Weg am Winterstrand

Das Meer hat die Spuren des Sommers gelöscht
bald wird auch die Sonne vereisen
in der Januarnebelwand
setz deine Gedanken dort in den Kahn
von Fischern an den Strand geschoben
zum Winterschlaf
häng deine Gedanken
in das kahle Astwerk der Bäume
unter den Orgeltönen der rauhen See
erst auf dem Rückweg
hol sie dir wieder
sammel sie ein
Geläutert
(Betty Paoli)
8 Gedanken zu „Weg am Winterstrand“
Wie wunderschön in Wort und Bild!
Diese stillen Strandfotos von dir liebe ich sehr!!
Einen lieben Gruss vom Binnenland aus,
Brigitte
Danke, ich liebe nicht nur diese Fotos, sondern auch diese Strandspaziergänge bei Wind und Wetter.
Herzliche Grüße
Ein schönes Gedicht ist das und deine wunderbaren Bilder illustrieren es aus beste.
:)
Freut mich, dass es dir zusagt.
Liebe Grüße
Eine tolle Stimmung hast Du eingefangen!
Das Meer zur kühlen Jahreszeit würde mir ganz sicher weit mehr behagen als im Sommer. Ganz bewusst habe ich mich da immer erst abends an den Strand gewagt, aber auch das ist lange her.
Herzliche Abendgrüße, C Stern
An manchen Tagen bin ich fast allein am Strand: wohltuende Leere und Weite …
Herzliche Grüße
Wunderbare Weite, sicher mit urigen Geräuschen und wilden Meeresgerüchen, auch mit den Gezeiten und eventuellen schönen Fundstücken, Treibholz und so…
Liebe Grüße von Sonja
Fund- und Treibstücke gibt es in unterschiedlichen Dimensionen. Leider bzw. zum Glück (!) ist Langeoog autofrei.
Doch da sind meine Mitnahmekapazitäten eher beschränkt.
Ist vielleicht ja auch gut so, als Sammlerin verschiedener Dinge, wird’s schnell zu voll. Und wenn man sich dann auch nur schwer von solchen Erinnerungsstücken trennen kann, wird’s eng …
Herzliche Grüße