Dienstag, 29. März 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Dieser Kurzroman erzählt die Geschichte der Ehe von Francesca und Alberto, die mit dem Ende beginnt: "Ich habe zu ihm gesagt: 'Sag mir die Wahrheit' und er hat gesagt: 'Welche Wahrheit?' und zeichnete rasch etwas in sein Notizbuch ... Ich habe ihm in die Augen geschossen." Danach verlässt Francesca das Haus, geht spazieren und will sich anschließend stellen. Doch dann kehrt sie nach Hause zurück. "Es herrschte große Stille, und ich bemühte mich, ihr nicht zuzuhören." Und sie schreibt die Geschichte ihrer Beziehung und späteren Ehe in ihr Haushaltsbuch, weil ihr klar geworden ist, dass sie mit niemandem mehr sprechen würde. "Mit niemandem." Sie schreibt ...weiterlesen...


Dienstag, 22. März 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Man erinnere sich: Jürgen Ponto wird 1977 in seinem Haus in Oberursel ermordet. Susanne Albrecht, die Patentochter Jürgen Pontos, hat Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar den Zutritt zum Hause Pontos ermöglicht. Die geplante Entführung führt zur Ermordung Jürgen Pontos. Auf der Beerdigung sehen sich die beiden Familien das letzte Mal. "Deine Eltern und wir waren in diesem Moment noch eine Schicksalsgemeinschaft." Später wünscht die Witwe Ponto keinen Kontakt mehr zur Familie Albrecht. Etwa 30 Jahre danach nimmt Julia Albrecht Kontakt zu Jürgen Pontos Tochter Corinna auf. Sie treffen sich und beschließen, ihre jeweiligen (Lebens-)Geschichten, ihre Sicht der RAF und ihren Umgang mit dem Ereignis in Oberursel und die Auswirkungen auf ihr Leben ...weiterlesen...


Donnerstag, 17. März 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

"Lila, Lila " ist ein Roman, der thematisch in die aktuelle Diskussion über den Umgang mit geistigem Eigentum passt, obschon er bereits 2004 erschienen ist. David arbeitet als Kellner in einer Bar, in der eines Tages auch Marie auftaucht, in die er sich sofort verliebt. Sie aber nimmt ihn nur in seiner Funktion als Kellner wahr, obschon Daniel nichts unversucht lässt, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In einem alten Nachttischchen vom Flohmarkt findet Daniel das Manuskript eines herzergreifenden, tragisch endenden Liebesromans aus den 50igern. Er scannt die Seiten ein, überarbeitet sie, setzt seinen Namen darunter und gibt sie Marie zu lesen, von der er weiß, dass sie sich für Literatur interessiert. ...weiterlesen...


Montag, 7. März 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Vorsicht! Sämtliche Aussagen auf der Rückseite des Buches beziehen sich nicht auf den Roman "Wie geht es Georg Laub?" Es ist für mich keines der Bücher "bei denen ... man alle paar Seiten ein Buchzeichen einlegen" möchte. Ich schließe mich dem letzten Satz des Romans an: "Laß uns aufhören, es ist doch ermüdend. Und auch langweilig auf die Dauer. Ja." Ich würde empfehlen: Fangt gar nicht erst an. Ich finde den Roman durchgängig langweilig, wirr durch verschiedene Perspektiven, die dem Leser Banalitäten - wie z.b den Zustand des Hauses, in dem Georg Laub lebt, mehrfach präsentieren, ohne dass ein Mehrwert an Erkenntnis, an Informationen oder Sonstigem entsteht. Doch worum ...weiterlesen...