Sonntag, 21. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Ein Sonnensonntag voller Kälte, Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, mit dickem Mantel, Handschuhen, Schal und Mütze, festen Schuhen mit Profilsohle, knirschendem Schnee unter den Füßen, zugefrorenen Teichen, Schneehaufen an den Straßenrändern, Stille, Ruhe, Langsamkeit, Helligkeit und einer Sehnsucht nach Wärme - das war der Sonntag vor nur einer Woche. Heute: ebenfalls ein Sonnensonntag mit Frühstück auf überdachtem Balkon, mit viel wärmender Sonne, Sonnenschutzcreme als Schutzmaßnahme, leichtem Frühlingswind, Vogelgezwitscher, Motorrad- und Autogeräuschen, Kinderlachen, innerer Stille, Ruhe, Freude, Zufriedenheit mit dem, was ist, wie es ist, dem Gefühl wiedererwachender, prickelnder Lebensgeister, die freudig Anlauf nehmen und sich von dem überraschen lassen wollen und ...weiterlesen...


Mittwoch, 17. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Protagonisten dieses Romans von Kristina Hauff sind zwei befreundete Ehepaare mit Anti-Atomkraft-Vergangenheit und WG Erfahrungen im Schanzenviertel Hamburgs, die sehr eng beieinander auf einem Grundstück nahe der Elbe im Wendland wohnen. Thies ist mit Sophie und Bodo mit Inga verheiratet. Die beiden haben einen Sohn, Lasse, und eine Tochter, Jella. Aaron, der Sohn des anderen Paares, ist vor etwa einem Jahr tot in der Elbe aufgefunden worden. Die genauen Umstände des Todes konnten bisher noch nicht ermittelt werden, eine unglaubliche Belastung für Sophie und Thies und ihre Ehe. Jeder versucht auf seine Weise mit dem tragischen Unglück und den ...weiterlesen...


Dienstag, 16. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

»Ach, aber mit Versen ist so wenig getan, wenn man sie früh schreibt. Man sollte warten damit und Sinn und Süßigkeit sammeln ein ganzes Leben lang und ein langes womöglich, und dann, ganz zum Schluß, vielleicht könnte man dann zehn Zeilen schreiben, die gut sind. Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), – es sind Erfahrungen.« (Rainer Maria Rilke) Da stellt sich dann nur die Fragen, wann denn "ganz zum Schluß" ist und ob man dann noch fähig ist, "zehn Zeilen" zu schreiben. weiterlesen...


Montag, 15. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (8)

VerheißungsvollerBeginn der neuen WocheWas wird sie bringen? (© mona lisa) weiterlesen...


Montag, 15. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

"Die Dicke" ist der neue Roman des Weidle Verlags aus Bonn, der zunächst erst Anfang März erscheinen sollte, aber schon jetzt im Buchhandel erhältlich ist. Die Vorstellung durch die Autorin auf der Leipziger Buchmesse mit dem diesjährigen Schwerpunkt Portugal fällt - coronabedingt - aus. Also erfolgt die Vorstellung auf dem "Virtualienmarkt" wie Stefan Weidle in seiner Ankündigung schreibt. "Die Dicke" ist ein intelligenter, autobiografischer Roman der Journalistin Isabela Figueiredo, eine Art Entwicklungs- und Liebesroman, der sich in der Kapitelaufteilung an der elterlichen Wohnung orientiert, die die Ich-Erzählerin Maria Luisa nach dem Tod der Eltern übernimmt. Zunächst scheint diese Einteilung nicht unbedingt ...weiterlesen...


Sonntag, 14. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Da war einmal ein Freund, ein Mönch und Priester, zunächst eher nur Freund meines damaligen Freundes. Ich durfte als Frau nur im "Vorhof" des Klosters" sein. Innen für Frauen verboten. Dann war der Mönchs-Freund in eine eigene Wohnung gezogen, gemeinsame Besuche mit meinem Freund waren ab da möglich. Irgendwann gab es den Freund nicht mehr, wir hatten uns getrennt. Den Mönchs-Freund gab es immer noch. Über Jahre gab es einen intensiven Briefwechsel, ab und an Besuche, erst allein, später dann mit einem, mit zwei Kindern. Der Mönchs-Freund war zu einem Lebensbegleiter geworden, der sehr an meinem Wohl und Wehe ...weiterlesen...


Samstag, 13. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,bis auf den letzten Hauch von Leben leer;die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,so gräbt er, glaub' ich, sich hinein ins Grab.Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,wirft einen letzten Blick auf's öde Land,doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.(Christian Friedrich Hebbel) weiterlesen...


Freitag, 12. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (10)

Erinnerungenzu neuen Gegenwarten machenist wenig sinnvoll. (© mona lisa) weiterlesen...


Donnerstag, 11. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Lichter Nebel zartumhüllte sanft meinen Baum ließ ihn dann glitzern. (©mona lisa) weiterlesen...


Mittwoch, 10. Februar 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Ariane ist eine äußerst attraktive, intelligente junge Frau, die sich wenig bis gar nicht darum schert, wie man sich als junge Frau zu verhalten hat. Sie hat ihren eigenen Kopf, eigene Vorstellungen vom Leben und von Gerechtigkeit - auch zwischen den Geschlechtern. Gelernt hat sie dies von ihrer Tante Warwara Petrowna, bei der sie zeitweilig aufwächst und dort große Freiheiten genießt. Warwara Petrowna "hatte hinsichtlich der Liebe einen männlichen Standpunkt. Sie nahm sich einen Geliebten, wenn sie das Bedürfnis dazu hatte, und sie verließ ihn, wenn sie einen anderen fand, der ihrer Laune mehr entsprach. Ihrer Vorstellung nach brauchte man ...weiterlesen...