Dienstag, 31. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Hoffentlich zeigen sie diesen Film auch hier im Kino. Den möchte ich auf jeden Fall sehen! Hier ein kleiner Vorgeschmack: http://www.die-nordsee-von-oben.de/film/index.php weiterlesen...


Sonntag, 29. Mai 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (3)

Ich mag die Schauspielerin und Sängerin Angela Winkler, ihre sanfte, ruhige und dennoch so intensive Aus-strahlung, egal in welcher Rolle sie auftritt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich heute Abend für ihre Vorstellung bei den Ruhrfestspielen noch eine der letzten Karten bekommen habe . "Ich liebe dich kann ich nicht sagen" ist Titel der Vorstellung und ihrer CD, der sämtliche Texte beiliegen. Ihr Vortrag der Lieder ist sehr berührend. Noch nie habe ich das Brecht-Gedicht "Erinnerung an Marie A." so wunderbar gehört. Mich stört nur, dass nach jedem Lied geklatscht wird, da es mir die Wirkung der Lieder, ihrer letzten Töne ...weiterlesen...


Freitag, 27. Mai 2011 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Morgen steht "Fensterputzen" bei mir auf dem Programm. Mache ich gern, ist für mich eine eine Art Gymnastik mit dem Ergebnis klarer Fensterscheiben - zumindest bis zum nächsten Regenschauer (und manchmal auch Muskelkater, je nachdem, wie lange es her ist seit dem letzten Mal). Aber immerhin regnet es dann auf/vor saubere Fenster-scheiben. Streifenfreiheit auch bei Sonnenschein. Das ist das erklärte Ziel. Aber wie erreichen?  Zeitungspapier, Mikrofasertücher, Spiritus sind im Gespräch und ihr glaubt's kaum: Slibowitz. Der ist sicher nicht in aller Munde, bei der Nachbarin aber das bewährte Mittel für streifenfreie Sicht auch bei Sonnenschein. Tja, ob ich das mit einem Westfälischen ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. Mai 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (5)

Tina Solimann hat "Funkstille" geschrieben, nachdem sie mit ihrer Dokumentation "Für mich bist du gestorben" eine ungeahnte Resonanz ausgelöst hat. Wie Angela Kindt mit ihrem Buch "Wenn Kinder den Kontakt abbrechen" spricht sie ein Thema an, das offensichtlich viele betrifft, über das aber erst in jüngster Vergangenheit öffentlich ge-sprochen und nachgedacht wird: den Kontaktabbruch zwischen Menschen, die sich sehr nahe stehen. Sie beginnt mit einer Erklärung des Titels, einem Begriff aus der Schifffahrt, der die Einstellung des Funkverkehrs bedeutet, "um den Empfang von Notsignalen sicherzustellen." Der Buchtitel "Funkstille" ist Be-zeichnung für einen Vorgang, der "den plötzlichen und wortlosen Abbruch einer Beziehung"  bezeichnet, gleich-zeitig ein "wissenschaftlich noch unerforschtes Phänomen, von dem noch keinerlei Zahlenmaterial vorliegt". In diesem Buch geht Solimann - ...weiterlesen...


Donnerstag, 26. Mai 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Was erlebt ein Journalist des SPIEGELS, der sich - angeregt durch die Prophezeiung eine Wahrsagers, er laufe 1993 Gefahr zu sterben, wenn er fliege - entschließt, aufs Flugzeug zu verzichten und ein Jahr lang mit allem zu reisen, was keine Flügel hat? Hört sich vergleichsweise leicht an, doch wenn er als Reporter in Asien arbeitet mit zum Teil geschlossenen Grenzen, die offiziell nur per Flugzeug zu passieren sind? Was dann? Dann lernt er ein Asien kennen, das sich auf der einen Seite stark westlich, nahezu ausschließlich materialistisch orientiert und auf der anderen Seite noch sehr traditionell ausgerichtet ist, mit allen dazu gehörenden Widersprüchlichkeiten. Dazu gehört, ...weiterlesen...


Mittwoch, 25. Mai 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (6)

"Über das Ende haben wir mehrfach gesprochen, nicht aber über das, was davor geschieht." Das ist der Satz, der mir aus dem Film "Satte Farben vor Schwarz" mit Senta Berger und Bruno Ganz im Gedächtnis geblieben ist.  Anita und Fred sind mehr als 50 Jahre ein Paar, als Fred an Krebs erkrankt. Freds Entschluss steht fest. Er will sich nicht operieren lassen, weil er nicht den Rest seines Lebens als Patient leben will. Und was ist mit Anita? Ein stiller Film mit langen Einstellungen und einem Entschluss, den der Zuschauer nur durch die Handlung der beiden Protagonisten mitbekommt. weiterlesen...


Sonntag, 22. Mai 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (20)

"Es gibt immer zwei Wahrheiten, die der Eltern und die der Kinder." (S. 81) Die WDR 3 Sendung "Lebenszeichen" vom 13.12. 2009 mit dem Titel "Gekappte Wurzeln" lässt (erwachsene) Kinder zu Wort kommen, die den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben - für diese meist nicht verständlich, begreifbar, nachvollziehbar. Doch: "Für die Kinder ist es grundsätzlich der letzte Ausweg, der am Ende einer langen Entwicklung steht. Sie haben vieles versucht und sehen am Ende keine andere Lösung als den völligen Kontaktabbruch: um sich vor schmerzhaften Erinnerungen zu schützen und weil sich die verletzenden Muster in der Familie über die Jahre nie geändert haben. Sie ...weiterlesen...


Dienstag, 10. Mai 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Kriegsbraut" ist ein Roman über Esther, eine junge Frau, die Soldatin wird und nach Afghanistan geht. Persönlicher Frust über die Unzulänglichkeiten und Ziellosigkeit ihres eigenen Lebens sind Motive, die sie diesen Schritt tun lassen. In Afghanistan erlebt sie dann die Routine ihres täglichen Arbeitstages innerhalb des Bundeswehrcamps schnell als langweilig und leer und nutzt die Chance, auf Patrouillenfahrten die Landschaften Afghanistans und Mehsud, einen Schulleiter, kennenzulernen, in dessen Schule sie und ihre Kameraden dafür sorgen sollen, dass die Schüler, vor allem die Mädchen zur Schule gehen dürfen. Nach anfäng-lich offener Ignoranz der Soldatin durch Mehsud, gelingt es den beiden über die Kenntnis der russischen Sprache, miteinander in Kontakt zu kommen und von ihren Leben zu ...weiterlesen...


Montag, 9. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Deutschland - ein Land mit ausgeprägtem "Wiederver-wertungsgedanken", zahlreichen Wertstoffhöfen und diversen Tonnen für die privaten Haushalte. Aber eine Tonne für (wiederverwertbare) Sprachabfälle? Axel Hacke hat in seinem Büro "ein Eckchen für Sprachabfälle" eingerichtet, die er nicht mehr benötigt: "leere Floskeln, hohle Sprüche, zu oft verwendete Wörter, verbrauchte Sätze". Und Axel Hacke wäre nicht Axel Hacke, wenn er beim (Aus-) Sortieren nicht auch Wörter fände, mit denen er mehr oder weniger kleine, ironisch, bissige, anrührende Geschichten erzählt. Natürlich kommen dann auch Wörter zum Vorschein, die ihm besonders ans Herz gewachsen sind: "Alpen-hauptkamm" ist eins dieser Wörter: "Manchmal bilde ich mir ein, ich wohne nur deswegen in München, weil ich in Norddeutschland dieses Wort viel zu ...weiterlesen...


Mittwoch, 4. Mai 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Macht in der Liebe zerstört was alles vor allem aber die Liebe © mona lisa weiterlesen...