Freitag, 3. September 2010

Nein, ich räume nicht auf, um-, aus-, weil bei mir das Chaos herrscht, sondern weil ich meine Ordnung kreieren will. Da ich gleichzeitig versuche, das, von dem ich mich trennen will, in "gute Hände" zu geben, und dabei auf andere angewiesen bin, ist das vorübergehende Ergebnis Chaos und der Wunsch nach "unumstößlicher" Ordnung. Beides ist nicht zu leisten und so suche ich und suche und suche und finde - immer öfter die Dinge an ihrem neuen Platz. Das betrifft aber leider auch die Steuerunterlagen, bei denen das alte und das neue Ablagesystem noch nicht harmonisieren und das Chaos, den Wust an Papier-und ...weiterlesen...


Mittwoch, 18. August 2010

Trotz einer Gutschrift sollten die Abschläge für Strom ab sofort um 5 € erhöht werden. Wieso? " Zu Ihrer Sicherheit!" Was war das denn für eine Antwort? Da man aber alles tun wolle, um mich als Kundin zufriedenzustellen, war man bereit, die Abschläge - nach meinen Wünschen! - zu verringern! Ich mag's einfach nicht, wenn immer mehr Anbieter, Banken, z.t. auch Geschäftsleute etc. mit meinem Geld arbeiten und dann noch so tun, als sei es zu meiner (!) Sicherheit! weiterlesen...


Mittwoch, 14. Juli 2010

Fitnessstudio - brauche ich in diesem Sommer nicht: Morgens: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Abends: treppauf - treppab: Fenster aufmachen, anschließend: treppauf - treppab Fenster entweder auf Kipp stellen oder wieder schließen. Ist die Witterung so, dass ich tagsüber die Fenster auf Kipp stellen kann, das gleiche Spiel: treppauf - treppab: Fenster schließen und verschließen, wenn ich aus dem Haus gehe und bei der Rückkehr: treppauf- treppab: Fenster entriegeln, aufmachen bzw. auf Kipp stellen und wieder arretieren. Das gibt Muskeln in Armen und Beinen, regt den Kreislauf an und je nach Witterung auch die Schweißproduktion. Also, alles in allem: gesundheitsfördernd. Ach ja, und ...weiterlesen...


Sonntag, 11. Juli 2010

Komme nach Hause und möchte gern wissen, wie heiß es draußen ist. Das in der Sonne stehende digitale Thermometer hat einfach nur noch eine schwarze Anzeigentafel: durchgeschmort, denke ich und  hole es ins Haus. Der nächste Blick zeigt eine lesbare Ziffer im oberen Bereich, also: nicht durchgeschmort! Nach ein paar Minuten ist die Anzeigetafel klar  zu erkennen. Der Druck auf die Memorytaste zeigt mir die Höchsttemperatur an: 59,4 Grad. Da hätte ich mir als Thermometer auch auch die Sonnenfinsternisbrille zugelegt! Jetzt steht es im Schatten und kann sich vom Schock erholen! weiterlesen...


Mittwoch, 7. Juli 2010

Dass mein Haus ein Haus der Begegnung sei, das habe ich mir schon immer gewünscht. Gedacht habe ich an nette Menschen, die mich besuchen, mit denen ich mich austauschen, vielleicht einen Teil des Weges gemeinsam gehen kann. An Hornissen, die abends ruck zuck in mein Schlafzimmer gelangen, wenn ich zuerst das Licht anmache und nicht erst im Dunkeln die Fenster schließe, an Wespen, die sich unter den Bohlen meines Balkons eingenistet haben und zustechen, wenn ich meine Blumen versorgen will - an die habe ich eher nicht gedacht. Aber- nützlich sind sie ja - versuche zu lernen, mit ihnen zu leben. Lecke gerade meine (Stich-)Wunden!!! weiterlesen...


Sonntag, 13. Juni 2010

Mal sehen, ob wir neben "Papst" etc. auch Weltmeister 2010 sind/werden. Und wenn nicht, dann bin ich auf die Kommentare in den diversen Medien gespannt, denn die im Sessel, vorm Fernseher, sind eh die besseren Spieler. - Das war immer schon so! Also: Schau'n mer mal!! weiterlesen...


Dienstag, 8. Juni 2010

Am Wochenende war ich auf einem runden Geburtstag. Eine Feier mit allen Schikanen: leckerem Essen in angenehmer Umgebung, Musik im Hintergrund und später zum Tanz, Bilder von einem Fotografen, bereits während der Feier auf einem großen Bildschirm zu sehen, viele Gäste .... Ich persönlich mag für mich solche großen Feiern nicht, da alles im Übermaß da ist: zuviele Anwesende, um mit ihnen intensiv reden zu können -  wieviele von ihnen hat man länger nicht gesehen - zuviele Geschenke, vor allem Blumen, auf einmal - wie toll wäre, es man bekäme die Sträuße nacheinander. Bei anders anziehen habe ich heute eine Art der Geburtstagsgestaltung ...weiterlesen...


Mittwoch, 2. Juni 2010

"Madame Le Coultre" und "China Girl" geben sich die Ehre, lächeln sich gegenseitig an. Oder buhlen sie à la Schneewittchen darum, wer die Schönste ist? Außer Konkurrenz in der Frage trägt Madame "Paeonia Rockii" bereits majestätisch ihre Krone(n), während "Duchesse des Nemours" sich noch überlegt, ob und wann sie ihren Auftritt hat. Tja, mein Garten ist (m)ein Königinnenreich! weiterlesen...


Samstag, 29. Mai 2010

BERLIN - für mich: geschichtsträchtiges Pflaster, mit vielen Mahnmalen an das frühe Zentrum unrühmlicher Macht bzw. brutalsten und unmenschlichen Machtmissbrauchs (immer wieder geht mir der Satz "Nie wieder!" durch den Kopf), heute Zentrum unserer Demokratie, für die viele gekämpft, die viele ersehnt haben und dafür ihr Leben lassen mussten, ist gestaltete Mauerreste, die das Grauen nicht verdeckt, aber Ausblick auf eine andere Zukunft ermöglicht, die vielerorts bereits Gegenwart ist: bunt, eigenwillig, skurril, laut, doch harmonisch. Eine Stadt mit breiten Straßen und Bürgersteigen, vielen z.Z. blühenden Kastanienbäumen - wie wird Berlin erst duften, wenn die vielen Linden blühen? -, die an vielen Plätzen zum Verweilen einlädt, ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Mai 2010

Wer erinnert sich nicht an die z.T unbequemen Schulbänke und -stühle, weil man etwa wegen der eigenen Größe eine Garnitur der nächst höheren Klasse gebraucht hätte, an die Gravuren, die oft dann in Löcher übergingen, an die Kaugummis unter den Bänken? Und dann soll man freiwillig noch einmal Platz nehmen auf diesen Stühlen, an diesen Tischen? Ja, es geht. Sogar mit Genuss, in angenehmer Atmosphäre und mit freundlicher Bedienung. Und wo? Im Molinari in Berlin,einem Café/Restaurant mit originalem Schulinventar. Dort habe ich gerne Platz genommen, die Speisekarte gesichtet und war mit dem italienischen Essen zufrieden, was echt schnell und heiß serviert wurde, so dass ich kaum Zeit hatte, ...weiterlesen...