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Kategorie: Fotos

Winter

Winter

Wenn ungesehn und nun vorüber sind die BilderDer Jahreszeit, so kommt des Winters Dauer,Das Feld ist leer, die Ansicht scheinet milder,Und Stürme wehn umher und Regenschauer. Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende,Wie einer Frage Ton, daß dieser sich vollende,Alsdann erscheint des Frühlings neues Werden,So glänzet die Natur mit ihrer Pracht auf Erden. (Friedrich Hölderlin)

Weihnachtsmensch

Weihnachtsmensch

Dazu fällt mir wenig ein. Und das ist selten. Erinnert mich an die Redewendung: „Alter Wein in neuen Schläuchen“. Denn an der Form scheint sich nichts geändert zu haben ;)Was ist gerettete Schokolade? Wer hat welche Schokolade vor wem gerettet? Vielleicht hätte ich den oder ist es das (?) Weihnachtsmensch mit nach Hause nehmen, untersuchen und die Packungsaufdrucke lesen sollen?Aber ich mag diese Hohlformen von Schokolade einfach nicht, zerbröseln und sind stets weniger als sie vorgeben zu sein.

Hegen und Pflegen

Hegen und Pflegen

Als meine Sorge zur Welt kam, hegte und pflegte ich sie mit zärtlicher Liebe. Wie alles Lebende wuchs sie, wurde stark und schön und war voll wunderbarer Freuden. Wir liebten einander, meine Sorge und ich, und liebten die Welt rings um uns. Denn meine Sorge war freundlich, und ich war freundlich zu ihr. Wenn wir miteinander sprachen, meine Sorge un dich, vergingen die Tage im Flug, und wundervolle Träume schmückten unsere Nächte. Denn miene Sorge hatte eine beredte Zunge, und…

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Licht

Licht

In deine Flamme schau‘ ich, Kerzenlicht,die wie ein Schwert die Finsternis durchbohrt.Hab‘ Dank, du schonest auch den Schatten nicht,der meinen schlafgemiednen Sinn umflort. Ich nähre mich an deiner ruhigen Kraft,du Bild der Seele, die das Dunkel trenntund ihres Leibes erdenschweren Schaftgleich einer Fackel in den Raum verbrennt. (Christian Morgenstern)

Die Schönheit des Zerbrochenen

Die Schönheit des Zerbrochenen

Die Schönheit des Zerbrochenen – mit dieser Formulierung, gelesen vor einiger Zeit, wahrscheinlich in einem Heft von „Andere Zeiten“, sicher bin ich mir allerdings nicht, bin ich sofort in Resonanz gegangen, habe ich doch schon lange eine Affinität zum Vergänglichen im Sinne des barocken „Vanitas-Gedanken“. Diese Formulierung hält allerdings nur das Resultat, das Ergebnis fest, abstrahiert also vom vielleicht schmerzhaften Vorgang des Zerbrechens, des Auseinanderfallens. Zerbrechlichkeit des Zerbrochenen kommt nicht zur Sprache. Diesem Augenblick des Auseinanderbrechens mit dem entsprechenden Knirschen…

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Licht

Licht

Nein, ich vergesse dich nicht,was ich auch werde,liebliches zeitiges Licht,Erstling der Erde. Alles, was du versprachst,hat sie gehalten,seit du das Herz mir erbrachstohne Gewalten. Flüchtigste frühste Figur,die ich gewahrte:nur weil ich Stärke erfuhr,rühm ich das Zarte. (Rainer Maria Rilke)

1. Advent

1. Advent

Wünsche allen, die hier vorbeischauen, eine entspannte Adventszeit mit vielen kleinen Auszeiten und lichten Momenten, die Raum schaffen, sich auf das Wesentliche, Essentielle im (eigenen) Leben zu besinnen.

Verdi, Requiem – Teodor Currentzis

Verdi, Requiem – Teodor Currentzis

Freitags nach Dortmund zu fahren ist – gefühlt – schon ein wenig abenteuerlich – zumal ich nicht gerne in enge Parkhäuser fahre, ich mag Enge einfach nicht – es um das Konzerthaus herum viele Baustellen gibt, gleichzeitig ein großer Weihnachtsmarkt stattfindet, mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt, und besonders freitags Autofahrer mit hoch motorisierten Autos unterwegs sind, die mit Lichthupen sehr dicht auffahren, rechts überholen und alle hören lassen müssen, wieviel PS sie unter der Motorhaube haben. Einen hohen IQ…

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Frost

Frost

Frost wie Lichtaus der Nacht geboren,um der Dinge Kern gefroren,hell und heller jede Schichtvor den Augen, wie Licht dringt in Kerzen,um das Dunkel der Herzen. (Konrad Weiß, 4. Strophe seines Gedichtes „Frost“)

Daniela Dröscher, Lügen über meine Mutter

Daniela Dröscher, Lügen über meine Mutter

Und wieder einmal ist Schreiben eine Möglichkeit, zurückzutreten, innezuhalten „Immer am Rand des Schlachtfeldes Ehe“. Gemeint ist die Ehe ihrer Eltern: „Mit großen Kinderaugen verfolge ich das Geschehen. … Schreibend kann ich die Grenze zwischen Flucht und Kampf bewohnen. Ohne zu erfrieren.“ „Lügen über meine Mutter“ erzählt von einer Kindheit im Hunsrück der 1980 Jahre. Die Ich-Erzählerin lebt mit ihren Eltern im Haus der Großeltern väterlicherseits, nachdem sie zunächst in München gewohnt haben. Der Vater ist der Ansicht, das Kind…

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