Weniger ist mehr

Reduktion!
Man will mehr sagen
als die Natur
und macht den unmöglichen Fehler,
es mit mehr Mitteln
sagen zu wollen als sie,
anstatt mit weniger Mitteln.
Das Licht
und die rationellen Formen
liegen im Kampf,
das Licht bringt sie in Bewegung,
biegt gerade,
ovalisiert parallele,
dreht Kreise in die Zwischenräume,
macht den Zwischenraum aktiv.
Daher die unerschöpfliche
Mannigfaltigkeit.
(Paul Klee)
6 Gedanken zu „Weniger ist mehr“
Wunderbar, die Klee-Worte und die Beispiele dazu.
Besonders das „Ei“ spricht mich an.
Lieben Morgengruss, Brigitte
Es sind Objekte vor einer Autobahnkapelle bei Baden.
Herzliche Grüße
Das sind Gedanken, die mir nahe liegen, denn eigentlich gelten sie ja auch fürs Schreiben. :)
Liebe Grüße!
Auf jeden Fall.
Ich habe Schüler immer darauf hingewiesen, dass die meisten „Füllwörter“ weggelassen werden können, ohne sinnentstellend zu sein.
„Wir müssen wohl so schreiben wie Sie!“
„Nein, aber Überflüssiges kann weg!“
Herzliche Grüße
das mit den füllwörtern sehe ich nicht ganz so eng, bzw. gibt es ja noch andere textebenen als die, die auf der der sinn hergesteltl wird.
uind im künstlerischen zusammenhang (und aufs zitat bezogen) denke ich an die sogenannten „leerstellen“ (hier „Zwischenräume“ genannt) die ja eine große rolle spielen.
Du hast völlig Recht, es ging in der Regel um Sachtexte ;)