Montag, 31. Oktober 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Elisabeth Kübler-Ross und David Kessler haben in diesem Buch "Geborgen im Leben" ihre Erfahrungen, die sie im Umgang mit Sterbenden gemacht haben, in 14 Lektionen aufgeschrieben, um sie an die noch Lebenden weiterzugeben. Sie wollen "Wege zu einem erfüllten Dasein" -  so der Untertitel - aufzeigen. Diese Lektionen sind im Sinne eines Erfahrungsaustausches gedacht, ähnlich wie in Urzeiten auf Versammlungsplätzen Menschen einander in Form von "Geschichten über das Leben und seine Herausforderungen erzählten und welche Lehren man daraus ziehen kann ... Die Menschen wussten, dass unsere größten Lektionen uns manchmal auch den größten Schmerz bereiten." Sich über die Kostbarkeit des Lebens klar zu werden, sein ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Oktober 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Nein, in diesem Buch geht es nicht um Funkstille, um Schweigen, weil man sich möglicherweise nicht mehr zu sagen hat oder Konflikte nicht lösen kann, sondern um den ungewöhnlichen Entschluss einer jungen Frau nach bestandenem Examen in ein Schweigekloster zu gehen, sehr zur Überraschung ihrer Familie und ihrer Freunde. Dieser Band vereint zwei Bücher, die Miek Pot geschrieben hat. Im ersten Teil erzählt sie von ihrem sehnlichen Wunsch, ins Kloster zu gehen und einen für sie passenden Orden zu finden sowie ihr (tägliches) Leben in einem Kartäuser Orden, einem sogenannten Schweigeorden, in dem es nur ganz bestimmte Zeiten gibt, in denen das Sprechen miteinander erlaubt ist. Einfachheit und Schön-heit sind wichtige Elemente,  von denen ...weiterlesen...


Donnerstag, 20. Oktober 2011 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Seit Wochen Betriebsamkeit in der Straße schräg gegenüber. Landvermesser, Probebohrungen, Schilder, Zäune zur Einrichtung einer Baustelle, kleiner Bagger für die Stromleitungen, großer Bagger fürs Ausschachten, Lastwagen mit Kies zur Verfüllung und stundenlanges Dröhnen in den Ohren - ein Tinnitus, ein Geräusch im Fernsehen? Nein, eine Rüttelmaschine zur Verfestigung der Kiesfüllung und das alles am Wochendene und nach "Feierabend". Wie lange geht das denn noch? Aufstellen des Toilettenhäuschens, des Baukrans weniger laut und dann der tägliche Bautrupp. Hämmern, Bohren ... täglich ab 7.30 frei nach dem Motto: Wer will fleißige Handwerker seh'n? Doch sie verbreiten eine so gute Laune, haben offensichtlich Spaß miteinander, an der Arbeit, an ...weiterlesen...


Sonntag, 16. Oktober 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Dieses Buch bekam ich von einer Bekannten: Vielleicht ist das was für dich. Das Buch sah hässlich aus, vergilbt, zer-knittert - einfach unansehnlich. Es lag schon auf dem Stapel der Bücher, die ich weggeben wollte. Dann habe ich es auf den Lesestapel gelegt. Dort lag es dann wochen-lang unbeachtet. Jetzt habe ich es gelesen und finde es interessant. Shirley MacLaine, eher als Schauspielerin bekannt, beschreibt in diesem Buch den Beginn ihrer "Reise nach innen", wie sie sich ausdrückt. Sie geht Fragen nach Reinkarnation, der Unsterblichkeit der Seele auf den Grund und macht für sich neue, un-glaubliche Entdeckungen, die sie zunächst für sich ...weiterlesen...


Donnerstag, 13. Oktober 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Der Roman "Jeder stirbt für sich allein" ist seit kurzem in einer ungekürzten Neuauflage auf dem Buchmarkt, gebunden mit Lesebändchen! Zusätzlich mit einem historischen Stadtplan Berlins auf den Innenseiten ausge-stattet, so dass der interessierte Leser die Handlungsorte (auf-) suchen kann. Ich hatte dazu keine Lust, weil ich die Handlung einfach zu spannend finde - zudem sind meine Kartenlesefähigkeiten wenig ausgeprägt. Anna und Otto Qangel beginnen nach dem Tod ihres einzigen Sohnes Karten mit einfachen Botschaften gegen das Hitlerregime zu schreiben und in der Stadt an frequentierten Stellen zu verteilen, in der Hoffnung damit etwas für das Ende der Diktatur zu tun. Doch die ...weiterlesen...


Dienstag, 4. Oktober 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Einem meiner Söhne habe ich versprochen, ihm alle Bücher von Murakami zu schenken. Da ich selbst eine Murakami-Leserin bin, lese ich vorab die Bücher, die ich nachher verschenke. So haben wir beide etwas von den Ge-schenken. ( Nein, ich lese nicht alle Bücher vorher. Die Hegel-Gesamtausgabe wird - von  mir ungelesen - sein Bücherregal füllen können.) Das dünne, fein in silbergraublau illustrierte Bändchen ist schon äußerlich auffallend: Unter dem Titel "Schlaf" schaut einen ein Frauengesicht mit weit aufgerissenen Augen und leicht geöffnetem Mund an. Sieht nicht gerade nach Schlaf aus. "Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf." So beginnt die Erzählung. ...weiterlesen...