Dienstag, 30. Oktober 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Nein, ich habe sie doch nicht verpasst! Wen? Die Kraniche, die nach Süden fliegen. Und ich bin glücklich darüber, sie verabschiedet zu haben. Ihr Flug gehört im Frühjahr und im Herbst für mich dazu. weiterlesen...


Montag, 29. Oktober 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Holz- , Kerzen- und Buchvorräte ergänzen Gartenmöbel einlagern nicht winterharte Kübelpflanzen reinholen Kärcher ins Haus bringen Laub fegen Sommersachen einlagern und Wintersachen bereit legen Mausefallen im Keller aufstellen, wenn das Haus nicht zum Mäusewinterquartier werden soll Winterreifen aufziehen, Frostschutzmittel ins Wasser geben und mit den letzten warmen Sonnenstrahlen die eigenen Batterien für den bevorstehenden Winter aufladen   weiterlesen...


Freitag, 26. Oktober 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Endlich als TBausgabe zu haben! Ein über 1000 Seiten langer Roman über eine ver-rückte Welt, in der sich manchmal sowohl die Protagonisten, Aomame und Tengo, als auch der Leser fragen, ob sie oder die Welt verrückt sind. Eine Welt, in der es zwei Monde gibt, Little People und eine Puppe aus Luft, zunächst nur in einem Roman beschrieben, später dann aber auch als Realität sichtbar. Allerdings nicht für alle. Alles klar? Worum es in dem Roman geht, ist kaum erzählbar, welchem Genre der Roman angehört ebenfalls nicht. In 24 Kapiteln lernt der Leser im Wechsel das sonderbare Leben von Aomame und Tengo kennen, ...weiterlesen...


Dienstag, 23. Oktober 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Um es vorwegzunehmen: Es ist ein berührendes Buch, ohne rührselig zu sein. Ein Buch über Leben, Liebe, Freundschft, Erinnerungen, Krankheit, Sterben, Tod und Verletzungen, die Menschen sich zufügen, einfach weil sie Menschen sind und sterblich. "Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird, ..., aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem." Es ist die Liebesgeschichte von Hazel und Augustus, von den meisten liebevoll Gus genannt. Beide haben Angst davor, sich zu verlieben, weil sie um ihr kurzes Leben wissen. Denn sie haben Krebs. Sie wollen sich dem anderen nicht zumuten, um keine Narben zu hinterlassen. Und lieben sich dennoch und hinterlassen Narben, auf die ...weiterlesen...


Donnerstag, 18. Oktober 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Kärchern macht Spaß, vor allem, wenn die Sonne scheint und die Herbstblätter um die Wette leuchten. Schön, wenn sich der Dreck löst und die Steine in ihrer ursprünglichen Beschaffenheit wieder erscheinen. Manches sah mit Patina allerdings schöner aus. Doch die kommt von allein zurück! Meist schneller als mir lieb ist! Morgen geht' s weiter, wenn bis dahin das Zittern in der Hand nachgelassen hat. Jetzt muss ich mich erst mal noch selbst "kärchern" und die nassen Klamotten aufhängen! Dann ist echt Feierabend! weiterlesen...


Mittwoch, 17. Oktober 2012 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (4)

Nein, noch ist nicht Weihnachten, aber bald, einige Girlanden hängen schon in der Stadt und mahnen: Bald geht' s wieder los mit dem Gerenne, dem Suchen nach Geschenken, auf den Weihnachtsmärkten etc. Doch ich rede von den jährlich eintreffenden Jahresrechnungen für Wasser. Fast freue ich mich schon auf die damit vebundenen Telefonate, weil regelmäßig die Abschläge erhöht werden, auch wenn Gutschriften das Ergebnis der Jahresrechnungen sind. Vor Jahren dachten sich Mitarbeiter wohl noch eigene Begründungen aus, die einer Argumentation aber meist nicht standhielten: Das machen wir zu Ihrem Schutz, damit Sie nicht soviel nachzahlen müssen! Dieses Mal waren es die Comupte: Der Computer rechnet ...weiterlesen...


Freitag, 12. Oktober 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (8)

Gestern in einem Münsteraner Lokal habe ich eine Lektion fürs Leben erhalten: Kellner sind auch Menschen! Als wenn ich das nicht schon gewusst hätte. Nach dem Essen kommt der Kellner, räumt ohne zu fragen, ob's geschmeckt hat, den Tisch ab. Auch mein Weinglas, in dem sich noch ein kleiner Rest befand. Hey, da ist doch noch etwas drin! Das muss ich jetzt mitnehmen, ich war mit meinem Finger im Glas. Kurz darauf bringt er ein Glas, deutlich mehr gefüllt als das abgeräumte Glas. Danke sehr! Ich habe dann irgendwann später um die Rechung gebeten, dem Kellner eine Summe mit deutlichem Trinkgeld genannt, woraufhin mich der Kellner anblaffte, ...weiterlesen...


Samstag, 6. Oktober 2012 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (3)

Wind bei milden Temperaturen Randstreifen vorm Zaun für Berankung vorbereiten Rosen kürzen, Lavendel ernten Efeu schneiden und fürs Wurzelschlagen in die Vase stellen Rhododendrenüberreste ausbuddeln beim Gärtner nach Alternativen fragen Kübel neu bepflanzen Standorte für Tulpenzwiebeln finden beim Baumarkträumungsverkauf zwei schlichte Vogeltränken erstanden - der nächste Sommer kommt bestimmt - bei mittlerweile strömendem Regen Rasenherbstdüngung auftragen so braucht's den Gartenschlauch nicht Holz ins Haus holen, den Ofen anzünden und dann nichts mehr Füße hochlegen (der kleine Zeh beklagt sich heftig) nur noch die blaue Stunde genießen: Tee Ofenwärme Musik und lesend "Die Welt zusammenfügen" (Cordelia Edvardson) weiterlesen...


Mittwoch, 3. Oktober 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Ein krimimäßig anmutender Roman über Demenz? Geht das? Ja, es geht. Martin Suter hat mit Small World einen Roman geschrieben,  der subtil und feinfühlig darstellt, wie Konrad Lang, Mitte Sechzig, langsam die Realität mit ihren Gesetzmäßigkeiten abhanden kommt. Zunächst sind es kleine Vergesslichkeiten, die er geschickt und mit dem ihm eigenen Charme überspielt. Doch dann findet er nicht mehr nach Hause, weiß den Namen der Frau, die er liebt und die er heiraten will, nicht mehr, findet sich nur noch schlecht zurecht und taucht immer mehr in seine Vergangenheit ein. Und genau das will Elvira Senn verhindern - mit allen Mitteln. Doch sie hat das Mitgefühl ...weiterlesen...


Montag, 1. Oktober 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Den Begriff der "Sterbeamme" habe ich zum ersten Mal im Radio gehört, gegoogelt und bin dabei auf Claudia Cardinal und ihre Bücher gestoßen. Mein Interesse an diesem Themenkomplex, der mich schon als Jugendliche interessiert hat, war erneut wachgerufen. "Lebe und lerne sterben" ist das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe. In ihm weist Cardinal auf die Notwendigkeit, den Sinn von Sterbeammen und -helfern hin, die ähnlich wie eine Hebamme bei den Geburtsvorbereitungen Unterstützungen beim Sterben und der Vorbereitung auf den Tod leisten sollten. Mit der Analogie zwischen Geburt und Tod werden die Gedanken und Übungen in diesem Buch eingeleitet. Danach kann man ...weiterlesen...