Licht und Schatten
„Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.“ (Tolstoi)
„Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.“ (Tolstoi)
Ich will den Herbst! Ist es nicht, als wäre er das eigentlich Schaffende, schaffender denn der Frühling, der schon gleich ist, schaffender, wenn er kommt mit seinem Willen zur Verwandlung und das viel zu fertige, viel zu befriedigte, schließlich fast bürgerlich-behagliche Bild des Sommers zerstört? Dieser große herrliche Wind, der Himmel auf Himmel baut; in sein Land möchte ich gehen und auf seinen Wegen. Rilke aus einem Brief an Clara Rilke vom 12. August 1904
Übrigens ist die Häufigkeit der Hinrichtungen stets ein Zeichen der Schwäche oder Saumseligkeit innerhalb der Regierung. (Jean Jaques Rousseau) Was da gerade in den USA passiert ist, ist kaum in Worte zu fassen:Eine Frau überlebt zwei – normalerweise tödliche – Spritzen und wird in ein Krankenhaus eingeliefert:Sollen die Ärzte ihr Leben retten, damit sie anschließend wieder hingerichtet werden kann? Das ist doch an Absurdität nicht zu überbieten.
Denn obwohl, oder vielmehr: gerade weil Macht das unvermeidliche Mittel und Machtstreben daher eine der treibenden Kräfte aller Politik ist, gibt es keine verderblichere Verzerrung der politischen Kraft, als das parvenümäßige Bramarbasieren mit Macht und die eitle Selbstbespiegelung in dem Gefühl der Macht, überhaupt jede Anbetung der Macht rein als solcher. (Max Weber)
„Die Wärmflasche ist Geborgenheit zum Nachfüllen.“ (Ich weiß leider nicht mehr, wo ich das gelesen oder gehört habe.)
Was nicht leicht entstellt ist, entgeht der Wahrnehmung; woraus folgt, daß die Unregelmäßigkeit, das heißt das Unerwartete, die Überraschung, das Erstaunen ein wesentlicher und charakteristischer Teil der Schönheit ist. (Charles Baudelaire)
Ich bin Gott. So viel des Göttlichen ist in mir angehäuft, dass ich nicht sterben kann. (Paul Klee) Aber irgendwie hat er es dann doch geschafft, wenn ich richtig informiert bin ;)
„Die Tischzeit ist die merkwürdigste Periode des Tages und vielleicht der Zweck, die Blüte des Tages. Das Frühstück ist die Knospe.“ (Novalis)
„Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.“ (Joachim Ringelnatz)
„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ (Khalil Gibran) Am Samstag habe ich mit meinem jüngsten Sohn eine Waldführung durch einen Friedwald in der Nähe gemacht. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht. Ein ziemlich „unordentlicher“, d.h. naturbelassener Wald im Vergleich zu einem anderen hier in der Nähe, der eher einen parkähnlichen, also „ordentlichen“ Eindruck auf mich gemacht hat. Doch dort gibt es keine „Familienbäume“ mehr. Dann aber hat mir das Gesamtbild ganz gut gefallen: Es gibt dort…