Donnerstag, 15. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Gestern nach Coronaselbsttests Ausschau gehalten.
Gab’s an der Lottoannahmestelle ;)
Mit anschaulicher Gebrauchsanweisung der Verkäuferin.

„Sie müssen das Stäbchen bis hierhin“
– sie zeigt auf ihren Nasenrücken
„schieben, dann drehen, also ordentlich killern.
Wenn die Tränen kullern, haben Sie alles richtig gemacht.
Dann warten – wie bei eine Schwangerschaftstest – was dabei rauskommt.“

Na dann!
Was soll da noch schief gehen ;)
Dann warte ich mal auf’s Ergebnis.

Mittwoch, 14. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Der Tisch ist reichlich gedeckt mit „Blumenkohl-Wolken“.
Als Nachtisch gibt’s „Streuselkuchen-Wolken“.

Guten Appetit.

Heute Morgen bleibt die Küche kalt, nämlich wolkenlos ;)

Dienstag, 13. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Nach „UNTERLEUTEN“ gibt’s nun den Roman „Über Menschen“, ein Roman, der rückblickend im ersten Teil des dreiteiligen Romans von den Auswirkungen der Coronapandemie auf die Beziehung zwischen Robert, einem schon immer von zu Hause arbeitenden klimakritischen Journalisten, und Dora, einer Werbetexterin, erzählt, die seit dem ersten Lock-down ebenfalls im Homeoffice arbeiten muss.

„Und dann kam das Virus. Robert konvertierte vom Klimaaktivisten zum Epidemiologen, und die Welt stand kopf.“ und „Obwohl sie sich die Miete teilten, schienen die Räume allein ihm zu gehören. Schließlich hatte er immer hier gearbeitet, während Dora in die Agentur gegangen war.“

Es wird in jeder Hinsicht eng und leer. Dora soll und darf nur noch kurz mit ihrer Hündin Jochen-der-Rochen rausgehen, längere Spaziergänge toleriert er, den sie nur noch Robert Koch nennt, später dann gar nicht mehr. Ja, er verbietet sie ihr explizit, obwohl er selbst noch mit dem Fahrrad durch Berlin fährt. Das reicht.

Sie büxt aus, von Berlin Kreuzberg. „Sie mochte das Wort. Es klang nach Aus-der-Büchse-Entwischen.“ Und wohnt ab sofort – nur mit dem Nötigsten ausgestattet – in dem bereits vor drei Monaten – heimlich gekauften – Gutsverwalterhaus in Bracken, in der Prignitz. Flucht in die ländliche Idylle, da wo die Welt noch in Ordnung ist?

Über ihren Hund, der auf das Nachbargrundstück gelaufen ist, kommt sie in Kontakt mit ihrem Nachbarn zur Rechten, mit Gote, wie Gottfried. „Ich bin hier der Dorf-Nazi.“ Sie stellt sich ihm mit Dora „Wie Dorf-Randlage“ vor. “ ‚Du musst den Zaun reparieren. … Wenn dein Köter noch einmal meine Saatkartoffeln ausgräbt, trete ich ihn platt‘, sagt ihr neuer Nachbar“ nachdem er den Hund über die Mauer geworfen hat.

Damit scheinen die Fronten klar. Sie die linke Städterin, er der rechte Nazi-Dörfler und schon beginnt Doras Kopfkino Bilder, Gedanken, innere Monologe und Dialoge zu produzieren, die sie beim mühsamen Anlegen eines Gemüsebeetes zu vergessen sucht. Vorher hat sie sich im Internet versucht schlau zu machen, wie sie es anlegen muss.

„Serien-Griller“ ist ihr Nachbar gegenüber, der eines Tages ungefragt mit einer Fräsmaschine ihren Garten mit den vielen jungen Ahornbäumen rodet und innerhalb kürzester Zeit eine Fläche freigelegt hat, für die Dora unendlich viel mehr Zeit und Kraft gebraucht hätte. Er redet nur in mit rassistischen Witzen und Kalhauern gespickten Sätzen, die sie sofort in eine „Rassismus-Starre“ fallen lässt. Nach und nach lernt sie noch weitere Dörfler kennen, die sich – jeweils auf ihre sehr besondere Art, meist auch zudem noch ungefragt – um sie kümmern, womit sie zunächst gar nicht klar kommt.
Alles eher klischeehafte gezeichnete Typen, die aber so gar nicht in ihre Vorstellung von Dörflern passt. Kann sie zu einem Nazi ins Auto steigen, wenn der ihr anbietet, sie mit zum Einkaufen zu nehmen? Wie soll sie reagieren, wenn Gote mit Freunden – trotz Kontaktverbots – Bier säuft und lauthals das Horst-Wessels-Lied singt? Was unternehmen, wenn Gote, der Nazi, sich mit Tom und Steffen, dem schwulen Paar des Dorfes, prügeln will?

Doch das sind nicht ihre einzigen Probleme. Denn mittlerweile ist sie arbeitslos. Ihre Agentur hat ihr gekündigt, obwohl ihre letze Kampagne beim Kunden gut ankam, aber wegen der aktuellen Lage nicht mehr gestartet wird. Sie weiß nicht, wie lange das Geld auf ihrem Konto reicht, zumal sie davon auch inzwischen Medikamente für Gote kauft, der an einem inoperablen Hirntumor leidet, aber nicht krankenversichert ist.

Rezepte dafür stellt ihr ihr Vater aus, ein Neurochirurg, der Gote auch untersucht hat, nachdem Dora ihn mit seinem Pick-Up aus dem Graben gezogen hat, in dem er wegen seiner Ausfallerscheinungen gelandet ist.
Um die Tochter Gotes kümmert sie sich dann auch noch, die an ihrem Hund einen Narren gefressen hat.

Im Dort kursieren schon Gerüchte, dass Dora und Gote möglicherweise ein Paar sind. Das sind sie sicher nicht, dennoch hat sich – trotz anfänglich großer Abneigung – so etwas wie Freundschaft entwickelt, auch wenn sie sich verbal immer arg angehen. Dennoch gelingen zunehmend Dialoge, in denen beide sich ihre Vorurteile an den Kopf werfen, um sie anschließend wenigstens zum Teil zu revidieren.

Die Entwicklung der Handlung nimmt dann teilweise eher märchenhafte Züge an, der verhasste, von allen abgelehnte, zu Gewaltausbrüchen neigende Nazi entpuppt sich als ein eigentlich gutmütiger Mensch, der Figuren schnitzt, seine Tochter Franzi abgöttisch liebt, Dora unter die Arme greift, obwohl sie darum nicht gebeten hat, möglicherweise aus sehr sentimentalen Gründen, da sie – wie sich später herausstellt, im ehemaligen Kindergarten des Dorfes lebt, in den auch Gote gegangen ist. „Gotes Dasein hat sich ihr mitgeteilt. Er hat es mit ihr geteilt. Am Ende haben sie gemeinsam existiert. Verbunden durch die Mauer, die sie trennte.“ Seit einiger Zeit rauchen sie gemeinsam – jeder auf seiner Mauerseite – eine letzte Abendzigarette. Gote ist einfach (für sie) da. Eine Verlässlichkeit, die sie nach dem frühen Tod ihrer Mutter lange nicht mehr erlebt hat.

„Er war ein Arsch. Aber einer von uns.“ Das ist die vorherrschende Dorfmeinung über Gote, die nach dessen Tod ungeniert geäußert wird. Dennoch tragen alle etwas zu seiner Beerdigung bei. „Was die Sprüche auf den Kranzschleifen betraf, plädierte Tom für ‚Einer weniger‘ und Dora für ‚Hier ruht der Dorf-Nazi‘. Sie lachten zusammen, was unheimlich guttat. Schließlich entschieden sie sich für ‚Unserem Freund und Nachbarn‘ sowie für eine weitere, kleine Schleife, auf der ‚Meinem lieben Papa von Franzi‘ stehen sollte.“

„Über Menschen“ ist ein vielschichtiger, sprachlich kreativer und klarer Roman, der aktuelle Aspekte der Pandemie aufgreift, Konsequenzen im Denken und Handeln für die Menschen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land verdeutlicht und einige Klischees und Vorurteile auf ironische Weise gegen den Strich bürstet.

Juli Zeh, Über Menschen, Luchterhand Verlag, München 2021, 412 S., ISBN 978-3-630-8766-2

Montag, 12. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Was kümmert’s dich in deinen Wolken droben,
Du launischer April,
Ob wir dich tadeln, oder loben?
Ein großer Herr tut meistens, was er will.
Auch halten wir geduldig still,
Und leiden, was wir leiden müssen.
Gib uns zuweilen nur ein wenig Sonnenschein,
Damit wir dessen uns erfreun:
Dann magst du wiederum mit Schnee und Regengüssen,
Mit Sturm und Blitz und Hagel dir
Bei Tag und Nacht die Zeit vertreiben!
In unsrer kleinen Wirtschaft hier
Soll dennoch gutes Wetter bleiben.

(Johann Georg Jacobi)

Sonntag, 11. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Der Regen fällt. In den Tropfentanz
Starr ich hinaus, versunken ganz
In allerlei trübe Gedanken. Mir ist,
Als hätt‘ es geregnet zu jeder Frist,
Und alles, so lange ich denken kann,
Trüb, grau und nass in einander rann,
Als hätte es nie eine Sonne gegeben,
Als wäre nur immer das ganze Leben,
Die Jahre, die Tage, die Stunden all,
Ein trüber, hastiger Tropfenfall.

(Gustav Falke)

Samstag, 10. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

„ICH SCHWEBE. Von hier oben habe ich einen guten Überblick, kann die ganze Kreuzung sehen, die Straße, die Bürgersteige. Unten liege ich. Der Verkehr steht. … Seltsamerweise gibt es keine Farbe, seltsam auch das, der da unten spürt keinen Schmerz. Er hält die Augen offen.“

Der dort schwer verletzt liegt, nachdem er bei Rot über die Ampel gegangen ist, ist Thomas Linde, der – wie die zitierten Sätze schon andeuten – mal mehr oder weniger distanziert in einer Art Rückschau bzw. Nahtoderfahrung von sich und seinem Leben als Jazzkritiker, Trauerredner, Geliebter der zwanzig Jahre jüngeren Lichtdesignerin Iris erzählt. Ein Leben, geprägt von der Faszination für die Farbe Rot, die sich wie ein „roter Leitfaden“ durch den Roman zieht, den Idealen der 68, an die Linde sich wieder erinnert, als er von dem Sohn eines ehemaligen Mitstreiters gebeten wird, die Trauerrede für seinen Vater Aschenberger zu halten, der offensichtlich vorhatte, die Siegessäule in Berlin zu sprengen.

Er begegnet weiteren Mitstreitern, die als Weinhändler oder als Lehrer mit einem Antiquariat auf dem Lande, offensichtlich ebenfalls weit weg von den Idealen der 68 leben und sich nun eher mit den eigenen Problemen des Alterns auseinandersetzen.

Thomas Linde sagt von sich: „Er war ja nicht nur Totenredner, sondern auch Revolutionär, ein wenig, so wie man in Deutschland Revolutionär sein kann, und vor allem Sinnsucher. Hat er Sinn gefunden? Er hat gegrübelt, einmal tagelang. … Ein Sinnsucher ohne Antwort, so müssen wir wohl sagen.“

Ein erzähltechnisch interessanter Roman, der sich aus Rückblicken, inneren Monologen, aus Dialogen, Entwürfen von Trauerreden für Lindes Auftraggeber zusammensetzt, aber auch aus Ansprachen an seine eigene künftige Trauergemeinde.

Ironische Distanziertheit spiegelt die Distanz, die Linde zu fast allem und allen hat, wider, der dann aber doch zunehmend den Wunsch verspürt, mit seiner Geliebten zusammenzubleiben, den aber nicht äußert:
„Ich hätte es ihr sagen sollen. Schwieg aber. Es ist besser dacht ich, erst die Rede zu schreiben.
Die Rede mußte geschrieben werden.“

Dass es zu diesem „Geständnis“ nicht mehr kommt, ist von Anfang an klar, wird aber durch die sich daran anschließenden Zeilen noch einmal in Erinnerung gerufen:

„Auf der Straße, auf dieser so grauen so planen Fläche breitet sich der feuchte Fleck nicht weiter aus, er hat seine endgültige Form erreicht, nicht groß, an einer Stelle, vielleicht aufgrund einer Bodenunebenheit, schön gerundet, in der Nähe des Körpers leuchtet jetzt noch ein wenig von diesem frischen, wunderbaren Rot, wie Lack, das aber schnell in Braunrot übergeht, an Glanz verliert, matt und stumpf wird, nicht vom Staub, vom Grau des Asphalts, sondern auch sich heraus – so scheint es – seine Leuchtkraft verliert.“

Ästhet und bis zum Schluss fasziniert von der Farbe Rot.

Uwe Timm, Rot, Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln 2001, 430 S., ISBN 3-426-03023-x

Freitag, 9. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (2)

Gefühlsfarbton

Donnerstag, 8. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

„Roter Staub“ sind die Erinnerungen eines jungen Mädchens – gedacht als Brief an den Vater – das mit den Eltern in „Mosambik am Ende der Kolonialzeit“ lebt. Es bricht damit auf sprachlich drastische Art und Weise „das Schweigen darüber, was lange geheimgehalten oder verborgen wurde. Was einem keinerlei Ehre einträgt. … Wir haben nichts gesehen, wir wissen nichts, darüber haben wir nie reden hören, wir haben nichts bemerkt.“

In diesem Buch geht es unverblümt darum, welche rassistischen, kolonialistischen Ansichten weiße Portugieser*innen von den schwarzen Einwohnern hatten, die Mosambik als ihr Land, ihren Besitz ansahen, darüber verfügten und das als die „natürliche und unhinterfragbare Ordnung der Dinge und aller Beziehungen“ ansahen, einschließlich der Bevölkerung, die über keinerlei Rechte verfügten, sondern völlig von der Gunst der Weißen abhängig waren.

„Ich beobachtete die Welt, in der ich lebte, ich lauschte auf Worte, begierig zu verstehen und zu lernen. Ich beobachtete die Welt um zu begreifen, was die Menschen antrieb. … Nicht verstanden zu haben. Dort nahm alles seinen Anfang.“

Und was die Ich-Erzählerin da hört, ist drastisch, rassistisch, abwertend und menschenverachtend, aber „gang und gäbe“. Da ist von „verdammten Negern“ die Rede, „die man überwachen, mit ein paar ordentlichen Schubsern und großzügig ausgeteilten, treffsicheren Schlägen sowie diversen Fußtritten hinterher zur Arbeit anhalten (musste), mit einer pädagogischen Abreibung also, die auch nötig war, damit es mit der Arbeit voranging.“ Genau das ist die Aufgabe ihres Vaters, der für die Elektrifizierung von Neubauten in Lourenço Marques zuständig war.

Schwarze Frauen stehen – rechtlos – auf der Rangordnung ganz unten und dennoch steigen ihnen die weißen Männer nach, fühlen sich dabei als „Abenteurer, echte Kerle.“ Auch ihr Vater bedient sich, von dem sie schreibt: „Er strahlte Lebenslust aus, er aß gern, trank und fickte gern, ich habe es schon gesagt. Mein Vater verströmte diese Lust geradezu.“ , während ihre Mutter eher die Rolle der „züchtige Hausfrau“ einnahm, die sie als Mädchen und dessen guten Ruf zu überwachen hatte. „Der Körper meiner Mutter war geometrisch und abweisend. Ich durfte ihn nicht berühren.“

Die Ich-Erzählerin allerdings „dachte mit dem Herzen, denn es ist im Körper die Instanz, mit der man am Anfang und am Ende denkt.“ So ist es für sie ganz normal, mit dem schwarzen Nachbarjungen zu spielen, auch wenn ihre Mutter ihr das explizit verbietet. Strafen nimmt sie dafür in Kauf.

Als die Unabhängigkeitsbestrebungen im Land beginnen, schicken die Eltern ihre Tochter nach Portugal zurück. „Die Zeit der Weißen war vorbei. … Ich war dort die fleischgewordene Figur des besiegten Landes, das man plündern durfte.“

Dort soll sie dann die Wahrheit (der Weißen) verbreiten. Und sie verbreitet sie mit diesem Buch:
„Ich brachte die Wahrheit mit. Ihre Wahrheit. Auch meine Wahrheit, doch sie konnten sich bestimmt nicht vorstellen, daß ich eine ganz eigene Wahrheit hätte, die nichts mit der ihren zu tun hatte.

Es ist ein Buch geworden, das viel Kritik provoziert. Isabela Figueiredo wird als „Nestbeschmutzerin“ verunglimpft von denen, die sich inhaltlich der Kritik am Verhalten der Weißen nicht stellen, die nach wie vor an ihrer Ideologie der Überlegenheit festhalten.

Es ist ein wichtiges, vielleicht sogar schockierendes Buch, eins, das einen nicht kalt lassen wird. Die Autorin benutzt keine „politisch korrekten Begriffe“, sondern genau die, mit denen Weiße ihre Überlegenheit zum Ausdruck gebracht haben, häufig leider noch immer.
Mich hat zudem erstaunt bzw. entsetzt, wie viel rassistisches Gedankengut in meiner Kindheit im Denken der Erwachsenen noch präsent war.

In „Die Dicke“ verarbeitet die Autorin, die sich in jeder Hinsicht als heimatlos und nirgends zugehörig empfindet, dann ihre Jugend in Portugal, zunächst ohne die Eltern, die erst später aus Mosambik zurückkehren. „Ein Mensch braucht Zeit, um die Vergangenheit über Bord zu werfen. Ich habe mich von vielem befreit.“ – schreibend.

Isabela Figueiredo, Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit, a.d. Portugiesischen v. Markus Sahr, mit einem Nachwort v SophieSumburane, Weidle Verlag, Bonn, 2. Aufl. 2020, 170 S., ISBN 978-3-938803-94-3

Mittwoch, 7. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Brückenlockdown

Dienstag, 6. April 2021 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (6)

Vollmond trifft roten Luftballon

„Das Vollkommene kann man nur bewundern, das Unvollkommene muß man erst verstehen lernen, und dann kann es Gegenstand unserer Liebe werden.“

(aus: Uwe Timm, Rot, Roman, kiwi Verlag, Köln 2001, S. 50)