Verzerrungen

Denn obwohl, oder vielmehr: gerade weil Macht das unvermeidliche Mittel und Machtstreben daher eine der treibenden Kräfte aller Politik ist, gibt es keine verderblichere Verzerrung der politischen Kraft, als das parvenümäßige Bramarbasieren mit Macht und die eitle Selbstbespiegelung in dem Gefühl der Macht, überhaupt jede Anbetung der Macht rein als solcher.
(Max Weber)
6 Gedanken zu „Verzerrungen“
Ein hoch brisantes Thema zu einer fantastischen Foto-Spiegelung. Danke dafür.
Lieben Gruss, Brigitte. Inzwischen hat auch hier etwas Regen eingesetzt.
So wie in diesem Jahr habe ich mich über Regen noch nie gefreut. Es tönt wie belebende Musik.
ein schwer-gewichtiges zitat … und das foto (speziell in der großen darstellung) kommt mir wie malerei vor das ist jetzt mein lieblingsfoto. sooo toll!
liebe grüße, andrea
Danke🎈
Freue mich stets über deine Begeisterung.
Herbstliche Grüße
Habe gerade heute eine interessante Diskussion zu genau diesem Thema erlebt.
Macht macht anfällig für Korruption – und es gibt auch keine „sauberen“ Parteien. Sobald eine Bewegung zur Partei wird, gerät der Idealismus der handelnden Personen in den Hintergrund. Und oft gerät er völlig in Vergessenheit.
Es fehlt an Menschen aus dem Volk, die ganz entschlossen machthungrigen Politiker*innen oder Industrie-Lenkenden etwas Gewichtiges, Kontrollierendes und Korrigierendes entgegensetzen.
Liebe Grüße, C Stern
Wobei doch die Bewegungen, von denen du sprichst ja durch Menschen aus dem Volk – wie du sagst – entstehen.
Es ist vielleicht die menschliche Gier, die einen anfällig macht …
Herbstliche Morgengrüße aus Speckhorn.