, kehre der Mensch zurück. " (aus: Thomas Hürlimann, Das Gartenhaus, Novelle, Fischer TB, S. 86) weiterlesen...


Samstag, 26. Februar 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Diese Novelle handelt vom Tod eines Sohnes, den Umgang der Eltern damit, ihre jeweils eigene, nicht mitzuteilende Trauer, die manchmal merk-würdige Züge annimmt und ihre Liebe im Alter. "Er war ihr Gatte, sie hatte ihn lieb, ihre wahre Liebe jedoch, die große, sie verzehrende Liebe ihres Lebens ging durch ihn hindurch zum Toten, zum Sohn. Das mußte er spüren, das ertrug er nicht, und darum, nur darum sann der Mann sich allerlei aus, um den ihm angestammten Platz in ihren Gefühlen wieder einzunehmen." Beide versinken in ihren Gedanken immer mehr in der Vergangenheit. Sie in die Zeit mit ihrem Sohn, der lange nach der Geburt ...weiterlesen...


Dienstag, 22. Februar 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Das Buch startet mit dem "Wichtigen Hinweis" darauf, dass "Autor und Verlag keinerlei Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Anwendung oder Verwertung der Angaben in diesem Buch entstehen. Insbesondere kann das Lesen dieses Buches weder Arztbesuch noch Psychotherapie ersetzten." Worauf lässt der Leser dieses Buches mit dem Untertitel: "Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen" sich ein? Er betritt die Welt, das Universum sogenannter HSP (hochsensible Person) und hat die Möglichkeit, sich über die besonderen Kennzeichen dieser Minderheitengruppe zu informieren, ihre Stärken kennenzulernen, die oft von der sogenannten "normalen" Mehrheit als Macken, als Verrücktheiten gebrandmarkt werden, so dass in dessen Folge sich HSP oft als unnormal, als ...weiterlesen...


Montag, 21. Februar 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Beim Besuch einer Veranstaltung  "meiner" Buchhandlung wurden Besucher auf die Instabilität des Garderoben-ständers hingewiesen, was einen Besucher zu der Bemerkung veranlasste: "Statistik kann man manipulieren, Statik nicht!" Vielleicht aber nutzen, indem man die Mäntel geschickt drapiert. weiterlesen...


Sonntag, 20. Februar 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Graham John Holt ist Einzelkind bzw. inzwischen "Einzelerwachsener", Eigenbrötler, Postbeamter und Besitzer des der Post angeschlossenen Dorfladens, ledig, ohne soziale Kontakte und eifriger Listenschreiber. "Listen waren meine große Manie, mein Gerüst für den Alltag: ... Und mit Stecknadeln oder Kreuzchen neben dem Benötigten, Be-stellten und  Geklärten, oder mit dicken Strichen durch Erledigtes ... nahm mein Leben seinen Lauf." Und mit einer solchen Liste beginnt auch die Wende in seinem Leben." Zwischen Brot, Milch, Teebeutel, Lunch (Schinken oder Fleischpastete), Zucker und Chinakohl hatte ich ganz in Gedanken die Worte gekritzelt: Ein Sohn." Dieser Graham also bemüht sich um die Adoption eines Kindes. Aber geht das überhaupt? Überall trifft ...weiterlesen...


Dienstag, 15. Februar 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

"Die Urteile des Gefühls können niemals irren. Daß mir etwas angenehm sei - wenn ich es fühle - ist jederzeit wahr. (Immanuel Kant) weiterlesen...


Dienstag, 15. Februar 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Die 5-Gänge eines Menus in einem Spitzenrestaurant, in dem man normalerweise Monate auf eine Reser-vierung warten muss - außer wenn der Bruder, Serge Lohmann, designierter Ministerpräsident ist- strukturieren die äußere Handlung dieses Romans, der in Rückblenden die sehr unterschiedlichen Leben und Ansichten der beiden Ehepaare und gleichzeitig das aktuelle Problem ihrer Kinder aufdeckt. Eine möglichst gemeinsa-me Lösung muss her. Der Ich-Erzähler ist einer der beiden Ehemänner. Von Anfang an ist die Stimmung gereizt, nahezu aggressiv, die beiden  Brüder sind sich offensichtlich nicht "grün", doch richtet sich die Aggressivität auch gegen die Bediensteten des Restaurants und deren Art, die Gerichte zu präsen-tieren. Schadenfreude kommt auf, wenn etwas "schief" geht. Im Verlauf der Handlung bekommt der ...weiterlesen...