Mittwoch, 8. Februar 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (5)

"Jetzt ist geschehen, woran ich nicht mehr zu glauben gewagt habe, ich habe mich aus eigener Kraft aus einer schlimmen Lage befreit." - ein Satz von Johannes, dem Ich-Erzähler dieses Entwicklungsromans am Ende seiner Geschichte. Es ist eine außer-gewöhnliche Sozialisation, die Johannes, ein Nachkriegskind, durchlebt, zum Teil erleidet. Er ist das einzige (noch lebende) Kind seiner Eltern. Von den anderen vier Geschwistern erfährt er erst viel später und empfindet diese Nachricht als heilsam, da er sich nun in Gesellschaft weiß, denn Johannes wächst völlig isoliert von seiner Umwelt und ohne Kontakt zu Gleichaltrigen auf, immer nur in Gegenwart seiner nach ...weiterlesen...


Dienstag, 7. Februar 2012 | Kategorie: Aufgeschnappt, Worte, Zitate | Kommentare (3)

Manche nennt ihn Freund, Partner, Lebens(abschnitts)partner, Mann, Ehemann. Die Bezeichnungen sind so vielfältig wie wahrscheinlich auch die Beziehungen. In der Plasberg-Sendung "Persönlich" von letzten Freitag benutzte der Schauspieler Klaus Wildbolz den Begriff "Lebensmensch". Hat mir gefallen. Ein Mensch mit dem man durchs Leben geht, durchs eigene und durchs gemeinsame. Wohl dem, der einen solchen hat - egal wie er/ sie ihn bezeichnet. weiterlesen...


Montag, 6. Februar 2012 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Menschen geben ihre Macht in den meisten Fällen dadurch auf, dass sie glauben, keine zu haben." (Alice Walker) weiterlesen...


Sonntag, 5. Februar 2012 | Kategorie: Aufgelesen, Buch-Rezensionen, Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Am 6.02. also morgen Nachmittag ab 16.00 bietet der WDR in seiner Sendung "Daheim und Unterwegs" ab 16.00 eine Sendung zum Thema "Funkstille" an. Mit dabei sein werden die beiden, hier auch rezensierten Autorinnen (Links anklicken) Angelika Kindt, die als verlassene Mutter das Thema in ihrem Buch "Wenn Kinder den Kontakt abbrechen" aus der Sicht der Betroffenen dargestellt hat, und Tina Solimann, die "Funkstille" schrieb. Anwesend sein wird auch eine Psychologin, mit der Möglichkeiten besprochen werden sollen, aus (scheinbar) verfahrenen Situationen herauszukommen. Bereits heute Morgen wird um 10.30 eine Sendung  des SWR mit dem Titel "Du bist nicht mehr meine Mutter" wiederholt, ...weiterlesen...


Samstag, 4. Februar 2012 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Die typische Wildgansrezension von "Finsteres Glück"  hat mich animiert, diesen Roman zu lesen. Ein Roman mit Tiefgang, einfach, still erzählt mit vielen, vielen Leerstellen zum Nachdenken, Grübeln über das, was erzählt wird: Wie findet man als Psychologin Zugang zu einem Kind, das bei einem Autounfall die Eltern und zwei Geschwister verloren hat, sich an nichts mehr erinnern kann, aber genau weiß, dass es nicht zur Tante und zur Oma will, die aber beide als nächste Angehörige darauf bestehen, das Kind zu sich zu nehmen? Mit verheerenden Folgen für alle Beteiligten. Die Psychologin verliert ihre professionelle Haltung, aber gerade dadurch erhält sie Zugang ...weiterlesen...


Freitag, 3. Februar 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Auf-Räumen ist angesagt und nur das behalten, was sinnvoll und nützlich ist. Das schafft erst Chaos, dann Raum und Übersicht. Was kommt da nicht alles zum Vorschein, vor allem im Werkzeugkeller meines Mannes. Wie hat er sich immer über meine "Schuhsammlung" amüsiert und mokiert. Da habe ich die Dimensionen seiner Werkzeugsammlung noch nicht gekannt. Wofür bitte braucht man eine ganze Kiste voll mit Karabinerhaken? Ein paar, ein Dutzend, aber gleich an die hundert? Man kann nie wissen. Er war auf alles vorbereitet und gerüstet, nur nicht auf den eigenen Notfall. Da half dann kein Werkzeug mehr, kein Karabinerhaken. Ein paar Arztbesuche mehr, wären vielleicht sinnvoller gewesen. weiterlesen...


Mittwoch, 1. Februar 2012 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Spaziergang Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten, dem Wege, den ich kaum begann, voran. So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten, voller Erscheinung, aus der Ferne an - und wandelt uns, auch wenn wir's nicht erreichen, in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind; ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen ... Wir aber spüren nur den Gegenwind. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Dienstag, 31. Januar 2012 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (3)

Uns ist wohl, sagte ein brüderlich gleicher Tannenwald zur Zeder, wir sind soviel, und du stehst allein. Ich habe auch Brüder, sagte die Zeder, wenngleich nicht auf diesem Berge. (Johann W. Goethe) weiterlesen...


Montag, 30. Januar 2012 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

"Eine Zeder wuchs auf zwischen Tannen, sie teilten mit ihr Regen und Sonnenschein. Und sie wuchs, und wuchs über ihre Häupter und schaute weit ins Tal umher. Da riefen die Tannen: Ist das der Dank, daß du dich nun überhebest, dich, die du so klein warest, dich, die wir genährt haben! Und die Zeder sprach: Rechtet mit dem, der mich wachsen hieß." (Johann W. Goethe) weiterlesen...


Sonntag, 29. Januar 2012 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Lesen des Buches "Zurück ins Leben" ist das eine, das andere eine Lesung mit/von der Autorin, die am Holocaust-Gedenktag im Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop war. In ruhigem Tonfall, begleitet von zahlreichen Bilddokumenten und Filmausschnitten z.b. von Wochenschauen der Nachkriegszeit etc. brachte Anna Andlauern interessierten Zuhörern anschaulich den Inhalt ihres Buches und auf Nachfragen auch die Art ihrer Arbeit, ihr Interesse am Thema und den jeweiligen Menschen nahe, die im damaligen Kloster Indersdorf  gearbeitet oder als Kinder / Jugendliche dort nach dem Krieg untergebracht waren. Vor allem die pädagogische Arbeit von Greta Fischer, die nach noch heute weitgehend gültigen Prinzipien ausgerichtet war, fand entsprechende Würdigung. Anna Andlauer erzählte darüber hinaus von Begegnungen zwischen ...weiterlesen...