Montag, 28. November 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (4)

Ups, gestern Morgen habe ich versehentlich schon ein Törchen des Adventskalenders aufgemacht. Doch die "normalen" Adventskalender beginnen ja erst am 1. Dezember. Nicht  so "der (etwas) andere  Advent" von "Andere Zeiten". Der beginnt tat-sächlich schon am 1. Adventssonntag und endet am 6. Januar, dem Dreikönigsfest. Man kann zwar keine Törchen aufmachen, hinter denen mehr oder eher weniger originelle Bilder zu sehen oder Süßigkeiten versteckt sind, sondern es sind 2 Seiten in Din 4 Format für jeden Tag mit Bildern und ausgesuchten Texten. In jeder Hinsicht etwas Besonderes. Von Eva Strittmatter etwa gibt es das Gedicht: "Vor einem Winter" Ich mach ein Lied aus Stille Und aus Septemberlicht. Das Schweigen ...weiterlesen...


Sonntag, 27. November 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (7)

"Die Veränderung hat keine Anhänger. Die Menschen hängen am Status quo. Man muss auf massiven Widerstand gefasst sein." (Jack Welch) Mit massivem Widerstand rechne ich hier nicht, dennoch würde mich eure Meinung zum veränderten Design dieser Seite interessieren. Inhaltlich geht's wie gewohnt weiter. weiterlesen...


Sonntag, 27. November 2011 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

"Alle diejenigen, die so schnell mit Ratgeben bei der Hand sind, kennen die Wichtigkeit und Schwierigkeit des Amtes nicht, dem sie sich unterziehen, und diejenigen, die sein Gewicht genug einsehen, scheuen sich, es zu verwalten eben weil sie fühlen, wie schwer und selbst wie gefährlich es ist. Es ist also ein wahres Wort: daß man nur den um Rat fragen soll, der keinen gibt." (aus: H. Kleist, Brief  an Christian Ernst Martini v. 18. März 1799) weiterlesen...


Samstag, 26. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (0)

"Wenn man also nur seiner eigenen Überzeugung folgen darf und kann, so müßte man eigentlich niemand um Rat fragen, als sich selbst, als die Vernunft; denn niemand kann besser wissen, was zu meinem Glücke dient, als ich selbst; niemand kann so gut wissen, wie ich, welcher Weg des Lebens unter den Bedingungen meiner physi-schen und moralischen Beschaffenheit für mich einzuschlagen am besten sei; eben weil dies niemand so genau kennt, niemand sie so genau ergründen kann, wie ich." (Auszug aus: H. Kleist, Brief  an Christian Ernst Martini v. 18. März 1799) weiterlesen...


Freitag, 25. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Frag-Würdiges | Kommentare (7)

Es geht mir hier nicht um eine Diskussion über das generische Maskulinum, um die Verwendung von Binnenmajuskeln, nicht um die Frage, ob das generische Maskulinum einfach und durchgängig durch feminine Personenbezeichnungen ersetzt werden oder ständig bei-de Formen in einem Text aufgeführt werden sollen, sondern lediglich um den Ausdruck meines Erstaunens als ich in der heute erschienen ZEIT in einem Artikel von Lisa Srikiow die Formulierung von den "weiblichen Absolventen" lesen musste. Es gibt den Begriff der "Absolventin". Was läge also näher, als ihn auch zu benutzen? Ich dachte, die Zeiten von "Frau Minister" und "Frau Bundeskanzler" wären endgültig vorbei und dass sich das auch bis zur ZEIT herumgesprochen hätte. weiterlesen...


Donnerstag, 24. November 2011 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (2)

Immer wieder fällt mir auf, wie inflationär Worte gebraucht werden. Eine Zeit lang konnte man sich vor "histori-schen Augenblicken" nicht retten - ich hab' sie mir nicht alle merken können, so viele waren es. Als hätte jeder durch den Gebrauch des Wortes bereits Anteil daran. Im Moment sind es Begriffe wie "Stress" und "Krise". Kennt ihr noch Menschen, die nicht unter Stress stehen? In der Krise stecken? - Nur: Was wird nicht alles als Krise bezeichnet? Krisen verkommen zu Konversationsthe-men, bei denen jeder glaubt mitreden zu können. In der ZEIT der Letzten Woche schrieb Kilian Trotier in der Sparte "Wörterbericht" : "Vielleicht würde es schon helfen, schrieben wir fortan (Krise) ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. November 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an, aber sie haben mich nicht überwältigt. (Psalm 129) weiterlesen...


Mittwoch, 23. November 2011 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (4)

Das CASABLANCA in Bochum ist ein kleines Kino mit roten Plüschsesseln, viel Beinfreiheit und ausgesucht guten Filmen. Gestern lief  "Melancholia", ein Film wie ich ihn noch nie gesehen habe, mit verstörend schönen, z.T. surreal anmutenden Bildern, die an Bosch, Breugel, Dali erinnern, Bilder einer äußeren und inneren Apokalypse. Im Vorspann sieht der Zuschauer - untermalt mit extrem lauten Geräuschen, die einen fragen lassen, ob der Laut-sprecher kaputt ist oder ob man jetzt auch im Kino Ohrstöpsel dabeihaben muss - wie ein Planet un-aufhaltsam auf die Erde zusteuert. Die späteren Prota-gonisten sind Teil dieser unwirklich anmutenden Szenerie, in Bildern, die kaum zu beschreiben sind, sich aber ins Gedächtnis brennen. Der "reale" erste Teil des Films ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. November 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

MELANCHOLIE Mein Herz ist wie ein Kind. Es muß bei Menschen hausen, Muß Blumen haben und trautes Saitenspiel, Solange die Sonne scheint. Aber des Nachts, da muß es mit Grausen Einsam gehen und ohne Ziel, Wenn die Stürme wehn und der Regen rinnt Und alles zittert und weint. Dann muß ich lauschen, wie die Nacht Tastend über die Städte fliegt, Hinter Wolken verzweifelt lacht Und sich in irren Liedern wiegt, Und alles, was des Tags so freundlich steht, In Qual und Krampf und Finsternis vergeht. (Hermann Hesse) weiterlesen...


Dienstag, 22. November 2011 | Kategorie: Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen." (Sigmund Freud) weiterlesen...