Traurigkeit

Traurigkeit

Wenn die Seele etwas spürt, was für sie und ihren Leib ungünstig ist, zieht sie das Herz, die Leber und die Gefäße zusammen. So bildet sich in der Herzgegend gleichsam ein Nebel und hüllt das Herz in Dunkel, und so wird der Mensch traurig. (Hildegard von Bingen)

Die Maus

Die Maus

Ride=bide=Bumstock fing ’ne Maus,Ride=bide=Bumstock ließ sie wieder raus,Ride=bide=Bumstock, du bist dumm,Die Mäuse sind’n Rackerpack, das bringt man um! (Paula Dehmel) Die Entscheidung steht bei dieser „Asphaltmaus“ erst gar nicht an.

Claudia Haarmann, Kontaktabbruch in Familien

Claudia Haarmann, Kontaktabbruch in Familien

Claudia Haarmann unternimmt es mit diesem Buch, Hintergründe der Familienkonstellationen zu beleuchten, die von beiden Seiten oft als dramatisch empfundenen Kontaktabbrüchen innerhalb einer Familie zugrunde liegen. Es geht ihr dabei nicht um die Klärung möglicher Schuldfragen, sondern um das Sichtbarmachen schwieriger Familienmuster, die meist eine generationenübergreifende Entstehungsgeschichte haben, „um die Grundlinien der Verwerfungen“ zu sehen, die nicht so unvorhersehbar oder überraschend auf einmal da sind und Kontaktabbrüche oder „Funkstille“ zur Folge haben, wie die Betroffenen – meist sind es die…

Weiterlesen Weiterlesen

EM-Spiel am Sonntag – sprachlich gesehen

EM-Spiel am Sonntag – sprachlich gesehen

Fußballspiele interessieren mich nicht wirklich. Doch ab und an schaue ich mir ein Spiel an. Und bin immer wieder über die Sprache der ReporterInnen erstaunt, über die Metaphern, die sie benutzen und die bei mir unmittelbar Bilder im Kopf erzeugen. Sie lassen mich immer mal wieder lauthals lachen oder auch nur vergnüglich schmunzeln. Das EM-Endspiel am Sonntag bot da so einiges. Allerdings habe ich schon ganz andere „Sprachschnitzer“ gehört, leider nicht notiert. Sollte ich vielleicht öfter mal machen. Wenn ich…

Weiterlesen Weiterlesen

Ist das ein Sterben? …

Ist das ein Sterben? …

Ist das ein Sterben? Menschen regenSich munter auf dem Ackerland;Hier führt der eine heim den Segen,Dort streut das Korn des andern Hand. Mich dünkt, ich seh’ erst jetzt das LebenSo voll gestillt wie hoffnungsreich:Was kann es Schöneres denn geben,Als ernten und auch sä’n zugleich? (Stephan Milow)

Werbung

Werbung

Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat. (Ambrose Gwinnett Bierce)

Monika Maron, Das Haus

Monika Maron, Das Haus

In „Das Haus verlassen“ ging es um die Verkaufsbemühungen einer Hausbesitzerin, der im Verlauf der damit verbundenen Besichtigungen ihre enge Verbindung zu diesem Haus deutlich wird. In Monika Marons Roman „Das Haus“ geht es um ein ehemaliges Landgut, das von den Dorfbewohnern nur das Schloss genannt wird, das Katharina, eine ehemalige Tierärztin, von einem Freund geerbt hat. Er hat ihr das Haus vererbt, weil er keine eigenen Nachkommen hatte. Für sie allein ist das Haus ist mit seinen zehn oder…

Weiterlesen Weiterlesen

Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit

Wenn ich in den KnabenjahrenAbends hinsank auf mein Bette,O wie war die Rast mir lieblich!Schon nach wenig AtemzügenLösten sich von selbst die Wimpern,Und des Schlafes Wellen spültenUm die Brust mir leicht und linde,Und der Traum mit ElfenhändenNahm mir von der jungen SeeleAllen kleinen Harm des Tages. Aber jetzt wie ward es anders!Such‘ ich mitternachts mein LagerMit herabgebrannter Kerze,Bleibt der süße Schlaf mir ferne;Denn die Sehnsucht ruckt am Kissen,Und es lasten die GedankenAuf mir wie ein böser Alpdruck,Und mit Rabenflügeln schwirrenUm…

Weiterlesen Weiterlesen