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Monat: Dezember 2014

Mariela Sartorius, Die hohe Schule der Einsamkeit

Mariela Sartorius, Die hohe Schule der Einsamkeit

Mariela Sartorius ist überzeugte Einzelgängerin und lobpreist in ihrem als „Streitschrift“ bezeichneten Buch „Die Kunst des Alleinseins“ – so der Untertitel – die Vorzüge des Einzelgängertums. Pointiert beschreibt sie Einzelgängertum als eine Lebensform mit vielen Vorzügen, ja sogar als Voraussetzung für ein gutes Leben, wenn man sich über die eigene Selbstwirksamkeit im Klaren ist und man gelernt hat oder bereit ist, „mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen und sich anzupassen.“ Letztendlich aber liegt es an der Einstellung und Haltung gegenüber…

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Weihnachten: nicht weiß, aber frostig

Weihnachten: nicht weiß, aber frostig

Wer des Lichts begehrt, Muß ins Dunkel geh´n. Was das Grauen mehrt, Läßt das Heil ersteh´n! Wo kein Sinn mehr mißt, Waltet erst der Sinn! Wo kein Weg mehr ist, Ist des Wegs Beginn! (die letzen beiden Strophen des Gedichts „Weg in die Dämmerung“ von Manfred Hausmann)

Euch allen: friedliche Weihnachten

Euch allen: friedliche Weihnachten

Weihnachtslied Vom Himmel in die tiefsten Klüfte Ein milder Stern herniederlacht; Vom Tannenwalde steigen Düfte Und hauchen durch die Winterlüfte, Und kerzenhelle wird die Nacht. Mir ist das Herz so froh erschrocken, Das ist die liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken Mich lieblich heimatlich verlocken In märchenstille Herrlichkeit. Ein frommer Zauber hält mich wieder, Anbetend, staunend muß ich stehn; Es sinkt auf meine Augenlider Ein goldner Kindertraum hernieder, Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn. (Theodor Storm)

ZWANGSPAUSE!

ZWANGSPAUSE!

Neue Laterne, neues Licht vorm Haus dafür: abgeschnitten von der Welt: kein Telefon kein Internet Laufereien, wo ich sonst zum Hörer gegriffen oder Mails geschrieben habe :( Die Bau-Firma hat das Telefonkabel gekappt, aber so kompliziert, dass erst der gerade neu gepflasterte Bürgersteig wieder aufgerissen werden muss, damit ein Techniker von der Telekom das aus der Muffe gezogene Kabel wieder dorthin beingen kann, wo es hingehört. Bin mal gespannt, wie lange es dauert. Helfe gerade jemandem beim Umzug – und…

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Hanna Johanson, Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

Hanna Johanson, Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

Die Ausgabe ist optisch sehr ansprechend. Das klare Rot des Balkens auf dem glatten Buchdeckel wiederholt sich auf den Innenseiten und in dem roten Lesebändchen. Schon das ein guter Anfang! Am 22. September beginnt die Ich-Erzählerin mit ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen, in denen es zunächst um ihren Entschluss geht: „Ich lerne Klavier spielen.“ Sie enden am 20.12. Dazwischen entwickelt sich eine autobiografisch gefärbte Handlung, in der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ineinander übergehen, in ihren Bedingheiten gesehen und reflektiert werden. So geht…

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„Geburtstagsgeschenke“

„Geburtstagsgeschenke“

Ich habe „mich nie sonderlich an traditionelle Lebensentwürfe gehalten, wenn es so etwas denn gibt. Ich lebe, wie das Leben mich führt, und schreibe dieses Buch einfach als eine Frau, die eine Geschichte zu erzählen hat.“ So schreibt Bronnie Ware im Vorwort zu ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ – ein Geburtstagsgeschenk, das im Gegensatz zu den vielen „Geburtstagsgeschenken“, die einem von Firmen neuerdings ins Haus flattern, nicht an Bedingungen wie Mindestbestellwert etc. geknüpft ist. Ein Buch,…

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Hanns Zischler, Das Mädchen mit den Orangenpapieren

Hanns Zischler, Das Mädchen mit den Orangenpapieren

„‚Ich bin heimweh‘.“ Dieser Satz von Saskia trifft auch auf Elsa zu, Protagonistin dieser Erzählung. Sie ist nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater von Dresden nach Bayern gezogen, eine Landschaft, die ihr sehr fremd ist. „Elsa findet hier keinen Halt. Alles stürzt.“ Für manche ist sie einfach nur das „Zonenkind“, das sie herablassend meinen behandeln zu können. Doch da gibt es einige Menschen, die Elsa auf ihre jeweilige Art unterstützen und ihr helfen, sich zu finden. Mit Paul…

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