Mittwoch, 29. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Sie mögen moderne Scheherazaden? Dann lesen Sie Nino Vetris Geschichten, die in Palermo spielen. Es sind grotesk, komisch, ironisch und nicht ganz ernst zu nehmende Alltagsgeschichten, in denen komische Kauze aller Art vorkommen: Das gibt's das Genie, den Flüchtigen, den Alten, einen Wahrsager mit Computer und einen Priester, der seine Schafe beschimpft, statt ihnen die Absolution zu geben: "Glaubt ihr vielleicht, die Tore des Paradieses würden von Jammerlappen und Herdenvieh aufgerissen werden, nur weil ihr nicht gemordet und geraubt und eure Frau nicht verdroschen habt? Ich werde sie euch jedenfalls nicht aufsperren ... Ich würde euch für den Rest eurer Tage ...weiterlesen...


Dienstag, 28. April 2015 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

weiterlesen...


Sonntag, 26. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

"Mitten in mir geht es gut." Diesen Satz habe ich aus der - wie immer hörenswerten - Sendung Lebenszeichen "Miteinandersein. Vom Wirtschaften mit 'Sozialkapital' "mitgenommen, in der es um Humankapital als Grundlage von gesellschaftlichen Veränderungen geht, hin zu einem freudvolleren Leben im empathischen Miteinander. Empathie wird dort in Anlehnung an den Familientherapeuten Jesper Juul und den Schriftsteller Peter Høeg als die härteste und wichtigste Währung von allen bezeichnet, als eine Kostbarkeit, die sich ohne Schwierigkeiten vermehren lässt. Wiederholung: heute Abend um 22:05 im WDR 5 und - hoffentlich wie immer - nachzulesen im Manuskript der Sendung. weiterlesen...


Sonntag, 26. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Sie suchen ein Buch, das schön gestaltet, bebildert ist und auch noch gute Laune macht? Als Geschenk oder einfach für sich selbst? Dann sind die Geschichten von Marcovaldo, erzählt von Italo Calvino das Richtige. Sie begleiten beim Lesen Marcovaldo, einen Hilfsarbeiter mit vielköpfiger Familie, in sehr armen Verhältnissen lebend, auf seinen Streifzügen durch seine Stadt: "Schilder, Verkehrsampeln, Schaufenster, Leuchtreklamen, Plakate, waren sie auch noch so ausgeklügelt, um die Aufmerksamkeit auf sich zulenken, das alles konnte seinen Blick nicht fesseln, der über den Sand einer Wüste zu schweifen schien. Was ihm hingegen nie entging, das war etwa ein Blatt, das einem Zweig ...weiterlesen...


Freitag, 24. April 2015 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (3)

"Dass ich das Leben liebe und dreifach bejahe. Um das Leben ganz zu lieben, dazu muss man auch seine andere Seite, den Tod, umfassen und begreifen. Mögest du nie vergessen, dass ich an dich glaube." "Ich halte Sie für berufen, über den Durchschnitt etwas schaffen zu können." Das sind Zitate aus dem Programmheft der Ballettaufführung "Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin (UA)" im MIR. Eine sehr beeindruckende Aufführung, die die Lebensgeschichte von Charlotte Salomon anhand ihrer Bilder, untermalt mit Musik verschiedener Komponisten, die ihr Lebensgefühl in ihrer Zeit als Jüdin in Deutschland nach 1933 und später in der Emigration in Frankreich, ...weiterlesen...


Mittwoch, 22. April 2015 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

weiterlesen...


Dienstag, 21. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

"Der Garten über dem Meer" ist ein in jeder Hinsicht zauberhafter Roman, der den Leser in die längst vergangenen Tage der feinen Gesellschaft aus Bohemiens und Neureichen in der Zeit vor dem Spanischen Bürgerkrieg führt. Zauberhaft ist die Ausstattung mit Schuber, Leineneinband und Lesebändchen, ergänzt durch das lesenswerte, äußerst fundierte Nachwort von Roger Willemsen, der diesen Roman auch herausgegeben hat. Vordergründig ist es ein " Sommerroman", erzählt aus der Perspektive des Gärtners, der das Anwesen von Francese und seiner jungen Frau Rosamaria gärtnerisch betreut. Als langjähriger Dienstbote beobachtet er sechs Jahre lang die feinen Veränderungen im Umgang des Ehepaares miteinander, ...weiterlesen...


Samstag, 18. April 2015 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Roman ohne U" erzählt zwei dramatische Liebesgeschichten, die ineinander verwoben sind, also nicht chronologisch erzählt werden, und sich letztendlich als verzwickte und teilweise verwirrende Familiengeschichte herausstellt, die 1945 beginnt und 2013 endet. Es ist die Liebesgeschichte von Thomas und Ludovica, die sich auf dem Weg in ihre sibirische Gefangenschaft kennenlernen und dort furchtbaren Grausamkeiten ausgesetzt sind, besonders weil sie zweimal - letztendlich erfolglos - geflohen sind. Thomas überlebt den Gulag, redet nicht über seine dortigen Erlebnisse, sondern schreibt sie auf. Der Roman ohne U entsteht. Denn die Schreibmaschine, die er benutzt hat kein U mehr. Jahrzehnte später fallen Stephanie diese Aufzeichnungen ...weiterlesen...


Freitag, 17. April 2015 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (2)

Ein Fisch ging zur Königin der Fische und fragte: "Ich habe immer vom Meer gehört, aber was ist das, dieses Meer ? Wo ist es?" Die Königin der Fische erklärt: "Du lebst, bewegst dich und hast dein Sein im Meer. Das Meer ist in dir und außerhalb deiner, du bist aus Meer gemacht, und du wirst im Meere enden. Das Meer umgibt dich als dein eigenes Wesen." weiterlesen...


Donnerstag, 16. April 2015 | Kategorie: Allgemein, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

In der letzten Sendung Lebenszeichen "Mit schwierigen Gefühlen leben. Vom Sinn des Ärgers und der Wut" konnte man hören und nachlesen, welche Wirkmächtigkeit Gefühle haben:„Gefühle haben bei der Handlungssteuerung das erste und das letzte Wort“, schreibt der Bremer Hirnforscher Gerhardt Roth. „Die Letztentscheidung wird emotional getroffen; Vernunft und Verstand allein entscheiden nichts". Wenn man aber erst einmal weiß und erlebt hat, welche Energie in Gefühlen stecken, kann man sich überlegen, wie man sinnvoll (auch für Veränderungen) damit umgehen kann: Verena Karst empfiehlt: "Nehmen Sie Ihren Ärger wahr, nehmen Sie auch den kleinen Ärger wahr und lernen sie ihren Ärger zu formulieren, bevor er ...weiterlesen...