Montag, 12. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Das Jahr magischen Denkens" von Joan Didion  ist das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Es ist Ausdruck ihrer die Trauerarbeit nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes, für mich in mancher Hinsicht  nachvollziehbar, gleichzeitig literarisch faszi-nierend. In "Blaue Stunden" setzt sich Didion mit dem Tod ihrer Adoptivtochter auseinander, die kurze Zeit nach dem Tod ihres Vaters stirbt. Didion wählt für die Aufzeichnungen den Hochzeitstag ihrer Tochter am 26.Juli 2003 als Beginn. Immer wieder im Verlauf der "Blauen Stunden" werden die weißen Pfauen vor der Kathedrale, die Stephanotis in den Haaren der Tochter, die hawaiianische Blumenkette, vor allem die roten Schuhsohlen und das Essen erwähnt, ...weiterlesen...


Sonntag, 11. März 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Ein Engel ist nichts anderes als die Idee Gottes." (Meister Eckhart) weiterlesen...


Samstag, 10. März 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Scholastikerproblem Wie viele Engel sitzen können auf der Spitze einer Nadel - wolle dem dein Denken gönnen, Leser sonder Furcht und Tadel! "Alle!", wird's dein Hirn durchblitzen. "Denn die Engel sind doch Geister! Und ein ob auch noch so feister Geist bedarf schier nichts zum Sitzen." Ich hingegen stell den Satz auf: Keiner! - Denn die nie Erspähten können einzig nehmen Platz auf geistlichen Lokalitäten. (Christian Morgenstern) weiterlesen...


Freitag, 9. März 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 9. März 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

Die Erzählung "Antwort aus der Stille " wird bei den diesjährigen Ruhrfestspielen als Theaterstück uraufgeführt und zwar als Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin. Grund genug, diese Erzählung zu lesen, zumal ich schon als Schülerin Frisch gern im Unterricht gelesen habe. Es geht um einen jungen Mann, der sich die Frage stellt, wozu man lebt. Alles, nur kein gewöhnliches Leben will er leben. Doch bisher hat er noch nichts Außergewöhnliches erlebt, so dass bei ihm das Gefühl aufkommt, eigentlich noch nicht wirklich gelebt zu haben. Geht es also darum, was wirkliches, eigentliches Leben ist? Der junge Mann glaubt, seine Gewöhnlichkeit durch eine außergewöhnliche Bergtour ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. März 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen. (Georg Christoph Lichtenberg) weiterlesen...


Dienstag, 6. März 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (8)

Leben ohne dich Ja, es geht leben ohne dich Ja, es geht leben ohne dich mit der Erinnerung an dich deine Liebe deine Wärme deine Großzügigkeit deinen Humor deine Ecken und Kanten Die Dankbarkeit für alles macht mein Leben inzwischen erträglich lebenswert © mona lisa (6.03.2012) weiterlesen...


Sonntag, 26. Februar 2012 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges | Kommentare (3)

Die Erde trinkt für sich, die Bäume trinken Erden, Vom Meere pflegt die Luft auch zu getrunken werden, Die Sonne trinkt das Meer, der Monde trinkt die Sonnen; Wollt dann, ihr Freunde, mir das Trinken nicht vergonnen? (Opitz)   weiterlesen...


Freitag, 24. Februar 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Seit Wochen wird meine Biotonne nicht geleert. Warum? - Keine Ahnung, nur Vermutungen: zu kalt, zu spät rausgestellt ... Nix da. Gestern wieder keine Leerung. Nicht zu kalt, nicht zu spät rausgestellt. ????????? Beim zuständigen Amt angerufen. Mittagspause Nach der Mittagspause: Keine Ahnung, ich erkundige mich und rufe zurück. Sie haben Asche in die Tonne getan, das ist nicht zulässig, darüber gibt's ein Protokoll. Wieso, ist doch Bioabfall, ich verbrenne ausschließlich Holz. Nein, gehört da nicht rein, steht auch drauf. Gut, das habe ich nicht gesehen. Gang zur Biotonne: geguckt, keinen Hinweis gesehen. Erneuter Anruf. Das darf aber trotzdem nicht rein, steht im Internet. Muss sich jetzt erst ins Internet gehen, um zu sehen, was rein darf ...weiterlesen...


Mittwoch, 22. Februar 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Heute: Besuch im Bürgerbüro, um ein Formblatt für eine Einzugsermächtigung zu holen. Leerer Flur, Gelächter, lautere Unterhaltungen aus den verschiedenen Räumen. Habe angeklopft, bin reingegangen und habe gegrüßt. " Sie müssen eine Nummer ziehen!" "Aber es wartet doch niemand!" "Trotzdem!" Ich raus, Nummer gezogen und gewartet, Flur auf und ab gegangen, auf die Schilder geguckt: das Bürgerbüro ist ausschließlich weiblich besetzt. Nach ca. 5 Minuten wurde meine Nummer aufgerufen und ich musste in einen anderen Raum. "Nein, das Formular gibt es hier nicht, da müssen Sie zur Anmeldung, das ausgefüllte Formular muss auch dort wieder abgegeben werden." Diese Information hätte ich sicher auch im ersten Raum bekommen können - ...weiterlesen...