Donnerstag, 28. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

zunächst: neblig-trüb später dann: stark bewölkt, aber trocken. Wenigstens das! weiterlesen...


Mittwoch, 27. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (10)

Wenn Julia Onken sich in "Rabentöchter" für den Dialog zwischen den Generationen einsetzt, so macht Sabine Bode in ihrem Buch deutlich, weshalb es in vielen Fällen extrem schwierig bis nahezu unmöglich ist, nicht nur zwischen Müttern und Töchtern. Der Untertitel lautet: "Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen" fast 60 (!!!) Jahre nach Beendigung des Krieges (das Buch ist erstmals 2004 erschienen). Erst jetzt sind manche in der Lage, über ihre traumatischen Erfahrungen zu reden, weil sie ihnen vorher vielleicht nicht bewusst waren oder sie nicht darüber reden konnten, durften, ihre Erfahrungen nicht ernst genommen wurden oder im Gegenteil als Anekdoten zur ...weiterlesen...


Montag, 25. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Laut Wetterbericht soll es heute "schneeregnen". Entsprechend trübe sind die Aussichten. Da ist Büroarbeit angesagt, hebt die Stimmung nicht wirklich, aber besser noch als bei Sonnenschein am Schreibtisch sitzen. weiterlesen...


Montag, 25. Februar 2013 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

"Nun war also meine Mutter tot. Eine komplizierte und zum Teil quälende Beziehung war beendet. Die letzten Jahre waren vom Bemühen geprägt gewesen, einigermaßen miteinander zurechtzukommen, wenngleich die Versuche mehr oder weniger vom schweigendem Groll überschattet waren." Der Tod der Mutter ist für Julia Onken Anlass, den Ursachen auf den Grund zu gehen, weshalb sie zu der Überzeugung kam: "Frausein ist eine ziemlich beschissene Sache". Sie wollte wie viele deshalb auf keinen Fall so werden wie ihre Mutter und auf keinen Fall so eine Mutter sein. Das führte zu heftigen inneren und äußeren Auseinandersetzungen, zu endlosen Abgrenzungsversuchen und dem Widerstand gegenüber den ...weiterlesen...


Samstag, 23. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte deine Kräfte nicht dorthin, wo du machtlos bist, sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst. (Hermann Hesse) weiterlesen...


Montag, 18. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

In ihrem Gedichtbändchen findet man "Gedichte und Gedanken in ungeordneter Zeit" mal mit Reimen, mal ungereimt, mal in dudenkonformer Rechtschreibung, mal in durchgängig kleingeschrieben. Sie setzt Rosensträuchern ein Denkmal, sinniert über "die freiheit der schafe" und befasst sich mit der "Sprache der Stille". Der "Advent" wird genauso bedacht, wie der "Aschermittwoch", der "Kamin" oder der "Blick aus dem Fenster". Jahreszeitlich passend ist folgendes Gedicht: Den Frühling rufen Morgens pfeife ich deinen Namen in die frische Luft und schon klappert es Antwort vom Scheunengiebel zurück. Kinderlachen springt übern Weidenzaun purzelt ins Licht. Evelyn von Weitersheim, Absprung ins Ungewisse, Gedichte und Gedanken in ungeordneter Zeit, Berlin 2013, 62 ...weiterlesen...


Freitag, 15. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Das Leben ist nicht Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht ein Gesundsein, sondern ein Gesundwerden, überhaupt nicht ein Wesen, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind's noch nicht, wir werden's aber. Es ist noch nicht getan und geschehen, es ist aber im Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. (Martin Luther) weiterlesen...


Mittwoch, 13. Februar 2013 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Die Tür zum Glück geht nach außen auf - wer sie "einzurennen" versucht, der verschließt sie nur. (Søren Kierkegaard) weiterlesen...


Dienstag, 12. Februar 2013 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Immer schon habe ich jene lockeren Dichter bewundert, die mit den Manuskripten ihrer Meisterwerke, von denen sie keine Kopie besaßen, unbekümmert U-Bahn fuhren oder Sauftouren durch Vorstadtkneipen veranstalteten." So beginnt die Erzählung "Das Paradies des Vergessens". Für mich ist dieser erste Satz Appetitanreger. Doch was ihm folgt, ist eher eine Aneinanderreihung abstruser Ereignisse als wirklich eine Erzählung: Sportliche Verleger tummeln sich auf Fahrrädern, Autoren keuchen hinterher, erinnern sich nur noch vage an den Inhalt ihres Romans, dessen Manuskript der Verleger verschusselt hat, der aber sowieso nur noch einen Roman herausgeben will. Eine Form von Komik und Humor, die mir nicht ...weiterlesen...


Samstag, 9. Februar 2013 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Arno Geigers "Der alte König in seinem Exil" ist ein liebevoll geschriebener Roman über seinen dementen Vater. Auf "Alles über Sally" bin ich über's Radio aufmerksam geworden. Ich habe einen Ausschnitt gehört und war "angefixt". Die geweckten Erwartungen hat der Roman allerdings nicht erfüllt, obschon er einen tiefen Einblick in die eigenwillige Ehe von Alfred und Sally gestattet, die sich in Kairo kennengelernt haben und seit langem verheiratet sind. So lange, dass die gemeinsamen Kinder bereits flügge sind. Doch was erfahre ich als Leser? Wie sich Alfred und Sally kennengelernt haben, welche Macken und Eigenschaften die beiden haben, dass Sally ...weiterlesen...