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Kategorie: Zitate

Zeichensetzung

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! »Das Autoritäre kennt das Ausrufezeichen. Die Kunst kennt das Fragezeichen.«(Michel Friedmann) ? In dem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich mich in einem Kurs mal „bildlich“ vorstellen sollte. „Ich bin ein krummes Ausrufezeichen.“„Aber das ist doch ein Fragezeichen.“„Nein, ich bin kein Fragezeichen, sondern ein krummes Ausrufezeichen.“ Da war ich mir ganz sicher, obschon ich den Einwand gut nachvollziehen konnte.Heute bin ich ein Ausrufezeichen, zumindest gefühlt!

Ordnung? – Ja, bitte oder: Nein, danke

Ordnung? – Ja, bitte oder: Nein, danke

“Ordnung ist das halbe Leben.“(Deutsches Sprichwort)Die Ergänzung als Jugendliche war: Und es geht auch ohne ihr. Als ich dann im Beruf war und Kinder hatte, habe ich gemerkt: Eine gewisse, nämlich meine Ordnung ist entschieden zeitsparend. Ich konnte und wollte es mir nicht mehr leisten, so wichtige Dinge wie Portemonnaie, Schlüssel etc. zu suchen. Und so wurde ich notgedrungen oder doch eher freiwillig? recht ordentlich. Aber Ordnung um der Ordnung willen – das ist nicht mein Ding. So stapeln sich…

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Grabstein – ja oder nein?

Grabstein – ja oder nein?

Auf dem Grabstein Bertolt Brechts steht nur sein Name. Er selbst hat gesagt, er brauche keinen: „Ich benötige keinen Grabstein, aberWenn ihr einen für mich benötigtwünschte ich, es stünde darauf:Er hat Vorschläge gemacht. WirHaben sie angenommen.Durch eine solche Inschrift wärenWir alle geehrt.“ (Bertolt Brecht; Suhrkamp Verlag) Dass das Menschen sehr unterschiedlich sehen, macht mir der Gang über Friedhöfe immer wieder deutlich. Kriegsteilnehmer gewesen zu sein, scheint für diesen Verstorbenen und /oder seine Familie wichtig gewesen zu sein. Habe ich so…

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Theater

Theater

Ich gehe gern früh in den jeweiligen Konzert- oder Theatersaal, um die die Atmosphäre des sich immer stärker füllenden Raumes zu genießen, Leute in ihren oft so unterschiedlichen Outfits zu sehen, dem Stimmen der Instrumente zu lauschen und was es da sonst noch so gibt … Das letzte Mal ist mir der Refrain von Katja Ebsteins Lied „Theater“ in den Sinn gekommen; ein Ohrwurm, den ich erst bei beginnender Versnstaltung losgeworden bin: Theater, TheaterDer Vorhang geht auf, dann wird die…

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Pfingstsequenz – nicht nur Pfingsten

Pfingstsequenz – nicht nur Pfingsten

(© Kat Menschik, mit der Erlaubnis, es für friedliche Zwecke zu nutzen. Danke dafür!) Welches Morgenritual nach dem Wachwerden – egal ob mit oder ohne Wecker – bevorzugt ihr?In der Sendung Kirche im WDR erzählt Ancilla Ernstberger von ihrem. Es ist das Beten der Pfingstsequenz, aber nicht nur zu Pfingsten( ob in ganzer Länge, erinnere ich nicht mehr), sondern an jedem Morgen: Komm herab, o Heil’ger Geist,der die finstre Nacht zerreißt,strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt,komm,…

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Zum Tag der internationalen Pressefreiheit

Zum Tag der internationalen Pressefreiheit

In der Sendung „Kirche im WDR“ heute am Tag der Internationalen Pressefreiheit spricht Pfarrerin Anne Wellmann aus Tönisvorst über als Freiheit über die Freiheit: „Guten Morgen, Darf ich mich vorstellen?Ich bin die Freiheit.Ich wurde schon oft besungen und tagtäglich sehnen sich Millionen Menschen nach mir.Viele, viele kämpfen um mich.Viele fragen sich, wer ich eigentlich bin.Es ist nicht leicht in Worte zu fassen, aber ich will es versuchen:“ Eine hörenswerte Sendung, die man hier in Gänze hören und lesen kann. Die…

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Der Wunsch nach Licht

Der Wunsch nach Licht

Der Wunsch nach Licht bringt Licht hervor. Dieses Begehren ist echt, wenn man es sammelt und aufmerksam verfolgt. Und die Sehnsucht gilt wahrhaftig dem Licht, wenn sie keinen anderen Beweggrund hat.  Sammlung und Aufmerksamkeit mögen jahrelang scheinbar fruchtlos bleiben, doch eines Tages wird ein Licht, das exakt dem Grad dieser Hinwendung entspricht, die Seele überfluten.  Jedes Stück Mühe fügt ein wenig Gold zu einem Schatz hinzu, den uns nichts auf der Welt nehmen kann. (Simone Weil)

Schneckentempo

Schneckentempo

Eine Schnecke möchte den Fujiyama, den höchsten Berg Japans, besteigen.Sie fragt den Zen-Meister um Rat,der antwortet:„Geh, Schnecke, aber geh langsam.“ (Zen-Geschichte)