Verzerrungen

Verzerrungen

Denn obwohl, oder vielmehr: gerade weil Macht das unvermeidliche Mittel und Machtstreben daher eine der treibenden Kräfte aller Politik ist, gibt es keine verderblichere Verzerrung der politischen Kraft, als das parvenümäßige Bramarbasieren mit Macht und die eitle Selbstbespiegelung in dem Gefühl der Macht, überhaupt jede Anbetung der Macht rein als solcher.

(Max Weber)

6 Gedanken zu „Verzerrungen“

  1. ein schwer-gewichtiges zitat … und das foto (speziell in der großen darstellung) kommt mir wie malerei vor das ist jetzt mein lieblingsfoto. sooo toll!

    liebe grüße, andrea

  2. Habe gerade heute eine interessante Diskussion zu genau diesem Thema erlebt.
    Macht macht anfällig für Korruption – und es gibt auch keine „sauberen“ Parteien. Sobald eine Bewegung zur Partei wird, gerät der Idealismus der handelnden Personen in den Hintergrund. Und oft gerät er völlig in Vergessenheit.
    Es fehlt an Menschen aus dem Volk, die ganz entschlossen machthungrigen Politiker*innen oder Industrie-Lenkenden etwas Gewichtiges, Kontrollierendes und Korrigierendes entgegensetzen.
    Liebe Grüße, C Stern

    1. Wobei doch die Bewegungen, von denen du sprichst ja durch Menschen aus dem Volk – wie du sagst – entstehen.
      Es ist vielleicht die menschliche Gier, die einen anfällig macht …
      Herbstliche Morgengrüße aus Speckhorn.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert