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Kategorie: Zitate

Appetizer

Appetizer

„Maria malt“ von Kirstin Breitenfellner ist meine aktuelle Lektüre, gerade erst angefangen. Denn: Lesen geht fast immer, und in einer Rekonvaleszensphase ein geeignetes Mittel, mich noch zu schonen und mich nicht auf liegegebliebene (körperliche) Arbeiten zu stürzen. Im Prolog heißt es: „Ich habe eine Leidenschaft für die Philosophie, eine unglückliche Liebe zur Literatur, eine Lebensheirat mit der Malerei, eine Untauglichkeit für das Leben und eine Versäumnistodesstrafe für die Liebe.“ – Ich finde diese Sätze verheißungsvoll. Mal sehen, ob die Lektüre…

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Herbst

Herbst

Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muss er sich doch eingestehen, dass es schön ist, Mensch zu sein. (Kumagai Naoyoshi, 1782-1862)

Blume des Abschieds

Blume des Abschieds

Abschiede gibt es in vielerlei Hinsicht, mal freudig erwartet, mal schmerzlich – gelegentlich auch sehr schmerzlich – verbunden mit der Aufgabe, daraus einen – wie auch immer gearteten – Neuanfang zu kreieren, zu schmieden und sich gleichzeitig die Zeit zu nehmen, die man für seine – individuelle – Trauer braucht, ohne die es keinen wirklichen Neuanfang geben kann. Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen herüber; und auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.(Rainer Maria Rilke)

aufgelesen

aufgelesen

Gestern bin ich über eine Formulierung, eine Frage „gestolpert“, die noch immer nachhallt:„Wie finde ich die Linie im Chaos?“ (Hinnerk Polenski) Ja, wo bzw. wie?In mir drinnenoder im Außen?Finde ich sie oder muss ich sie kreieren?Immer wiederimmer neulebenslänglich?

Zeit haben

Zeit haben

Die Tiere hielten Versammlung und beklagten sich über die Menschen, die ihnen immer Dinge wegnahmen. „Sie nehmen meine Milch“, sagte die Kuh. „Sie nehmen meine Eier“, sagte die Henne. „Sie nehmen mein Fleisch als Schinken“, sagte das Schwein. „Sie jagen mich wegen des Öls“, sagte der Wal. Schließlich sprach die Schnecke. „Ich habe etwas, das sie mir sicher wegnehmen würden, wenn sie könnten. Etwas, das sie mehr begehren als alles andere. Ich habe Zeit.“ (Sufi)