Dienst im Ausland

Immer wieder finde ich es begrüßens- und bewundernswert, wenn junge Männer (und junge Frauen) Dienst im Ausland als Alternative zur Bundeswehr oder zum zeitlich erheblich kürzeren Zivilidienst wählen. Aus der Erfahung mit zweien meiner Söhne, die mit ASF in England bzw. in Tschechien waren, habe ich erlebt, wie diese Arbeit den beiden zu einer erheblichen Reife aufgrund der Erfahrungen in und mit diesem Dienst verholfen hat. Beide sind verändert, um viele Erfahrungen reifer wieder zurück gekommen.
Die Hürden sind recht hoch, überhaupt fahren zu können. Die Jugendlichen müssen recht ausführliche Bewerbungsverfahren mitmachen, um ihre Eignung und Ernsthaftigkeit unter Beweis zu stellen. Meist müssen sie zudem Sponsoren finden, die auf unterschiedliche Art und Weise dazu beitragen, dass der Jugendliche überhaupt fahren kann. Das ist für einige Jugenliche nicht immer ganz so einfach, vor allem, wenn die Verwandtschaft im Fall meiner Söhne nicht so zahlreich oder in alle Himmelsrichtungen zertreut ist, so dass auch die Kontakte oft nicht so eng sind. Dann ist es umso wichtiger Menschen zu finden, die sie unterstützen.
So hat mich der Sohn einer Bekannten angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Ich habe ihm versprochen, auf ihn und sein Vorhaben aufmerksam zu machen. Er hat bereits im Vorfeld einen Blog eingerichtet, um über seine Aktivitäten und Erfolge zu berichten, die er unternimmt, um im Sommer fahren zu können. Hier erfährt man einiges mehr. Ich wünsche ihm viele Sponsoren, so dass er fahren kann.

Datum: 13. Mai 2007
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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