Herbst

Herbst

In welken Kronen
wiegt sich … der Herbst.

Purpurne Blätter schweben,
schwanken … schaukeln,
trägkreiseln,
fallen.

Nebel webt schon,
Krähen krächzen.

Stare sammeln sich
… Drosseln … ziehen
… Wildgänse wandern.

Noch einmal,
kühlblass, müde
scheint die … Sonne.

Am stillen See,
auf der kleinen Brücke,
über das alte, krumme, morschmoosige Balkengeländer gelehnt,
unter den dunklen,
riesigen, schlangenbunt sich verästelnden Platanen,
versunken,
einsam … lange,
stehe ich,
starre … und … träume
in ein
gespiegeltes, seltsam fantastisches,
wie unirdisches,
märchenhaftes, zauberhaftes
Paradies!

(Arno Holz)

4 Gedanken zu „Herbst“

  1. Ich weiss gar nicht, was ich mehr bewundern will, deine herrlichen Herbstbilder oder das wunderbare Herbstgedicht von Arno Holz.
    Beides spricht mich sehr an!
    Einen lieben Gruss in den Tag,
    Brigitte

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