Samstag, 30. Juni 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Eine Fliege als Wecker ist schlecht zu timen. Doch auf diese Weise liegt ein langer Tag vor mir - endlich auch mit Sonne schon am Frühstückstisch. weiterlesen...


Donnerstag, 28. Juni 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Krankenzimmer mit Kühlschrank, Obstschale und Keksen als Willkommensgruß? Shampoo, Bademantel, Handtücher, Fön liegen bereit. Fehlt nur noch das Betthupferl auf dem Kopfkissen. Die Räumlichkeiten klein und eng wie vordem, aber mit Tapeten in mediterranem Terrakotta gestrichen. Ob die Patienten sich da eher als Gäste fühlen, weniger krank? Hängt dann sicher entscheidend vom Personal ab - wie immer, egal, ob es sich nun um ein Hotel handelt oder um ein Krankenhaus. weiterlesen...


Montag, 25. Juni 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Zahlen, Abkürzungen sind Alltag im Rettungsdienst: KTW, RTW, NAW. Nach einer Besichtigung der Feuerwehrleitstelle nun die Fahrt auf einem NAW an, einem Notarztwagen: Alarm: Pieper piept, gibt die wichtigsten Infos an. Treppe oder Stange? Ich nehme lieber die Treppe, bin bestimmt schneller, als an der Stange erst den Schiss zu überwinden, komme gleichzeitig mit dem Notarzt unten an. Rechnung ist aufgegangen. Nach dem Anlegen der Gurte geht's los: Blaulicht auf dem Hinweg, zügige Fahrt durch den Stadtverkehr, Martinshorn, wenn die rote Ampel immer näher kommt. Teilweise chaotisches Verhalten der anderen Autofahrer, die nicht wissen, wohin  sie ausweichen sollen. - Gibt's dafür nicht Regeln? Der Fahrzeugführer hat auch darin Routine, dann benutzt er halt die Gegenfahrbahn - aber immer erst, nachdem er gescheckt hat, ...weiterlesen...


Montag, 25. Juni 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

"L' étranger" habe ich vor Urzeiten im Französischunterricht gelesen, wiedergelesen dann lieber auf Deutsch. Eine beeindruckende Lektüre, damals wie heute. "Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß nicht." Mersault, Büroangestellter in Algier, Ich-Erzähler und Sohn der Verstorbenen, fährt zu dem Heim, in dem seine Mutter vor ihrem Tod gelebt hat. Er hält Totenwache am geschlossenen Sarg, denn sehen will er seine Mutter nicht mehr. Am nächsten Tag reiht er sich in den kleinen Trauerzug ein, beerdigt seine Mutter - ohne eine Träne zu vergießen - nimmt den nächsten Bus zurück nach Algier und lebt sein Leben, als sei nichts geschehen. Mit seinem Nachbarn Raymond spricht und isst er ab und zu, ohne dass er zu ihm Nähe oder ähnliches empfindet. Sie verbringen einen Tag ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Juni 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Tangomusik in der Kirche, in einer Bestuhlung mit sehr geraden Lehnen? Geht das überhaupt? Für mich nur sehr mühsam. Da kribbelt es in den Füßen, am liebsten würde ich tanzen, zumindest mit den Füßen den Takt schlagen. Da schließe ich lieber die Augen und tanze in einem wunderbaren Schlosstanzsaal weiträumig meinen eigenen Tangostil, lautlos schwebend, stets im Takt, im Kontakt mit mir. weiterlesen...


Freitag, 22. Juni 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Im EM-Spiel Deutschland gegen Griechenland haben die Griechen ganz schön alt ausgesehen - nicht nur wegen ihrer Bärte! weiterlesen...


Mittwoch, 20. Juni 2012 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Zur Zeit sind einige Wege nur mit hohen Gummistiefeln passierbar. Ich würde so gerne mal wieder Sandalen anziehen!!! weiterlesen...


Mittwoch, 20. Juni 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (5)

"Plötzlich das Meer, ganz nah, eine graue, stille beinahe beruhigte Fläche." So beginnt einer der schönsten, ruhigsten Liebesromane, die ich bisher gelesen habe. "Plötzlich das Meer, ganz nah"  so beginnen auch die Aufzeichnungen des Ich-Erzählers, die er immer wieder in einem schwarzen Notizbuch schreibt. Er ist beruflich in Italien, um Drehorte für einen Film zu suchen. Während seiner Recherchen trifft er im Meeresmuseum Dottoressa Franca, die ihn durch die Ausstellung führt. Ihre Art sich zu bewegen, vor allem aber zu reden, zu erzählen, zieht ihn augenblicklich an. Auch sie scheint Interesse an ihm gefunden zu haben. Denn obwohl die Dottoressa verlobt sein soll, ...weiterlesen...


Montag, 18. Juni 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (0)

Einen Lyrikband mit Beipackzettel ist mir auch noch nicht untergekommen. Bernd Riedel beginnt seinen Lyrikband "für die Sinne" mit einer Einleitung. In Form einer Gebrauchsanweisung oder eines Beipackzettels macht er den Leser darauf aufmerksam, wie das Rezept zum Lachen mit Hilfe des Lyrikbandes eingelöst werden könne und dass der Autor für mögliche "Wein- oder Lachkrämpfe" nicht erschlagen werden solle. Der Leser müsse vor der "Medikamenteneinnahme" das "Kleingedruckte auf der beigefügten, verschreibungpflichtigen Leseverordnung" lesen und sich im Zweifelsfall an den "Arzt oder Apotheker" wenden, der einen aber nur zu Fielmann schicken könne. Anschließend macht er einen darauf aufmerksam, was alles mit dem Band angestellt werden ...weiterlesen...


Samstag, 16. Juni 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (4)

Man muss lange warten bzw. lesen, bis Nietzsche endlich weint. Es ist ein weiter Weg bis dahin, viel Zeit zum Sinnieren, Verweilen, Nachdenken darüber, was das Gelesene mit einem selbst zu tun haben könnte. Dr. Breuer ist ein bekannter Wiener Arzt, der sich manchmal als eine Art "Rededoktor" oder "Angstarzt" vorkommt, immer dann, wenn die Symptome seiner Patienten offensichtlich keine organischen Ursachen haben. Lou Salomé, eine Bekannte Nietzsches, kann Dr. Breuer dazu überreden, Nietzsche zu behandeln, der unter unerträglichen Migräneattacken leidet. Dieser darf aber auf keinen Fall wissen, dass Lou Salomé dahinter steckt. Und: Nietzsche will sich nicht behandeln lassen, wird dann ...weiterlesen...