Mittwoch, 31. Mai 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Die Bäume lauschen dem Regenbogen, Tauquelle grünt in junge Stille, Drei Lämmer weiden ihre Weiße, Sanftbach schlürft Mädchen in sein Bad. Rotsonne rollt sich abendnieder, Flaumwolken ihr Traumfeuer sterben. Dunkel über Flut und Flur. Froschwanderer springt großen Auges, Die graue Wiese hüpft leis mit. Im tiefen Brunnen klingen meine Sterne. Der Heimwehwind weht gute Nacht. (Albert Ehrenstein, aus: Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, dtv klassik, München 1994, S. 169) weiterlesen...


Montag, 29. Mai 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

So lernen wir am Hiesigen Gefühle für welche Neigungen im Raum? Und gehen fühlend durch die Abendkühle und schauen fühlend in den nächsten Baum. (Rainer M. Rilke) weiterlesen...


Freitag, 19. Mai 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Der namenlose Ich-Erzähler dieses Romans, der von sich selbst immer wieder behauptet, er könne nicht schreiben, schon gar keinen Roman, ist neunzehn Jahre alt und bisher wohlbehütet in einem wohlhabenden Elternhaus in Tōkiō aufgewachsen. Seine Eltern haben ihm - wie es üblich ist - eine Frau ausgesucht, die er heiraten soll, aber nicht heiraten will. Die Frau, die erliebt, kann er dagegen nicht heiraten. Für diesen jungen Mann eine ausweglose Situation. Er beschließt, Selbstmord zu begehen, hat aber nicht mit den Schwierigkeiten, sprich seinem Lebenswillen, gerechnet. Er schafft es also nicht, sich zu töten, aber in sein Elternhaus zurückkehren will ...weiterlesen...


Montag, 15. Mai 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Ich schwelle in meiner Flut über die Erde. Es wirft meine wilde Welle Tang an den Strand, Muscheln, violette Quallen und kleine Seepferde. Aber der Ekel zischt, dass ich mich gezeigt. Ich krieche in mich zurück, Und der Nordwind schweigt. Ebbe ist... Kinder gehen, sammeln, suchen Und sehen Krabben, nasse Sterne, Erstaunlichstes Getier. Ich aber bin längst in der Ferne wieder bei mir. Und was ich an den Strand warf, stirbt in der Luft Oder in des Menschen Hand. - Nur die Taschenkrebse graben sich Mit ihren Scheren in den Sand. Sechs Stunden warten sie bis zur nächsten Flut. - Die Taschenkrebse kennen mich gut. (Klabund) weiterlesen...


Freitag, 12. Mai 2017 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

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Dienstag, 2. Mai 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

Die 1945 im Wien der Nachkriegszeit, aufgeteilt in vier Besatzungszonen, spielende Kriminalgeschichte "Der dritte Mann" ist bereits 1950 erschienen und verfilmt worden. Einige Leser werden eher den Film als den Kriminalroman kennen, den die Edition Büchergilde jetzt, illustriert von Annika Siems, neu herausgegeben hat. (Copyright Annika Siems, Edition Büchergilde) Die Illustratorin ist sich der Schwierigkeit ihrer Aufgabe wohl bewusst, wie sie in ihrer Nachbemerkung zum Roman schreibt: "Die Inszenierung und Besetzung des Films ist ein derartiger Geniestreich, dass wohl jeder, der Orson Welles in der Rolle des Harry Lime gesehen hat, bereits Bilder im Kopf haben würde, wenn er diese Ausgabe ...weiterlesen...


Montag, 1. Mai 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

weiße Päonie - vorm Frost gerettet verströmt sie ihren Duft über meinen Steuerunterlagen (mona lisa) weiterlesen...