Dienstag, 5. Mai 2009 | Kategorie: Aufgeschnappt, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (1)

Nicht erst Roger Willemsen hat sich in seinem gleichnamigen Buch mit dem "Knacks" auseinandergesetzt. Bereits Max Frisch sinniert in seinen, schon 1954 erschienen, arabesken Aufzeichnungen und Gesprächen mit Bin darüber: "...woher kommt es, daß wir alle einen Knacks haben, fast alle?" Es ist der unreife Wunsch nach Anerkennung und der Drang, (fast) alles dafür zu tun. Ein Freund, "der Leute schätzen kann, die ihn - und er weiß darum - ihrerseits durchaus nicht schätzen. Das wäre ein Mensch ohne Knacks". Das Bändchen ist eine Anleitung, Gelegenheit, sich mit dem Verbleib seiner Träume, mit der Zeit, dem Alter und der Notwendigkeit eines ...weiterlesen...


Sonntag, 3. Mai 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

"Einsamkeit ist eine Gefängiszelle, die sich nur von innen öffnen lässt." (Alfredo Le Mont) weiterlesen...


Dienstag, 28. April 2009 | Kategorie: Allgemein, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges | Kommentare (1)

Auf der Hompage der Feuerwehr in Essen soll es eine  Anleitung zum Bauen von Atemschutzmasken gegen die Schweinegrippe geben, die im Gegensatz zu den Masken aus dem Baumarkt mehrfach getragen werden können, weil waschbar, da aus Pfeifenstopfern und waschbaren Shirts bestehend. Verspäteter Aprilscherz? Vielleicht hatte ich auch vom Duschen einfach noch ein wenig Wasser im Ohr. Na, jedenfalls habe ich auf dern Homepage nichts gefunden, weder unter "Aktuelles" noch unter Atemschutzmasken. Muss ich dann doch wohl in den Baumarkt! Oder Notvorrat anlegen und einfach zu Hause bleiben. Überleg ich mir noch! weiterlesen...


Dienstag, 28. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Isak ist "Ödlandbauer bis in die Knochen und Landwirt vom Scheitel bis zur Sohle. Ein Wiedererstandener aus der Vorzeit , der in die Zukunft hinausdeutet, ein Mann aus der ersten Zeit des Ackerbaus, ein Landnamsmann, neunhundert Jahre alt und doch auch wieder der Mann des Tages." Dieser 1917 entstandene und bereits drei Jahre später mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Roman Knut Hamsuns  beschreibt das harte, erfolgreiche Leben Isaks, der sich in der Einöde ein Stück Land urbar macht und durch steter Hände Arbeit zum respektierten Marktgrafen wird, der mit Inger, seiner Frau, eine Familie gründet, die autark auf ihrem Land lebt, ...weiterlesen...


Dienstag, 21. April 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (2)

"Seit man Fehler "Sachzwänge" nennt, entschuldigt sich niemand mehr." (Oliver Hassencamp) "Sachzwänge"sind Totschlagargumente, denn niemand ist es gewesen. weiterlesen...


Freitag, 17. April 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (3)

"Lachen sorgt dafür, dass die Bösartigkeit des Lebens uns nicht ganz und gar überwältigt." (Charlie Chaplin, gestern vor 120 Jahren geboren) Gerne denke ich an seine Filme zurück, die mich lachen ließen, wobei mir das Lachen dann doch oft im Halse stecken blieb, wenn's Nachdenken einsetzte. weiterlesen...


Donnerstag, 16. April 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (8)

Als Jugendlicher schwebt man, wenn man verliebt ist, auf Wolke 7, wer auf Wolke 8 schwebt, weiß ich nicht, vermutlich sind es Menschen, die den "zweiten Frühling" erleben. Den dritten gibt es sprachlich (noch) nicht !?, wohl aber den Film "Wolke 9", der auf dem Filmfestival in Cannes große Aufmerksamkeit erhalten hat. Es ist ein sehr ruhiger Film. Es wird wenig gesprochen zwischen den Protagonisten, entweder, weil sie sich kaum mehr etwas zu sagen haben oder die Gegenwart des anderen still genießen. Es bedarf da der Wort nicht, denn Blicke, Berührungen reichen. Der Film erzählt die Dreiecksgeschichte zwischen Inge - Mitte ...weiterlesen...


Mittwoch, 15. April 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (0)

Die (Klümpkes-) Buden im Ruhrgebiet sind offensichtlich auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Gestern an einer vorbeigefahren, prangte dort ein grellrotgelbesleuchtendes Schild : happy shop. Nee, dat ist doch keine Bude mehr. weiterlesen...


Montag, 13. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (1)

Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì sucht in ihrem dritten Fall nach einem Mann, der eines Nachts bewaffnet im Garten der Familie Niemann steht und versucht, gewaltsam in ihr Haus zu gelagen. Erst als diese die Polizei ruft, verschwindet er, ein unklares Ultimatum stellend: "Ist mein Haus, ist nu mein Haus. Komm ich sieben Tag." Louise Bonì weiß schon nach relativ kurzer Zeit, wie der Mann heißt. Ihn zu stellen ist aber außerordentlich schwierig, da er offensichtlich nach einem nur für ihn stringenten Plan vorgeht, dessen Logik sie zunächst überhaupt nicht versteht, den sie dann aber in der ihr eigenen, unkonventionellen Art nachzuvollziehen sucht, ...weiterlesen...


Sonntag, 12. April 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

Welch tiefes Summen, welch ein heller Ton Zieht mit Gewalt das Glas von meinem Munde? Verkündiget ihr dumpfen Glocken schon Des Osterfestes erste Feierstunde? Ihr Chöre, singt ihr schon den tröstlichen Gesang, Der einst, um Grabes Nacht von Engelslippen klang, Gewißheit einem neuen Bunde? (...) Was sucht ihr, mächtig und gelind, Ihr Himmeltöne, mich am Staube? Klingt dort umher, wo weiche Menschen sind: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube; Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind. Zu jenen Spähren wag ich nicht zu streben, Woher die holde Nachricht tönt; Und doch, an diesen Klang von Jugend auf gewöhnt, Ruft er auch jetzt zurück mich in das Leben. (...) O tönet fort, ihr ...weiterlesen...