Abholtermin

Abholtermin

Das ein oder andere kann ich selbst flicken, Knöpfe annähen etc. Doch wenn eine Maschine zum Einsatz kommen muss, dann bin ich froh, einen Änderungsschneider zu haben.Ich habe sogar einen mit Humor!Gestern war ich bei ihm, weil eine Hose enger gemacht werden muss. Während ich die Hose zum Vermessen angezogen habe, hat er auf seiner Wetterapp nachgeschaut und mir gesagt am Freitag müssten wir mit 37 Grad rechnen 🌞 Auf meine Frage hin, wann ich die Hose abholen könne, antwortete…

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Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Reduktion! Man will mehr sagenals die Natur und macht den unmöglichen Fehler, es mit mehr Mitteln sagen zu wollen als sie, anstatt mit weniger Mitteln. Das Licht und die rationellen Formen liegen im Kampf, das Licht bringt sie in Bewegung, biegt gerade, ovalisiert parallele, dreht Kreise in die Zwischenräume, macht den Zwischenraum aktiv. Daher die unerschöpfliche Mannigfaltigkeit. (Paul Klee)

Bäume

Bäume

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ (Khalil Gibran) Am Samstag habe ich mit meinem jüngsten Sohn eine Waldführung durch einen Friedwald in der Nähe gemacht. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht. Ein ziemlich „unordentlicher“, d.h. naturbelassener Wald im Vergleich zu einem anderen hier in der Nähe, der eher einen parkähnlichen, also „ordentlichen“ Eindruck auf mich gemacht hat. Doch dort gibt es keine „Familienbäume“ mehr. Dann aber hat mir das Gesamtbild ganz gut gefallen: Es gibt dort…

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Was bleibt …

Was bleibt …

Mir bleibt mein Lied, was auch geschieht,mein Reich ist nicht von dieser Welt,ich bin kein Märtyrer und Held,ich lausche allem, was da klingtund sich in mir ein Echo singt.Ob jedes andre Glück mich flieht –mir bleibt mein Lied. (Max Herrmann-Neiße)

Woher?

Woher?

Tiefblau der Himmel, hell glänzt der Firn, da fällt ein Tropfen auf meine Stirn. Ich wend mich um, und spähe, spähe… nicht Wolken, nicht Menschen in meiner Nähe. Du schöner Himmel, von Glanz umwoben, sag, weinen denn die auch dort oben? (Maria Janitschek)

Tanzen verboten?

Tanzen verboten?

Diese Überbleibsel einer Veranstaltung, eines Workshops was auch immer habe ich gestern im Festspielhaus Recklinghausen entdeckt. Tanzen verboten – NEIN! NIE! schoss es mir sogleich durch den Kopf. “Ich lobe den Tanz,denn er befreit den Menschenvon der Schwere der Dinge,bindet den Vereinzeltenzu Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz,der alles fordert und fördert,Gesundheit und klaren Geist– und eine beschwingte Seele. Tanz ist Verwandlungdes Raumes, der Zeit, des Menschender dauernd in Gefahr istzu zerfallen, ganz Hirn,Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen…

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Verloren

Verloren

Ich komme nicht mehr zurecht mit dem Leben,ich bin verwunschen in fremdes Geschick,daß auch meine Freuden kein Glück mehr ergeben.Ins Leere verliert sich mein williger Blick. Ein Bittres verbirgt sich in allen Geschenken,daß Furcht mich vor jeder Wohltat befällt,und weil ich stets an das Verlorne muß denken,so ist mir der Gegenwart Gutes vergällt. Die kleine Freude an Tier und Blüte,an Menschen und Büchern und Bildern verblaßt.Was einst ich besah mit verklärender Güte,ist heut mir lästig, zuwider, verhaßt. Nahm früher ich…

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Espresso Tonic

Espresso Tonic

Mein erster selbst gemachter Espresso Tonic. Den allerersten habe ich mit einem meiner Söhne in Berlin getrunken, später dann auch die Variante Gin Tonic;) Eine sommerliche Köstlichkeit. Auf der Suche nach einem Espresso-Gedicht bin ich auf das von Tomas Tranströmer gestoßen, der dem Espresso inspirative Kräfte beimisst. Aus urheberrechtlichen Gründen werde ich das Gedicht hier nicht zitieren: Nur soviel, quasi als kleine Kostprobe: Er spricht von „kostbar aufgefangenen Tropfen“ … des „schwarzen Kaffees auf der Terrasse“. Mit ein wenig Internetrecherche…

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Pim van Lommel, Endloses Bewusstsein

Pim van Lommel, Endloses Bewusstsein

Aufgrund eigener Erfahrungen als Kardiologe mit PatientInnen, die einen Herzstillstand hatten und minutenlang ohne Bewusstsein waren, und ihren Erzählungen, was sie in der Zeit ihrer Bewusstlosigkeit mitbekommen hatten, beginnt er sich für das Phänomen der Nahtoderfahrungen zu interessieren, hört aufmerksam seinen PatientInnen zu, ja fragt sogar explizit nach ihren Erfahrungen während ihrer Bewusstlosigkeit und trifft auf PatientInnen, die erleichtert darüber sind, dass ihnen jemand zuhört und an ihren für sich selbst ja kaum oder gar nicht zu erklärenden Erlebnissen interessiert…

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Kornblume

Kornblume

Arbeit säst du in die spröden Furchen,Um im Schweiß einst Arbeit einzuernten;Arbeit hebst du von der staubgen Tenne.Arbeitsmann, wo bliebe dir die Freude,Streute nicht mit leichter Hand die GöttinZwischen falbe Saat dir blaue Blüten? (Friedrich Rückert) Arbeitstechnisch hat sich da sicher eine Menge verändert. Die körperlichen Belastungen beim Bestellen eines Feldes sind durch Maschinen geringer geworden ebenso der zeitliche Aufwand des Feldbestellens. Viele Arbeitsgänge, die früher nacheinander erledigt wurden, werden durch den Einsatz moderner Maschinen heute gleichzeitig durchgeführt. Doch Kornblumen…

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