Dienstag, 21. August 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Eine Nachricht, die mich nicht mehr be-trifft. Und das ist gut so. weiterlesen...


Montag, 20. August 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Sigrid Constantin hat mit gerade mal 55 Jahren ihren Mann verloren. Für sie zu früh, um allein zu bleiben zu wollen. "Allein im viel zu großen Haus mit viel zu großem Garten, mit Hund und Katz. Niemand ist da, der all das Schöne mit mir teilen, genießen kann. Ich reise immerzu allein, mit Freunden. Im Grunde ist man im Innern ständig allein, einsam!" Um dem abzuhelfen, beginnt sie zunächst, nach Menschen zu suchen, die Ähnliches wie sie erlebt haben. Sie denkt erst an eine Selbsthilfegruppe und überlegt, ob sie entsprechend inserieren soll, findet dann die Anzeige einer Frau, auf die sie antwortet. Freundschaft entsteht. Doch mit ...weiterlesen...


Sonntag, 19. August 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Zum heißesten Tag im Sommer die passende Lektüre? Am besten gelesen im Schatten, genug Flüssigkeit in Reichweite, vom Wind umweht: In "Heißester Sommer" erzählt Zsuzsa Bánk von Lisa, die für einige Stunden in das italienische Dorf zurückkehrt, das ihre Mutter einst als junge Frau verlassen hat und in das sie nie wieder zurückgekehrt ist. Wir lesen von der Begegnung zwischen Anna und Zsóka, die sich erst nach Jahren wieder sehen, lange nachdem Anna die Stadt verlassen hat. Es schließt sich ein intensiver Briefwechsel zwischen beiden an, der dann aber abrupt aufhört. Als Anna einen dünnen gelben Umschlag mit einem Telegramm erhält, wird ...weiterlesen...


Mittwoch, 15. August 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Sigrid Constantin ist relativ jung, vor allem aber plötzlich Witwe geworden. Ihr Mann ist während eines Spazierganges auf der Straße tödlich zusammengebrochen. Ihr Buch ist ein individueller Erfahrungsbericht, über das, was im Innen und Außen nach dem Tod ihres Mannes auf sie eingestürzt ist. Relativ schnell hat sie gemerkt, dass Schreiben für sie eine sinnvolle Möglichkeit der Verarbeitung ist: "Ich schrieb alles auf, da kein Mensch da war, der mir zuhörte. Meine Kinder durfte und wollte ich damit nicht belasten. Die Kinder fühlten ja ähnlich. Doch sie waren zu meiner Beruhigung nicht allein... Zum Glück entdeckte ich das Schreiben, es war mein Ventil, so konnte ich meinen Schnerz ertragen, lindern..." Dieser Versuch, "Nach dem ...weiterlesen...


Freitag, 10. August 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (5)

"Ich kenne Aja, seit ich denken kann." So beginnt Bánks wunderbarer, warmherziger, heller Roman über die drei befreundeten Kinder Aja, die Ich-Erzählerin Siri und Karl, die in und um Kirchblüt ihre Kindheit und Jugend verleben, ziemlich frei, ungezwungen und unkonventionell. "Das Seltsamste an Aja war ihre Mutter. ... Aja lebte mit ihrer Mutter in einem Haus, das kein Haus war, nur ein Häuschen, gehalten von Brettern und Drähten, eine Hütte, an die neue Teile geschraubt wurden, wenn der Platz nicht mehr reichte, wenn es zu eng geworden war, selbst für die wenigen Möbel, die Ajas Mutter gehörten, für die Schachteln und Kisten, die sie stapelte, und die Schuhkartons, ...weiterlesen...


Donnerstag, 9. August 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (7)

Hesses "Siddhartha" habe ich als Studentin verschlungen, tagsüber angefangen und gelesen bis zum Schluss. "Narziss und Goldmund" folgten, "Unterm Rad" im Untericht besprochen - für einige Schüler eine Art Erweckungserlebnis. "Das Glasperlenspiel" fehlt mir noch in meiner Sammlung. Werde gleich mal nachsehen, ob es nicht schon lange im Bücherregal auf mich wartet. Dann ist es reif oder ich für das Buch! Vielleicht muss der obige Satz aus einer Sendung über Hesse modifiziert werden: Hesse, kein Autor für heutige Kids. Doch: Lange schon Mutter, hat zumindest ein Sohn Hesse gelesen. Vielleicht ist Hesse eher alterslos bzw. für Suchende, die es in allen Alterstufen gibt. weiterlesen...


Mittwoch, 8. August 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Titel "Vergewaltigt", der Untertitel "Eine Liebesgeschichte" - passt das zusammen? Das war mein Impuls, dies Buch zu lesen. Für mich passt es nicht zusammen, auch nach dem Lesen nicht. Doch: Dieses Mal beginne ich á la Wildgans, die erste und letzte Sätze liebt: "Nachdem sie mehrfach vergewaltigt worden war, getreten, geschlagen und zum Sterben auf dem Boden des dreckigen Bootshauses im Rocky Point Park liegengelassen wurde." und " ' Du hast mit einem Mal so einsam ausgesehen. Als hättest du ganz vergessen, dass ich auch da bin.' " " Sie" ist die junge Witwe Teena, "du" ihre Tochter Bethie, die beide nach einer Feier durch den Rocky Point Park ...weiterlesen...


Montag, 6. August 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Die sonntägliche Stille - mit einem Mal zu Ende. Tiere schreckten auf, stoben oder flogen in alle nur möglichen Richtungen. Ein Auto raste im Renntempo, mit Rennlautstärke, ergänzt von lautem Gelächter, über den zum Teil schon abgeernteten Acker hinterm Haus - einem Hasen hinterher. Es wurde immer knapper. Doch letztendlich verschwand der Hase in dem noch vorhandenen Weizen. Ich habe mich für ihn gefreut. weiterlesen...


Mittwoch, 1. August 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Heute Morgen bin ich vom Geschrei einiger Kanadagänse, die sonst ruhig und friedlich an den nah gelegenen Mollbeckteichen weiden, geweckt worden. Sie flogen in Sichtweite meines Hauses ihre Joggingrunden. Sofort musste ich an das Lied aus der Mundorgel (?) denken: Wildgänse rauschen durch die Nacht, schien mir ruhiger und friedlicher. Doch dann habe ich den Text gesucht und bei Wikipedia auch gefunden und war entsetzt über den Inhalt. So hatte ich dieses Lied, von dem ich nur die erste Strophe kenne, nicht (mehr)in Erinnerung: Wildgänse rauschen durch die Nacht Mit schrillem Schrei nach Norden – Unstäte Fahrt! Habt acht, habt acht! Die Welt ist voller Morden. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt, Graureisige Geschwader! Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt, Weit ...weiterlesen...