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Monat: September 2013

Peter Schneider, Die Lieben meiner Mutter

Peter Schneider, Die Lieben meiner Mutter

Jahrzehntelang hat Peter Schneider Briefe seiner Mutter ungelesen in einem Karton verwahrt. Sie haben ihn begleitet, wo immer er hingezogen ist. Erst mit fast siebzig Jahren fühlt er sich bereit, die Briefe zu lesen, muss diese aber in weiten Teilen transkribieren lassen, da sie in Sütterlinschrift geschrieben sind, die er nicht so beherrscht, dass er die Briefe seiner Mutter ohne weiteres lesen kann. Aus der Auseinandersetzung mit den Briefen und der eigenen Erinnerung an seine Kinder- und Jugendzeit entsteht ein…

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Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

Am Anfang sind es nur ein paar Ratten, die auffallen und für die diversen Concierge der Stadt Oran einen Skandal, gleichzeitig aber auch die Herausforderung bedeuten, diesem Skandal ein Ende zu bereiten. Doch die Ratten tauchen immer zahlreicher auf und immer mehr Menschen klagen über Schwellungen in Leisten und Achselhöhlen. Der Arzt Rieux ist beunruhigt und innerlich alarmiert. Er denkt sofort an die Pest, will und muss sich aber erst Klarheit verschaffen, um Panik in der Stadt zu vermeiden. Es…

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Ruhrtriennale: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Ruhrtriennale: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern: eine MusikAufführung mit Bildern, Schauspielern, einem Zuschauerkarree, derart beeindruckend, dass sie einem kaum aus dem Kopf geht. Surreale Märchenbilder, Traumbildern und -landschaften ähnlich, eine Angela Winkler, die wie immer nuancenreich und detaillgenau bis in die Fingerspitzen spielt. Zwei Stunden Faszination, Verstörung pur Stunden, die ich nicht missen, sondern eher noch einmal erleben möchte dann aber bitte mit Sitzkissen, die bei der Generalprobe in unserem Block vergessen worden sind, denn so ausgeprägt ist mein eigenes Sitzpolster…

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Marie-Sabine Roger, Das Labyrinth der Wörter

Marie-Sabine Roger, Das Labyrinth der Wörter

„Ich habe beschlossen Margueritte zu adoptieren. Sie feiert bald ihren sechsundachtzigsten Geburtstag, da sollte man nicht allzu lange warten. Alte Leute sterben gern.“ So beginnt dieser lesenswerte Roman über die Freundschaft zwischen Germain, einem etwa vierzigjährigen Mann, der von allen belächelt wird, da er es zu nichts gebracht hat, und Margueritte, einer alten, sehr liebenswerten, aufgeschlossenen Frau, die sehr gerne liest. Sie begegnen sich im Park, als beide Tauben beobachten, einzige Gemeinsamkeit. Und dennoch kommt es zu einer freundschaftlichen Annäherung…

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