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Monat: Januar 2013

Martin Suter, Ein perfekter Freund

Martin Suter, Ein perfekter Freund

Nach „Lila,Lila“ und „Small world“ habe ich „Ein perfekter Freund“ gelesen, nicht so gut wie „Small world„, aber entschieden besser als „Lila, Lila“. Der Journalist Fabio Rossi erwacht im Krankenhaus mit einer Kopfwunde. Er weiß weder, woher er die Verletzung hat, noch wo er ist und schon gar nicht, wer er ist. Die junge Frau, die ihn täglich besucht, behauptet seine Freundin zu sein. Und er weiß von nichts. Allmählich wird ihm klar, dass ihm ganze fünfzig Tage fehlen. Mit…

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Erneut in die Fahrschule?

Erneut in die Fahrschule?

Die Zufahrt zu den Parkplätzen bei der Post wird von einem Auto versperrt. Ich hupe sacht, weil ich mein Auto kurzfristig abstellen will, um Briefmarken zu kaufen. Das Auto bewegt sich ein wenig vorwärts, aber nicht so, dass ich in die Zufahrt fahren kann. Nach erneutem Sanfthupen stelle ich mein Auto ab und flitze in Richtung Post. Aus dem offenen Autofenster schreit mich eine Frauenstmme an: Das ist kein Parkplatz! Sind sie blind? Ich gehe einfach weiter. Das ist kein…

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alles vorbei?

alles vorbei?

klüngeln döppen faulenzen knickeln schliddern hüpfen gummitwisten seilchenspringen Himmel und Hölle Himmel und Erde Räuber und Gendarm grüne Minna Murmeln Hüpfdosen Glanzbilder mit und ohne Glimmer Kusselkopp Kniften Brause Klümpchen Sputnik

WinterLächeln

WinterLächeln

Das Lächeln ist verschwunden und ich weiß nicht warum, vielleicht kann ich es wiederherstellen. Es wäre nämlich das erste Foto in meinem Blog gewesen!!! Also, ein wenig Geduld, bitte!

allein auf weiter Flur

allein auf weiter Flur

allein auf weiter Flur begleitet nur vom eisigen Ostwind einer zögerlichen, blassen Sonne dem Bimmeln einer Bahnschranke, das den roten Zug in weißer Landschaft begrüßt kein Pferd auf der Weide ein Misthaufen dampft still vor sich hin  

Michael Conelly, Der Poet

Michael Conelly, Der Poet

Poetisch geht es in diesem Krimi auf keinen Fall zu: „Tod ist mein Ressort. Ich lebe von ihm. Ich schmiede meinen beruflichen Ruhm mit seiner Hilfe.“ So beginnt der Krimi, geschrieben von Michael Warren, einem Journalisten, der sich auf Mordfälle spezialisiert hat. „Ich war immer der Ansicht, das Geheimnis des Umgangs mit dem Tod bestünde darin, genügend Abstand zu halten. Die Regel lautet: Man darf nicht zulassen, dass er einem ins Gesicht atmet.“ Aber genau das passiert, als der Cop Sean Warren, Zwillingsbruder dieses Journalisten, ums Leben kommt: Selbstmord,…

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Alltagsworte meiner Kindheit

Alltagsworte meiner Kindheit

Lumpensammler Klüngelskerl Milchkanne und Einkaufsnetz das feine Händchen später dann: Knicks und Diener Nickneger Sonntagsspaziergänge Sonntags-, Alltagskleidung, weil: immer fein ist nimmer fein Plisseeröcke und Steghosen Leibchen, Petticoats und Liebestöter Waschtag, Wäschestärke mit Stecknadeln aufgespickte Häkeldeckchen fönen Teppichfransen kämmen Badetag samstags gerader Scheitel immer eine Hutmacherin mit verkürztem Zäpfchen eine Blumenfrau, von der ich das Kranzbinden gelernt habe und mein Oppa, der immer da war

Anna Mitgutsch, Wenn du wiederkommst

Anna Mitgutsch, Wenn du wiederkommst

„Die Trauer um den Lebensmenschen ist eine unerträgliche Sehnsucht.“ Dieser Satz von Anna Mitgutsch ist das Fazit dieses Romans. Der Titel „Wenn du wiederkommst“ ist Ausdruck dieser unerfüllbaren Sehnsucht, denn der Lebensmensch ist tot, augenscheinlich, unwiderruflich, für immer, und dennoch … Der Roman konfrontiert den Leser gleich zu Beginn mit dem Ende einer offensichtlich komplizierten, unkonventionellen und dennoch nahezu lebenslangen Beziehung zwischen der Ich-Erzählerin und Jerome, einem in den USA lebenden jüdischen Anwalt. Die Bank, auf der sie das letzte…

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Des Kaisers neue Kleider oder: Nachrichten?

Des Kaisers neue Kleider oder: Nachrichten?

Keiner weiß etwas Genaues, nur dass Lance Armstrong offensichtlich Ophra Winfrey ein Interview gegeben hat, das am heutigen Donnerstag ausgestrahlt werden soll. Sonst nichts, außer Spekulationen nichts!! Und damit gestalten moderne Medien seit Tagen Beiträge, die einen fragen lassen: Was soll das Ganze, wem nützt es?