Samstag, 31. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Die aktuelle Ausgabe der ZEIT beschäftigt sich mit dem Thema "Glück" und fragt: "Kann man Glück lernen?" Vaillant, Direktor einer Langzeitstudie zum Lebensglück, wird folgendermaßen zitiert: "Glück ist Liebe. Punkt." Euch allen ein erfülltes (Liebes-) Leben in 2012 - und viel Glück dabei ;).   weiterlesen...


Freitag, 30. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Frank Goosen widmet dieses Buch seiner Omma. Ja, Omma is kein Schreibfehler, sacht man hier so. Hier dat is der Pott, für nicht Eingeweihte: das Ruhrgebiet. Goosen erzählt Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend. Da ist von diversen Plätzen die Rede: von Sportplätzen, Pommesbuden, Frittenschmieden, Partykellern, Kneipen und Selterbuden und ihren jeweiligen Vorzügen: "Das größte Plus für die Lebensqualität zwischen Recklinghausen und Hattingen, Duisburg und Unna ist jedoch die 'Trinkhalle' oder 'Selterbude', kurz: die Bude, ein nicht wegzudenkender Versorgungsstützpunkt, der elementare Grundnahrungsmittel wie Flaschenbier, Kartoffelchips und Klümpchen auch jenseits der üblichen Ladenöffnungs-zeiten bereithält. Beim Wohnungswech-sel innerhalb des Ruhrgebietes achten echte Kenner weniger auf die Anbindung an den ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Dezember 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Das Buch "Vom Lieben & Sterben" thematisiert die im Untertitel genannten "Konflikte, Nöte und Hoffnungen Angehöriger" speziell von Krebspatienten. Anhand eigener Erfahrungen mit einer guten Freundin und aufgrund von anderen Betroffenen widmet sie sich den  Angehörigen, die in ihrer Not oft gar nicht gesehen werden, weil sich in erster Linie alles um die Kranken dreht. Dobrick klärt auf und räumt auf mit den zum Teil romantisierenden Vorstellungen über den Krankheits- und Sterbeprozess, mit dem friedlichen Abschiednehmen als Endpunkt. Schaffen Angehörige nicht, diese Vorstellun-gen umzusetzen, und es gibt zahlreiche Gründe, so plagen sie sich lange mit Schuld-gefühlen, mit Scham, ihrer (oft nur ...weiterlesen...


Sonntag, 18. Dezember 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Die heutige Sendung Lebenszeichen "Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt" beschäftigt sich mit den (Aus-)Wirkungen der Nacht auf den Menschen: Die Nacht verbirgt, verhüllt; darum ist sie die Mutter alles Schönen, sowie alles Furchtbaren. Karl Philip Moritz, 1881 Dieses Zitat macht die Bandbreite dessen deutlich, was Nacht für den Menschen bedeuten kann: für die einen Symbol alles Schrecklichen, für die anderen eine Oase der Ruhe und des Friedens, in der sie ungestört denken und schreiben können. weiterlesen...


Donnerstag, 8. Dezember 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Trauernde müssen sich im Kontakt mit Nicht-Betroffenen viele, vermeintlich gut gemeinte Ratschläge anhören. Diese treffen fast immer ins Leere, weil sich niemand, der nicht schon einmal vom Todesfall eines sehr nahestehenden geliebten Menschen betroffen war, den inneren Zustand des Trauernden vorstellen, geschweige-denn verstehen kann. Diese Erfahrung hat auch Kachler machen müssen, der als Psychotherapeut und Betroffener - er hat seinen sechzehnjährigen Sohn durch einen Verkehrsunfall verloren -  nach einem Weg für seine Trauer gesucht hat. Er hat sich u.a. mit entsprechender Fachliteratur auseinandergesetzt, die fast alle dazu tendieren, den Trauernden zum Loslassen des Verstorbenen zu bewegen, was viele aber nicht können und auch nicht wollen, weil sie es als eine Art Verrat ...weiterlesen...


Sonntag, 4. Dezember 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Die sind so unheimlich freundlich." - Muss man "die" fürchten oder mögen? weiterlesen...


Samstag, 3. Dezember 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Da Maria beschlossen hatte zu sterben, würde ihre Katze sich allein durchschlagen müssen." Mit diesem Satz beginnt der Thriller 1933 in einem sowjetischen Dorf. Pavel hat die von Maria freigelassene Katze gesehen und will sie fangen. Seine Mutter Oksana befiehlt ihm, seinen Bruder Andrej mitzunehmen. Eine folgenschwere Entscheidung. Denn Andrej kehrt allein zurück. Zwanzig Jahre später kehrt Jora in Moskau nach einer Schneeballschlacht ohne seinen Bruder Arkadi zurück, der vor ihm weggelaufen ist. Später wird seine Leiche gefunden, grausam verstümmel. Für die Eltern ist es Mord. Doch: "ES GIBT KEINE KRIMINALITÄT" in der Sowjetunion, denn sie ist dekadentes Merkmal kapitalistischer, westlicher Gesellschaften. Und so müssen die Eltern mit ...weiterlesen...