Mittwoch, 12. November 2008 | Kategorie: Alltägliches, Frag-Würdiges, Gedichte |
Kommentare (4)
Regelmäßig gehe ich mit meinem Hund spazieren, vorbei an den Mollbeckteichen mit ihrer Enten- und Gänsebevölkerung durch die Felder, mal mehr mal weniger weit, je nach Wetter, Zeit, Lust und Laune. Inzwischen genieße ich diese Spaziergänge, sie sind nicht mehr nur Pflicht.
Dabei begegnen mir viele Menschen, einige von ihnen schon von weiten zu hören, wenn sie mit ihren Stöcken, meist auch noch in "Horden" den Boden bearbeiten, sich oft lauthals unterhalten und dabei mehr oder weniger vergnüglich bis verbissen aus der "Wäsche schauen", in dem Wissen, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Dann sind da die Jogger, die mit ...
weiterlesen...
Sonntag, 9. November 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Zitate |
Kommentare (2)
"Geh nicht vor mir! Ich werde dir nicht folgen. Geh nicht hinter mir! Ich werde dich nicht führen. Geh einfach neben mir und sei mein Freund."
(Albert Camus)
"Ich war nicht immer mit allem einverstanden, was du gemacht hast, aber ich war immer dein Freund!" Das waren die Abschiedsworte des langjährigen Freundes meines Mannes während der Totenfeier. Worte, die mich tief berührt haben. Dieser Freund ist mit mir in Kontakt geblieben.
Doch habe ich auch öfter bitter erfahren müssen, dass "Freunde" wenig Verständnis für mich, meine Situation haben, die eher ihre eigenen Befindlichkeiten in den Vordergrund stellen und einer Klärung und Aussprache, für ...
weiterlesen...
Sonntag, 5. Oktober 2008 | Kategorie: Alltägliches, Merk-Würdiges |
Kommentare (0)
Um einen Besuch auf der Intensivstation machen zu können, muss jeder Besucher einen blauen Überwürf anziehen.
Ok, wenn's denn zum Schutz der Kranken ist. Doch ist meine Kleidung eher Überträger von nicht erwünschten Keimen als meine Hände, mein Atem? Meine Frage, ob ich mir nicht die Hände desinfizieren und einen Mundschutz tragen müsse, wurde verneint, das sei nicht nötig.
Warum dann aber der Überwurf?
Trotz dieser Maskerade habe ich eine Schulkameradin erkannt, neben der ich in der 5. Klasse, damals noch Sexta, gesessen habe. Doch mehr Raum als uns zu erkennen zu geben, war nicht möglich, da wir beide damit beschäftigt waren, ...
weiterlesen...
Donnerstag, 2. Oktober 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Frag-Würdiges |
Kommentare (3)
"Soll ich Ihnen die vereinzelten grauen Haare rausziehen?"
Das fragte mich ein Friseur vor ein paar Jahren - oder war es eine Friseurin? Wenn ich dem nachgegeben hätte, wäre ich heute nahezu kahl. "Mit grauen Haaren sieht man älter aus!" habe ich mir dann später einmal von einer blonden Dame gleichen Alters sagen lassen müssen. Sie hat es allgemein formuliert, aber wohl mich damit gemeint. In einer langweiligen Konferenz ist mir vor Jahren dann einmal aufgefallen, dass außer mir keine einzige (!) Kollegin graue Haare hatte.
"Altersblond", "friedhofsblond" - vielleicht gibt es noch andere Bezeichnungen, die ich nicht kenne. Das alles ficht ...
weiterlesen...
Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt |
Kommentare (3)
Wann funktioniert ein Gerät nicht mehr?
Natürlich dann, wenn man es dringend braucht. Ein Stapel Unterlagen sollte kopiert werden.
Es blinkt. Papierstau!
Gerät ausschalten, zur Vorsicht noch einnmal die Gebrauchsanweisung lesen, Gerät öffnen, Papier entfernen - wenn denn Papier dagewesen wäre. Gerät einschalten.
Es zeigt immer noch einen Papierstau an! Nicht richtig hingesehen!? Noch einmal alles von vorn, dieses Mal unter zur Hilfenahme einer Taschenlampe. Doch auch mit Beleuchtung ist von Papier nichts zu sehen. Also: Gerät einpacken und zum Händler fahren, bei dem es mein Mann gekauft hat. Dort begrüßt mich die Verkäuferin mit der Bemerkung:
- Was haben Sie denn da für ein ...
weiterlesen...
Dienstag, 30. September 2008 | Kategorie: Alltägliches |
Kommentare (0)
Das Wort Nachbar setzt sich laut wikipedia zusammen aus „nahe“ und „Bauer“. Passt für meine Nachbarn wie "Faust auf's Auge", denn Speckhorn ist ein sehr bäuerlich und dörflich geprägter Stadtteil Recklinghausens mit Bauernhöfen, Reitanlagen und Grundstücken, die man früher als Anwesen bezeichnet hätte, bewohnt auch von Personen der Öffentlichkeit, die es vorziehen, abgeschieden zu leben und nicht dort, wo "man" wohnt.
Entsprechend konservativ geprägt ist dieser Ortsteil und bei den Einheimischen hat man als Zugezogene kaum Chancen dazuzugehören, was nicht heißt, dass mann nicht im Blickpunkt steht und beäugt wird, was aber immer noch nicht heißen muss, dass man auch gegrüßt ...
weiterlesen...
Dienstag, 23. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges |
Kommentare (2)
"Mama, wann habe ich wieder Geburtstag?"
war die regelmäßige Frage meines mittleren Sohnes abends an seinem Geburtstag, spätestens aber einige Tage danach. Geburtstag war für ihn unglaublich wichtig, warum genau, habe ich nie wirklich verstanden. Waren es die Geschenke oder später das Älterwerden und die damit verbundenen Möglichkeiten und Freiheiten, auch oder gerade weil er sie sich erkämpfen musste?
Vor ein paar Tagen war er mit einem Kommilitonen hier, weil die beiden den 21. Philosophenkongress in Essen besucht haben. Er werde das Telefon abstellen, damit ihm nicht alle möglichen oder auch unmöglichen Leute zum Geburtstag gratulierten.
Ich habe Glück gehabt, konnte oder durfte ...
weiterlesen...
Mittwoch, 10. September 2008 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen |
Kommentare (4)
Dass ich eine Wohnung zu vermieten habe, habe ich schon einmal erwähnt. Sie hat ein schon seit Jahren stillgelegtes Schwimmbad. Gestern erhielt ich eine Anfrage und hatte schon die Nummer des Interessenten gewählt, als mir sein Text unter der Rubrik Anmerkungen ins Auge fielen:
bin auf der suche einer Object für die eröffnung einer FKK-Clubs.
Bin seriöser Geschäftsmann und erwarte nur seriöse Angebote.
Ich habe schnell wieder aufgelegt.
Dann schoss mir die Frage durch den Kopf, was sind seriöse bzw. unseriöse Angebote in bezug auf FKK-Clubs? Gleichzeitig habe ich mir die Reaktionen der unmittelbaren Anwohner in Speckhorn vorgestellt.
weiterlesen...
Freitag, 5. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen, Denk-Würdiges |
Kommentare (0)
Als ich folgende Sätze von Stefan Zweig las, dachte ich unwillkürlich: Gut, dass es bei uns zu Hause nicht soviele Bücher gab!!! Denn ich liebe Bücher (außer beim Umzug, dann werde ich wirklich zur Bücherhasserin!), ich lese gern und für mich wäre es schrecklich, kein Geld mehr für Bücher zu haben. Noch schlimmer aber wäre es, nicht mehr lesen zu können.
"Von Büchern rings umgeben, verachtete ich die Bücher; immer zum Geistigen vom Vater gedrängt, empörte ich mich gegen jede Form schriftlich überlieferter Bildung; so war es nicht verwunderlich, daß ich nur mühsam bis zum Abiturium mich durchrang und dann mit ...
weiterlesen...
Montag, 1. September 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Merk-Würdiges |
Kommentare (5)
Ich liebe Latzhosen - noch immer. Nein, nicht die lilafarbenen, sondern die aus Jeans. Schwer zu bekommen, für die letzte habe ich Monate gebraucht, bis ich sie endlich gefunden hatte. Inzwischen zeigt sie erste Verfallerscheinungen, vielleicht sollte ich ab sofort meinen Blick wieder darauf focussieren.
Latzhosen sind für mich bequem, auf Reisen - man/ frau hat immer etwas Warmes im Kreuz - bei der Arbeit im Garten, vor allem, wenn sie auch noch Taschen für Gartenscheren etc. aufweist.
Letzte Woche bin ich mit meinem vollgepackten Wagen zur Umweltstation gefahren, musste aussteigen, um dem Arbeiter im Eingangsbereich zu zeigen, was ich wegbringen wollte. ...
weiterlesen...