Der Frühling

Der Frühling

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,Die Tage kommen blütenreich und milde,Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehenVom Himmel abwärts, wo die Tag‘ entstehen. Das Jahr erscheint mit seinen ZeitenWie eine Pracht, wo Feste sich verbreiten,Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele. (Friedrich Hölderlin)

Einsamkeit

Einsamkeit

…es gibt nur eine Einsamkeit, und die ist gross und ist nicht leicht zu tragen, und es kommen fast allen die Stunden, da sie sie gerne vertauschen möchten gegen irgendeine noch so banale und billige Gemeinsamkeit, gegen den Schein einer geringen Übereinstimmung mit dem Nächstbesten, mit dem Unwürdigsten … Aber vielleicht sind das gerade die Stunden, wo die Einsamkeit wächst; denn ihr Wachsen ist schmerzhaft wie das Wachsen der Knaben und traurig wie der Anfang der Frühlinge. (Rainer Maria Rilke) aus: „Briefe…

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17 – (m) eine Zahl

17 – (m) eine Zahl

Ich bin am 17. eines Monats geboren, die Liebe meines Lebens wurde ebenfalls am 17. eines Monats geboren, wir haben beide dasselbe „Baumhoroskop“. Am 17. eines Monats haben wir geheiratet. Am 17. 05. – seinem „Geburtstag“ – ist er auch bestattet worden, an der Tonne „A 17“ auf dem Weg zu unserer „Lieblingsinsel Langeoog“ – der Insel fürs Leben“. Am 17. eines Monats ist auch meine Mutter gestorben. Heute vor fünf Jahren. Und ich war fest davon überzeugt, dass es…

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Tanzen

Tanzen

′′Tanzen in all seinen Formen kann nicht vom Lehrplan aller edlen Bildung ausgeschlossen werden; mit den Füßen tanzen, mit Ideen, mit Worten, und muss ich hinzufügen, dass man auch mit dem Stift tanzen können muss?“ (Friedrich Nietzsche)

Regina Düring, Federn lassen

Regina Düring, Federn lassen

„Federn lassen“ ist eine Novelle, deren Titel mich an Hilde Domins Kurzgedicht „Federn lassen und dennoch schweben, das ist das Geheimnis des Lebens.“ erinnert. Kein Leichtgewicht trotz des geringen Seitenumfangs. Ungewöhnlich ist nicht nur das längliche Format, sondern auch die Sprache, die in interpunktionslosen Zeilenbrüchen – ähnlich einem Gedicht – ohne Umschweife in einfacher, dennoch eindringlicher Sprache versucht, von bestürzenden, traumatisierenden Ereignissen zu erzählen, die das namenlose Du – eindeutig weiblich – in vielen Situationen fassungslos und sprachlos macht. Wir…

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„Cooles“ Wochenende

„Cooles“ Wochenende

Seit vorgestern kein Fernsehempfang mehr. Der Sturm hat offensichtlich so gewütet, dass die „Schüssel“ keine Signale mehr empfängt. Wann die Techniker kommen können – noch unklar. Gut, dass es Bücher gibt ;) Heute Morgen: Die Heizung ist ausgefallen. Der Notdienst der Heizungsfirma besteht aus einem Sanitärfachmann, der weder Kenntnis von Heizungen hat, noch die entsprechenden Prüfgeräte auf dem Wagen. Sehr sinnig.Er drückt auf sämtliche Knöpfe – hatte ich vorher alles schon selbst durchprobiert – um mir dann zu sagen, er…

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