Sonntag, 30. April 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Man kann mitunter scheußlich einsam sein! Da hilft es nichts, den Kragen hochzuschlagen und vor Geschäften zu sich selbst zu sagen: Der Hut da drin ist hübsch, nur etwas klein ... Da hilft es nichts, in ein Café zu gehn und aufzupassen, wie die andren lachen. da hilft es nichts, ihr Lachen nachzumachen. Es hilft auch nicht, gleich wieder aufzustehn. Da schaut man seinen eignen Schatten an. Der springt und eilt, um sich nicht zu verspäten, und Leute kommen, die ihn kühl zertreten. Da hilft es nichts, wenn man nicht weinen kann. Da hilft es nichts, mit sich nach Haus ...weiterlesen...


Freitag, 28. April 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Diese "Geschichte einer Liebe" hat mich tief bewegt. Hier schreibt ein Intellektueller über die Liebe seines Lebens, mit der er mehr als achtundfünfzig Jahre verheiratet war. Und so beginnt dieser Brief schon auf dem Cover des Büchleins: "... Kürzlich habe ich mich von neuem in Dich verliebt, und wieder trage ich in meiner Brust diese zehrende Leere, die einzig die Wärme Deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag." Dabei war es - dessen ist er sich wohl bewusst - für sie sicher keine einfache Ehe. Doch ihre Unterschiedlichkeiten in vielem war immer Bereicherung, Reichtum, da jeder durch den anderen die Möglichkeit ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. April 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Muss man heute noch etwas über Fürstinnen lesen? Das Interesse an der "Yellow Press" zeigt zumindest, dass ein solches vorhanden ist. Aber Literatur über längst vergangene Fürsten-Epochen? Doch auch Personen von Adel beschäftigen sich - wenn sie sich eigenständiges Denken jenseits der Etikette erhalten haben - ob man nicht insgesamt zu viel Zeit in seinem Leben verschwendet hat, "um eine gute Figur" zu machen bzw. worum es eigentlich im Leben geht. " 'Wir alle glauben, würde unser Leben uns gegeben, damit wir es noch einmal leben, wir würden es besser machen. Wenn es so Korrekturbogen ... des Lebens gäbe.' Korrekturbogen, ganz richtig, in ...weiterlesen...


Montag, 24. April 2017 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (2)

Dieser schmale Gedichtband "Weichheit des Herzens" lädt - wie in den einführenden Zeilen deutlich wird - zum "nachdenklichen Innehalten" ein. Die durchgängig gereimten, rechtsbündig geschriebenen und mit schlichten Fotografien versehenen Gedichte sind aus der Sehnsucht nach "Klarheit, Sinn, Authentizität und tiefem Frieden" geschrieben, Ausdruck des geöffneten Herzens. Die angesprochenen Themen sind Themen des Alltags wie "Urlaub", "Dankbarkeit", "Traum". Urlaub Gedanken versunken Seele baumelnd fast trunken vom freien Geist taumelnd Sonnenstrahlen, leichter Wind ruhiger Atem, angekommen Herzlich lachen wie ein Kind fühle mich hier angenommen Olivenhaine gräulich schimmernd grüner Rasen, Felder, Wiesen Weite Horizonte flimmernd entspannt die Augen schließen Der Zeit entrückt, wie angehalten Weisse Federwolken, Himmel Blau Mein Leben leben, frei entfalten leidenschaftliche Innenschau Aber auch - für ...weiterlesen...


Sonntag, 23. April 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Vernunft und Gefühl" hat Jane Austen im Alter von nur zwanzig Jahren geschrieben. Sie ließ diesen Roman auf eigene Kosten anonym drucken. "Vernunft und Gefühl" ist nun in einer Neuübersetzung von Andrea Ott im Manesse Verlag erschienen, ein Roman, den man als Kammerstück bezeichnen könnte, spielt die Handlung doch überwiegend in der Familie der Dashwoods, der Witwe Mrs. Dashwood und ihren drei Töchtern Elinor, Marianne und Margaret, die aber mit ihren dreizehn Jahren eigentlich keine Rolle spielt, da sie noch nicht im heiratsfähigen Alter ist. Wie in einem Drama macht das erste Kapitel die Situation der Hauptakteure sichtbar. Mutter und ...weiterlesen...


Freitag, 21. April 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (0)

Schöne Aussicht: Leben mit Blick auf Vergangenheit weiterlesen...


Mittwoch, 19. April 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"An ihrem zwanzigsten Geburtstag arbeitete sie wie jeden Freitagabend als Kellnerin. Allerdings hätte sie sich an diesem Freitag lieber freigenommen, zumal das andere Mädchen, das im Restaurant jobbte, sogar bereit gewesen wäre, mit ihr zu tauschen." (Copyright Kat Menschik, Dumont Verlag) Doch an diesem Abend ist vieles anders. Hätte sie nicht arbeiten müssen, wäre es nicht zu der Begegnung mit dem Besitzer des Hotels gekommen, dem sie an diesem Tag - ausnahmsweise - das Essen auf sein Zimmer 604 bringen soll. Bisher hat ihn noch kein Mitarbeiter gesehen, denn der Besitzer isst nie im Restaurant. An diesem Tag muss der Geschäftsführer wegen ...weiterlesen...


Montag, 17. April 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Fotos | Kommentare (0)

Über Nacht weiterlesen...


Donnerstag, 13. April 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Die Rose sieht vorbei den Falter fliegen, Sie selbst ein Schmetterling, nur festgebannt; Da klagt sie: »Ach, wer löst mein fesselnd Band? O könnt' auch ich in Lüften frei mich wiegen!« Der Falter sieht die Ros' ins Laub sich schmiegen, Er eine Blume selbst, die Flügel fand; Da klagt er: »Hätt' ich doch so sichern Stand! O könnt ich so an fester Stätte liegen!« Mit sonn'gem Lächeln hört der Lenz ihr Klagen, Erhörung bringt nur der, vor dem sie zagen, Der rauhe Herbst mit Frost und wildem Wetter; Er gibt ihm sichre Statt, löst ihr die Kette: Frei fliegen hin die welken Rosenblätter, Der Falter liegt erstarrt an fester Stätte. (Anastsius Grün) weiterlesen...


Mittwoch, 12. April 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Ihren Roman "Die hellen Tage" und den Erzählband "Heißester Sommer" habe ich mit Begeisterung gelesen und rezensiert. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den neuen Roman, mit ansprechend gestaltetem rotgrundigem Cover, einem roten Lesebändchen - bei 683 eine sinnvolle Einrichtung - und dem Hinweis: "Zsuzsa Bánks neuer Roman ist eine Feier der Freundschaft und des Lebens". Auch die ersten Sätze waren verheißungsvoll. Und dann sind da leider einige "Aber", die mir die Lektüre insgesamt dann erschwert haben. Doch zunächst: Worum geht es überhaupt in dem Brief-Roman zwischen der Schriftstellerin Martá und ihrer Freundin Johanna, die Studienrätin für Deutsch und Kunst ...weiterlesen...