Bäume

Bäume

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

(Khalil Gibran)

Am Samstag habe ich mit meinem jüngsten Sohn eine Waldführung durch einen Friedwald in der Nähe gemacht. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht. Ein ziemlich „unordentlicher“, d.h. naturbelassener Wald im Vergleich zu einem anderen hier in der Nähe, der eher einen parkähnlichen, also „ordentlichen“ Eindruck auf mich gemacht hat. Doch dort gibt es keine „Familienbäume“ mehr.

Dann aber hat mir das Gesamtbild ganz gut gefallen: Es gibt dort einen Bach, kleine Moorflächen, riesige gefällte Bäume, die als Sitzplatz fungieren können, bzw. sicher auch als Nahrungs- und Brutflächen für diverse Waldbewohner.

Ich brauche noch ein wenig Zeit für mich, eine Entscheidung zu fällen und einen Rundgang mit einem Förster, der einem die noch zur Verfügung stehenden Bäume zeigen kann. Die, die mich angesprochen haben, hatten keine Plakette, stehen wohl als Ruhestätte nicht zur Verfügung.

So ganz ruhig ist die Ruhestätte dann doch nicht: Eine von Motorradfahrern stark frequentierte Straße begrenzt diesen Friedwald. Dabei bin ich doch so geräuschempfindlich ;)

7 Gedanken zu „Bäume

    1. Ja, vielleicht ;)
      Aber dazu müssten sie von ihrem Bike absteigen, das ist dort nämlich verboten 🎈
      Es gibt genug Vögel dort und sicher auch den ein oder anderen Frosch, der dann den Tiefschlaf stören könnte ;)
      LG und einen angenehmen Tag.

  1. Da bist du ja grad in Sachen „letzte Dinge“ unterwegs …

    Solche Friedwälder gibts bei uns auch, ich könnte mir das für mich auch gut vorstellen. Aber so richtig konkret will ich mich jetzt damit noch nicht befassen. Obwohl … was weiß man schon und es kann bekanntlicherweise ja auch sehr schnell gehen!

    Für jetzt aber sehr vitale Sommergrüße! Andrea

    1. Ja, das bin ich tatsächlich.
      Einen Ordner gibt es schon länger, der aber immer mal wieder aktualisiert werden muss, um als Handlungsanweisung dienlich sein zu können.
      Die Adressliste z.B. muss regelmäßig überarbeitet werden, manche sollen oder können auch nicht mehr informiert werden.
      Ich kann allen nur raten, eine Patientenverfügung und eine (Versorgungs)Vollmacht zu haben, damit Angehörige die eigenen Vorstellungen auch durchsetzen können, sollte man selbst dazu nicht mehr in der Lage sein.
      Den Sommer genießen kann man dennoch ;)
      Dem steht nichts im Wege – hier vielleicht die Schwüle, die Wärme schwerer erträglich macht.
      LG

      1. Ja, Patientenverfügungen haben wir schon gemacht, aber mehr nicht. Bzw. bin ich (auch unter dem Eindruck zweier Häuser/Wohnungen, die wir räumen mussten) dabei, die Masse an Zeugs, das sich über die Lebensjahre so angesammelt hat, wieder los zu werden, damit das unserem Sohn mal erspart bleibt … ;)

        Liebe Grüße!

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