Sahra Knausenberger, Elke Ehninger, Die Wildmohnfrau

Sahra Knausenberger, Elke Ehninger, Die Wildmohnfrau

Im Kunstanstifter Verlag ist dieser großformatige Roman Sarah Knausenbergers erschienen, der Roman einer ungewöhnlichen, unsteten Kindheit, illustriert von Elke Ehninger und ausgestattet mit einem leserfreundlichen farbigen Lesebändchen. Text und Illustrationen gehen – wie bereits in „Wenn ich Flügel hätte“ – eine sich jeweils ergänzende, verfeinernde, gelungene Symbiose ein. Sie ruft, liegt, wartet,deine Kindheit.Sie lacht, weint, summt,bis du endlichzurückkommstund sie dich wieder kleiden kann. Diese Zeilen der Autorin sind sind dem Roman vorangestellt, der mit Mias Schulabschluss beginnt, der Ich-Erzählerin: „Ich…

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Stimmen des Meeres

Stimmen des Meeres

Schillernde, lachende, tosende WellenSingen und klingen wie silberne Schellen,Wiegen ein Lied auf den Fluten daher;      Ich, ich, ich bin das Meer! Grau, wie geschmolzenes Blei, müde kauernWasser und Wogen; sie warten, sie lauern – –Wälzen wohl Töne, geheimnisvoll, schwer:      Ich – – Ich – – Ich bin das Meer! Wolken und Wogen in wirbelnden WetternBrüllen gen Himmel.  Sie dröhnen, sie schmetternLandwärts den Siegesgesang, trotzig und hehr:      Ich!   Ich!   Ich!      Bin…

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Amanda Cross, Tödliches Erbe

Amanda Cross, Tödliches Erbe

Nach „Die letzte Analyse“, „Der James Joyce-Mord“ und „Thebanischer Tod“ ist „Tödliches Erbe“ der vierte Fall für Kate Fansler, einer mit einem Inspektor verheirateten Literaturprofessorin, deren Neugier und Wissbegierde sie zu einer Art „Pitbull“ werden lässt, wenn sie erst einmal „Lunte“ gerochen hat und ihr bei einem Todesfall etwas merkwürdig vorkommt. Oft ist es ein erster Eindruck, der sie stutzig werden lässt. Weshalb kann sie oft nicht begründen. Kate wird in ihrem Refugium auf dem Lande, weitab von fast allem,…

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Morgenmeditation

Morgenmeditation

Meditation muss nicht notwendig das Sitzen auf einem Kissen oder Bänkchen im stillen Zimmer sein. Zu beobachten, wie Raureif in der Sonne schmilzt, sich zu Tropfen formiert, die dann – nach und nach – vom Zaun fallen, und kurz vorm Fallen noch wie Brillanten in der Sonne funkeln, ist für mich ebenfalls Meditation. Denn ich komme in die Stille, in der Ruhe und Freude Platz haben. Später gesellte sich noch ein Rotkehlchen in dieses Stillleben …Leider ist es mir nicht…

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Abend am Meere

Abend am Meere

O Meer im Abendstrahl,An deiner stillen FlutFühl’ ich nach langer QualMich wieder fromm und gut. Das heiße Herz vergisst,Woran sich’s müd’ gekämpft,Und jeder Wehruf istZu Melodie gedämpft. Kaum dass ein leises WehDurchgleitet das Gemüt,Wie durch die stumme SeeEin weißes Segel zieht! (Alfred Meißner)

Es waltet rings des Frühlings

Es waltet rings des Frühlings

Es waltet rings des Frühlings erster Gruss –Ein leises Knospen, halb entfaltet Grün –Ein Schleier deckt die Sonne, zart GewölkStieg Nachts empor; doch dringt des Himmels Blau,Verheissung naher Seligkeit, hindurch –Es kos’t die Luft – wie eine liebe Hand,Die mehr nicht wagt, mit deinen Locken spielt. (Frieda Port)

Das Spiegelbild

Das Spiegelbild

Schaust du mich an aus dem Kristall,Mit deiner Augen Nebelball,Kometen gleich die im Verbleichen;Mit Zügen, worin wunderlichZwei Seelen wie Spione sichUmschleichen, ja, dann flüstre ich:Phantom, du bist nicht meines Gleichen! Bist nur entschlüpft der Träume Hut,Zu eisen mir das warme Blut,Die dunkle Locke mir zu blassen;Und dennoch, dämmerndes Gesicht,Drin seltsam spielt ein Doppellicht,Trätest du vor, ich weiß es nicht,Würd‘ ich dich lieben oder hassen? Zu deiner Stirne Herrscherthron,Wo die Gedanken leisten FrohnWie Knechte, würd ich schüchtern blicken;Doch von des Auges…

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