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Kategorie: Rezensionen

Malachy Tallack, Das Tal in der Mitte der Welt

Malachy Tallack, Das Tal in der Mitte der Welt

„Das Tal in der Mitte der Welt“ ist der Debütroman Malachy Tellacks – Schriftsteller, Singer-Songwriter und Journalist – und erzählt von einem kleinen, nur spärlich besiedelten Tal auf einer der Shetlandinseln. Die Anzahl der Tiere, vornehmlich Schafe, überwiegt die der Menschen bei weitem. David ist dort geboren und hat sein ganzes Leben da verbracht, später mit seiner Frau Mary und den mittlerweile erwachsenen Töchtern Kate und Emma. Kate lebt mit ihrer Familie in der Stadt. Emma war mit ihrem Freund…

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Claudia Gliemann, Papa Elefant. Sind wir bald da?

Claudia Gliemann, Papa Elefant. Sind wir bald da?

Bei uns hieß es: „Wann sind wir denn endlich da?“ Eine Frage, die sicher schon mehrere Elterngenerationen beantworten mussten, wenn ihre Sprösslinge sich unterwegs – wohin auch immer – langweilten, nicht mehr konnten oder wollten, egal ob zu Fuß oder mit dem Auto. Claudia Gliemann hat in ihrem Bilderbuch, illustriert von Ann Cathrin Raab, diese Frage zum Anlass genommen, ein Bilderbuch zu kreieren, in dem ein kleiner Elefant mit seinem Papa Elefant einen langen Weg vor sich hat. Es geht…

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Carola Kleinschmidt, Das Intervallprinzip

Carola Kleinschmidt, Das Intervallprinzip

Ziel des „Intervall-Prinzips“ von Carola Kleinschmidt ist, die „Kunst, den richtigen Rhythmus“ zu finden, zu erlernen und sinnhaft im eigenen Alltag umzusetzen. Ihr geht es dabei in erster Linie nicht darum den richtigen Rhythmus, sondern den zu einem passenden, dann also richtigen zu finden. In diesen Ratgeber fließen ihre Erkenntnisse als Biologin und Trainerin „für Themen rund um Stresskompetenz und Stressprävention“ ein. Die Kapitel sind verständlich geschrieben, klar gegliedert, übersichtlich, einzeln zu lesen, z.B. wenn einem schon klar ist, ob…

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günter abramowski, das ende ist neu

günter abramowski, das ende ist neu

„das ende ist neu“ ist ein weiterer Gedichtband des in Dortmund lebenden Lyrikers Günter Abramowski. Formal bleibt er seiner Art, Gedichte zu schreiben treu, benutzt durchgängig Kleinschreibung, keine Satzzeichen, allerdings auch in diesem Band sogenannte ET-Zeichen statt eines ausgeschriebenen „und“, Zeilenumbrüche hemmen auch weiterhin – gewollt oder nicht – den Lesefluss. Man hält inne, beginnt noch einmal, um nach dem Zeilensinn oder gar nach dem Sinn des Ganzen zu suchen, da er auch weiterhin sehr assoziativ schreibt, mit Versatzstücken, Formulierungen…

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Tom Saller, Wenn Martha tanzt

Tom Saller, Wenn Martha tanzt

„Wenn Martha tanzt“ ist das spannende Portrait einer ungewöhnlichen Frau, die 1900 als Tochter des Kapellmeisters Otto Wetzlaff und seiner Frau Elfriede in Türnow, einem kleinen Dorf in Pommern geboren wird und dort auch aufwächst. Das Haus der Wetzlaffs ist ein offenes, lebendiges, in dem von Otto stets wechselnde junge Männer als Musiker ausgebildet werden. Die einzigen Konstanten neben ihren Eltern sind Wolfgang, der Klavierspieler, der in Marthas Erinnerung immer schon da war, und ihr verstorbener Bruder Heinz, von dem…

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Kazuo Ishiguro, Was vom Tage übrig blieb. Illustriert von Janna Klävers

Kazuo Ishiguro, Was vom Tage übrig blieb. Illustriert von Janna Klävers

Der mit dem Booker Prize ausgezeichnete Roman des britisch-japanischen Nobelpreisträgers ist bei der Büchergilde Gutenberg in einer illustrierten Ausgabe erschienen, die dem bekanntesten Werk Kazuo Ishiguro eine optische Note verleiht. Bilder spiegeln das glanzvolle Anwesen Mr. Farradays auf Darlington Hall wider mit seiner Ausstattung, den Bewohnern und dem Personal, hauptsächlich repräsentiert von Steven, dem Butler, und Miss Kenton, der Haushälterin. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Butlers erzählt und stellt insgesamt einen erinnernden Rückblick auf seine Arbeit auf Darlington…

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Otto Zsok, Das kleine Büchlein von der Heilenden Lebensbilanz. Das Ringen um den Sinn des Ganzen

Otto Zsok, Das kleine Büchlein von der Heilenden Lebensbilanz. Das Ringen um den Sinn des Ganzen

Auch kleine Heftchen können es in sich haben, können inhaltlich Schwergewichte sein. So wie diese Anleitung zur (begleiteten) Biografiearbeit. Otto Zsok hat in seiner Tätigkeit als Logotherapeut immer wieder die Erfahrung machen können, dass Menschen im mittleren und höheren Alter von der Frage, dem Wunsch nach der Sinnhaftigkeit ihres bisherigen und noch verbleibenden Lebens umgetrieben werden. Und er hat in der heilenden Lebens-Bilanz eine Möglichkeit gesehen, den eigenen „goldenen Sinnfaden“ seines Lebens zu entdecken. In sechs Kapiteln kann man sich…

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Dato Turaschwili, Das andere Amsterdam

Dato Turaschwili, Das andere Amsterdam

„Das andere Amsterdam“ ist bereits 2014 als georgische Erstausgabe erschienen und liegt nun als deutsche Übersetzung von Katja Wolters im Weidle Verlag vor. Dieser Roman entzieht sich jeglicher Kategorisierung und das ist gut so bzw. das genau ist das Interessante und Spannende. Der Ich-Erzähler ist wie der Autor Schriftsteller und hat von der „Niederländischen Stiftung für Literatur“ eine wunderschöne Wohnung auf dem Spui-Platz in Amsterdam zur Verfügung gestellt bekommen: „zum Arbeiten oder einfach zur Entspannung“. Bereits die ersten Sätze machen…

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Amanda Cross, Der James Joyce-Mord

Amanda Cross, Der James Joyce-Mord

Kate Fansler verbringt den Sommer auf dem Lande in dem kleinen Dorf Araby. Dort will sie mit Unterstützung Emmets, eines Doktoranden, den Nachlass des Verlegers Samuel Lingerwells sichten, der auch James Joyces Werke herausgegeben hat. Dieser Nachlass befindet sich in dem Haus des verstorbenen Verlegers, das Kate den Sommer über nutzen kann. Begleitet wird sie von ihrem Neffen Leo und dessen Hauslehrer William. Reed, der mit ihr befreundete Bezirksstaatsanwalt, kommt sie besuchen, später dann noch zwei Professorinnen. Kate befindet sich…

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Otto Zsok, ANERKENNUNG

Otto Zsok, ANERKENNUNG

Otto Zsok ist Logotherapeut und Leiter des „Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse“. In seinem 130 Seiten umfassenden Band legt er die Heil- und Seelenkraft der Anerkennung an Beispielen und Übungen dar, die seiner Meinung nach von vielen nicht wahrgenommen oder oft in ihrer Wirkung unterschätzt wird: „Dabei könnte in vielen Fällen und Situationen die ehrlich kommunizierte Anerkennung zumindest den Anfang eines Heilungsprozesses, einer Entkrampfung und einer neuen Hoffnung auf bessere Zeiten bilden.“ Am sinnvollsten beginnt man/ frau dabei bei…

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