Natascha Wodin, Nachtgeschwister
Die Ich-Erzählerin pendelt täglich zwischen ihrer als Untermieterin gemieteten winzigen Wohnung und der Hauptwohnung mir ihrem Ehemann Jakob. „Ich verstecke mich tiefer im Kragen meines Mantels, ich friere , und ich habe Angst davor gesehen zu werden. Man kennt sich in diesem Viertel, viele kennen hier Jakob und wissen, dass ich seine Frau bin, die zu werden ich einst nicht zu träumen wagte und die zu sein ich mich jetzt so schäme. Jeder, der an mir vorbeigeht, kann jemand sein,…