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Kategorie: Rezensionen

günter abramowski, das ende ist neu

günter abramowski, das ende ist neu

„das ende ist neu“ ist ein weiterer Gedichtband des in Dortmund lebenden Lyrikers Günter Abramowski. Formal bleibt er seiner Art, Gedichte zu schreiben treu, benutzt durchgängig Kleinschreibung, keine Satzzeichen, allerdings auch in diesem Band sogenannte ET-Zeichen statt eines ausgeschriebenen „und“, Zeilenumbrüche hemmen auch weiterhin – gewollt oder nicht – den Lesefluss. Man hält inne, beginnt noch einmal, um nach dem Zeilensinn oder gar nach dem Sinn des Ganzen zu suchen, da er auch weiterhin sehr assoziativ schreibt, mit Versatzstücken, Formulierungen…

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Tom Saller, Wenn Martha tanzt

Tom Saller, Wenn Martha tanzt

„Wenn Martha tanzt“ ist das spannende Portrait einer ungewöhnlichen Frau, die 1900 als Tochter des Kapellmeisters Otto Wetzlaff und seiner Frau Elfriede in Türnow, einem kleinen Dorf in Pommern geboren wird und dort auch aufwächst. Das Haus der Wetzlaffs ist ein offenes, lebendiges, in dem von Otto stets wechselnde junge Männer als Musiker ausgebildet werden. Die einzigen Konstanten neben ihren Eltern sind Wolfgang, der Klavierspieler, der in Marthas Erinnerung immer schon da war, und ihr verstorbener Bruder Heinz, von dem…

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Kazuo Ishiguro, Was vom Tage übrig blieb. Illustriert von Janna Klävers

Kazuo Ishiguro, Was vom Tage übrig blieb. Illustriert von Janna Klävers

Der mit dem Booker Prize ausgezeichnete Roman des britisch-japanischen Nobelpreisträgers ist bei der Büchergilde Gutenberg in einer illustrierten Ausgabe erschienen, die dem bekanntesten Werk Kazuo Ishiguro eine optische Note verleiht. Bilder spiegeln das glanzvolle Anwesen Mr. Farradays auf Darlington Hall wider mit seiner Ausstattung, den Bewohnern und dem Personal, hauptsächlich repräsentiert von Steven, dem Butler, und Miss Kenton, der Haushälterin. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Butlers erzählt und stellt insgesamt einen erinnernden Rückblick auf seine Arbeit auf Darlington…

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Otto Zsok, Das kleine Büchlein von der Heilenden Lebensbilanz. Das Ringen um den Sinn des Ganzen

Otto Zsok, Das kleine Büchlein von der Heilenden Lebensbilanz. Das Ringen um den Sinn des Ganzen

Auch kleine Heftchen können es in sich haben, können inhaltlich Schwergewichte sein. So wie diese Anleitung zur (begleiteten) Biografiearbeit. Otto Zsok hat in seiner Tätigkeit als Logotherapeut immer wieder die Erfahrung machen können, dass Menschen im mittleren und höheren Alter von der Frage, dem Wunsch nach der Sinnhaftigkeit ihres bisherigen und noch verbleibenden Lebens umgetrieben werden. Und er hat in der heilenden Lebens-Bilanz eine Möglichkeit gesehen, den eigenen „goldenen Sinnfaden“ seines Lebens zu entdecken. In sechs Kapiteln kann man sich…

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Dato Turaschwili, Das andere Amsterdam

Dato Turaschwili, Das andere Amsterdam

„Das andere Amsterdam“ ist bereits 2014 als georgische Erstausgabe erschienen und liegt nun als deutsche Übersetzung von Katja Wolters im Weidle Verlag vor. Dieser Roman entzieht sich jeglicher Kategorisierung und das ist gut so bzw. das genau ist das Interessante und Spannende. Der Ich-Erzähler ist wie der Autor Schriftsteller und hat von der „Niederländischen Stiftung für Literatur“ eine wunderschöne Wohnung auf dem Spui-Platz in Amsterdam zur Verfügung gestellt bekommen: „zum Arbeiten oder einfach zur Entspannung“. Bereits die ersten Sätze machen…

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Amanda Cross, Der James Joyce-Mord

Amanda Cross, Der James Joyce-Mord

Kate Fansler verbringt den Sommer auf dem Lande in dem kleinen Dorf Araby. Dort will sie mit Unterstützung Emmets, eines Doktoranden, den Nachlass des Verlegers Samuel Lingerwells sichten, der auch James Joyces Werke herausgegeben hat. Dieser Nachlass befindet sich in dem Haus des verstorbenen Verlegers, das Kate den Sommer über nutzen kann. Begleitet wird sie von ihrem Neffen Leo und dessen Hauslehrer William. Reed, der mit ihr befreundete Bezirksstaatsanwalt, kommt sie besuchen, später dann noch zwei Professorinnen. Kate befindet sich…

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Otto Zsok, ANERKENNUNG

Otto Zsok, ANERKENNUNG

Otto Zsok ist Logotherapeut und Leiter des „Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse“. In seinem 130 Seiten umfassenden Band legt er die Heil- und Seelenkraft der Anerkennung an Beispielen und Übungen dar, die seiner Meinung nach von vielen nicht wahrgenommen oder oft in ihrer Wirkung unterschätzt wird: „Dabei könnte in vielen Fällen und Situationen die ehrlich kommunizierte Anerkennung zumindest den Anfang eines Heilungsprozesses, einer Entkrampfung und einer neuen Hoffnung auf bessere Zeiten bilden.“ Am sinnvollsten beginnt man/ frau dabei bei…

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Wolfgang Dichans, Mystic Shots

Wolfgang Dichans, Mystic Shots

Mit „Mystic Shots“ hat Wolfgang Dichans in Zusammenarbeit mit seiner Frau Ulrike Feistel ein interessantes Buch geschaffen, das Mystik und Kunst in Form von Fotos und Bildern fein miteinander in Verbindung bringt bzw. zueinander in Beziehung setzt. „Shots“ sind für Wolfgang Dichans: Schüsse, hoffentlich ins Zentrum des eigenen Denkens Momentaufnahmen konzentrierte Drinks, auch als „Vitaminbomben“ beliebt Herausgekommen ist eine kleine, feine Sammlung kurzer, mystischer Texte verschiedener Autoren – von Rumi, Meister Eckhart bis hin zu Dorothee Sölle, Karl Rahner und…

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Amanda Cross, Die letzte Analyse

Amanda Cross, Die letzte Analyse

„Die letzte Analyse“ ist der erste Fall der Literaturprofessorin Kate Fansler. Aufklären will sie die Ermordung von Janet Harrison, einer ihrer Studentinnen, die auf der Couch des Psychoanalytikers Emanuel Bauers passiert ist, der einer ihrer ehemaligen Liebhaber ist. Mit ihm und seiner Frau Nicola ist Kate immer noch gut befreundet. Ja, sie hat Janet Dr. Emanuel Bauer sogar als guten Psychiater empfohlen, als diese sie nach einem gefragt hat. Obwohl vieles gegen Emanuel Bauer spricht, ist Kate unumstößlich von dessen…

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Sally Rooney, Normale Menschen

Sally Rooney, Normale Menschen

„Nach Gespräche mit Freunden“ ist dies der zweite Roman der 1991 geborenen Sally Rooney. Es geht um Marianne und Connell, die in die gleiche Schule und die gleiche Klasse gehen, sonst aber wenig Gemeinsamkeiten aufweisen, weder im Hinblick auf ihre soziale Herkunft – Connells Mutter putzt bei Mariannes Mutter – noch von ihren sonstigen Interessen her: Marianne steht auf der gesellschaftlichen Leiter es Ortes oben, hat aber keine Freund*innen, ist viel allein, wird eher gemobbt, ist auf jeden Fall Außenseiterin,…

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