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Kategorie: Allgemein

Staunen

Staunen

Was nicht leicht entstellt ist, entgeht der Wahrnehmung; woraus folgt, daß die Unregelmäßigkeit, das heißt das Unerwartete, die Überraschung, das Erstaunen ein wesentlicher und charakteristischer Teil der Schönheit ist. (Charles Baudelaire)

Hortensien

Hortensien

Diese Prachtexemplare habe ich bei einem abendlichen Spaziergang entdeckt. Groß, kraftvoll, ja majestätisch stehen sie da für sich. Sie haben die große Hitze offensichtlich unbeschadet überstanden. Auf der Suche nach literarischen Würdigungen der Hortensie bin ich – natürlich – auf die beiden Gedichte von Rilke gestoßen, die sicher jeder, der hier liest, kennt. Doch da gibt es auch noch eines von Günter Eich „Königin Hortensie“ Doch das unterliegt noch dem Urheberrecht. Daher für Interessierte hier ein Link: https://www.planetlyrik.de/eckart-klessmann-zu-guenter-eichs-gedicht-koenigin-hortense/2022/02/ Dort ist…

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Pfützen

Pfützen

Es gibt sie wieder: Pfützen, diese mehr oder weniger großen Himmelsspiegel.Gestern landete ein kleiner Junge, der auf seinem Laufrad wohl noch nicht so ganz sicher war, in einer für ihn sehr großen Pfütze und war mit einem Mal pitschnass. Außer nasser Kleidung und einem Schreck ist nichts passiert, denn zum Glück hatte er einen Helm auf. Den braucht er wohl auch dringend, denn kurz vorher war er in einem Maisfeld gelandet. Die Fähigkeit zu bremsen, wird wohl oft nicht so…

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Unsterblich

Unsterblich

Ich bin Gott. So viel des Göttlichen ist in mir angehäuft, dass ich nicht sterben kann.  (Paul Klee) Aber irgendwie hat er es dann doch geschafft, wenn ich richtig informiert bin ;)

Christien Brinkgreve, Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Christien Brinkgreve, Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Das Buch ist das Ergebnis eines Jahres der (Trauer)Verarbeitung in materieller und psychischer Hinsicht: Christien Brinkgreves Mann, stets nur A genannt, stirbt und hinterlässt ihr das gemeinsame Haus, „das jetzt mein Haus war. … Der Grad der Verwahrlosung des Hauses drang erst danach (gemeint ist die Beerdigung) richtig zu mir. Ich sah die Risse in den Wänden, die abblätternde Farbe im Gäste-WC, die überquellenden Bücherregale im Flur, die nur einen schmalen Weg frei ließen. Die Stapel mit alten Zeitungen und…

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Raststätte

Raststätte

Wenn eine(r) eine Reise macht, nein, tut heißt es da wohl, aber das sagt man ja nicht ;) dann braucht er auch Orte der Rast. Raststätten sind mir – wenn ich ehrlich bin – nicht die angenehmsten Orte: Oft überfüllt – viele habe ich auch immer wieder verlassen, weil ich keinen Parkplatz mehr bekommen habe – mit oftmals nicht nur gereisten, sondern vielfach gereizten Besuchern auf der einen und überlasteten Mitarbeitern auf der anderen Seite. Sicher hat das eine mit…

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Lieblos, Lederhose und Linsengericht

Lieblos, Lederhose und Linsengericht

Mit Lederhose durch(s) Linsengericht? Geht das? Ja! Man kann mit Lederhose durch Linsengericht gehen oder fahren, denn Linsengericht ist eine Stadt in Hessen, wie ich auf der Rückfahrt von meinem letzten Workshop bemerkt habe. Und auf der Hinfahrt habe ich gelernt, dass es tatsächlich in Thüringen einen Ort namens Lederhose gibt. Es gibt in Hessen auch den Ort „Lieblos“. Möge die Liebe den Weg dorthin finden. Wie ihr seht: Reisen bildet, erweitert den Erfahrungshorizont, zumindest was Ortsnamen betrifft;)

Platz schaffen

Platz schaffen

Der Besuch in der Autowaschanlage war mal wieder notwendig, habe zunächst die falsche Einfahrt erwischt und bin auf einen Secondhand-Shop aufmerksam geworden, der sich allein durch Haushaltsauflösungen speist. Also erst Auto waschen lassen und dann noch einen Abstecher in den Shop riskieren – bei den Außentemperaturen und großen Fensterfronten schon eine Herausforderung ;) Aber ich bin ja neugierig. Es war ein Ausflug in meine Kindheit und Jugend: da war das „gute Sonntagsgeschirr“, am besten mit Goldrand und – wenn machbar…

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Die Insel

Die Insel

Nordsee Die nächste Flut verwischt den Weg im Watt,und alles wird auf allen Seiten gleich;die kleine Insel draußen aber hatdie Augen zu; verwirrend kreist der Deich um ihre Wohner, die in einen Schlafgeboren werden, drin sie viele Weltenverwechseln, schweigend; denn sie reden selten,und jeder Satz ist wie ein Epitaph für etwas Angeschwemmtes, Unbekanntes,das unerklärt zu ihnen kommt und bleibt.Und so ist alles was ihr Blick beschreibtvon Kindheit an: nicht auf sie Angewandtes,zu Großes, Rücksichtsloses, Hergesandtes,das ihre Einsamkeit noch übertreibt.      II…

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