Mittwoch, 28. März 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Man wundert sich ja öfter, wie gerade dieser jene lieben kann? Und umgekehrt. Die Liebe ist eine Himmelsschnuppe, ein Stückchen zerborstener Himmel, das unversehens ins Zweiherze fällt und himmelhochjauchzenden Zustand verströmt." (Else Lasker Schüler) weiterlesen...


Dienstag, 27. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Den "Brief an meine Mutter"  hat George Simenon dreieinhalb Jahre nach dem Tod der Mutter begonnen. Es ist der Versuch, die zu verstehen, die er Zeit seines Lebens nicht verstanden hat, da der Faden zwischen ihnen nur ein dünner gewesen ist. Der Brief zeichnet, ausgehend von seinen Gedanken am Sterbebett der Mutter, ihren kargen Lebensweg auf, der geprägt war vom enorm starken Willen, unabhängig zu sein und fürs Alter vorgesorgt zu haben. Sie hat sich von ganz unten hochgearbeitet. Jede kleine Freude war für sie eine Eroberung. "In deiner reglosen Starrheit hast du uns beherrscht. ... Ich bemühte mich weiter, dich zu verstehen. Und ich begriff, ...weiterlesen...


Sonntag, 25. März 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (1)

Auf der Gartenwiese spazierende Fasanenfamlien begleitet von emsig pickenden Tauben hoppelnde Hasen auf dem Feld hinterm Haus Frühstück im Sonnenschein Langer Spaziergang durch die Felder überholt von ein paar Radfahrern mit Tour de France-Outfit Übermütig galoppierende Pferde auf den Weiden Sauna, mit Freiluftliegen im Garten unterhaltsam durch Vogelemsigkeiten und Gezwitscher Mittagessen und Nickerchen im Sonnenschein Cappuccino zum Wachwerden Bücher Sonntagtelefonate Der Krimi am Sonntag Zum Schluss: die to do Liste für den kommenden Mon(d)tag . weiterlesen...


Sonntag, 25. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Gravy arbeitet als Aushilfe auf dem Friedhof, ist nicht sehr helle, aber hilfsbereit. So hat er kein Problem, für seinen Freund Benjy, der eines Tages blutüberströmt auf dem Friedhof auftaucht, eine Pistole zu verstecken. Was passiert ist, kann Benjy Gravy dann nicht mehr beantworten und was er mit der Tasche voller Geld tun soll, ebenfalls nicht. So macht sich Gravy auf die Suche nach einer Antwort für das Unverständliche - kindlich froh, Benjys Wagen fahren zu können, später dann sogar in Begleitung einer hübschen jungen Frau. In welcher Gefahr er schwebt, ist ihm dabei nicht bewusst und die junge Dame klärt ihn ...weiterlesen...


Sonntag, 25. März 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Wir müssen so weit wie möglich gleich den Engeln an den Seelen wirken, nämlich durch liebevolle, gütige Anregungen und ohne Gewalt. So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, daß wir vergessen, gute Menschen zu sein." (Franz von Sales) weiterlesen...


Freitag, 23. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der große Bob wie der allseits beliebte, weil stets gut gelaunte, Robert Dandurand genannt wird, bricht an einem sonnigen Junitag zum Hechtangeln auf und kehrt nicht mehr zurück. Er ist ertrunken. Seine Frau und Freunde rätseln, ob es ein Unfall oder Selbstmord gewesen ist. Seltsam haben es nur alle gefunden, dass sich Bob seit einiger Zeit fürs Angeln interessierte und sogar - ganz entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten - morgens sehr früh aufgestanden ist. Der Arzt Charles Coindreau - Ich-Erzähler dieses Romans -  kannte Bob und seine Frau Lulu recht gut, glaubte er zumindest. Während seiner Besuche bei Lulu, die den Tod ihres Mannes kaum ...weiterlesen...


Freitag, 16. März 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (1)

Wieviel Herbst noch im Frühling  ist - jedenfalls im Garten. Emsige Nachbarn, zwitschernde Vögel, Kindergeschrei, Motorräder, Frühlingsblumen verführen zum Kauf - wer denkt da noch an Nachtfröste? Ein Untermieter in der Verschalung des Loggiadaches: eine Meise, die dort offensichtlich brüten will. Spaziergang nur mit Strickjacke. Werde später die Leinenhosen aus dem Winterquartier holen und die Winterhosen ins Sommerquartier hängen - alle Jahre wieder. Meine Hündin, die sich auf dem Feld vor Vergnügen in der Gülle wälzt und mein Entsetzen nicht nachvollziehen kann. Umweg über den Garten ins Haus, davor Frühlingswäsche mit Gartenschlauch, angebunden kann der Hund nicht "verduften". Abends: Muskelkater zeichnet sich schon ab, noch ist Gartenarbeit ...weiterlesen...


Montag, 12. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Das Jahr magischen Denkens" von Joan Didion  ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Es ist Ausdruck ihrer die Trauerarbeit nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes, für mich in mancher Hinsicht  nachvollziehbar, gleichzeitig literarisch faszi-nierend. In "Blaue Stunden" setzt sich Didion mit dem Tod ihrer Adoptivtochter auseinander, die kurze Zeit nach dem Tod ihres Vaters stirbt. Didion wählt für die Aufzeichnungen den Hochzeitstag ihrer Tochter am 26.Juli 2003 als Beginn. Immer wieder im Verlauf der "Blauen Stunden" werden die weißen Pfauen vor der Kathedrale, die Stephanotis in den Haaren der Tochter, die hawaiianische Blumenkette, vor allem die roten Schuhsohlen und das Essen erwähnt, ...weiterlesen...


Freitag, 9. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Die Erzählung "Antwort aus der Stille " wird bei den diesjährigen Ruhrfestspielen als Theaterstück uraufgeführt und zwar als Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin. Grund genug, diese Erzählung zu lesen, zumal ich schon als Schülerin Frisch gern im Unterricht gelesen habe. Es geht um einen jungen Mann, der sich die Frage stellt, wozu man lebt. Alles, nur kein gewöhnliches Leben will er leben. Doch bisher hat er noch nichts Außergewöhnliches erlebt, so dass bei ihm das Gefühl aufkommt, eigentlich noch nicht wirklich gelebt zu haben. Geht es also darum, was wirkliches, eigentliches Leben ist? Der junge Mann glaubt, seine Gewöhnlichkeit durch eine außergewöhnliche Bergtour ...weiterlesen...