Lebenswille
Dem Willen zum Leben ist das Leben gewiss. (Arthur Schopenhauer) oder: Was wachsen will, findet seinen Nährboden.
Dem Willen zum Leben ist das Leben gewiss. (Arthur Schopenhauer) oder: Was wachsen will, findet seinen Nährboden.
„Neue Reisende“ ist Tine Høegs erster Roman. Er umfasst einen Zeitraum von ca. 5 Monaten – von August bis Dezember – und schildert die Affäre zwischen der Ich-Erzählerin, einer gerade in den Schuldienst eingetretenen Lehrerin, und einem älteren, verheirateten Mann, einem Grafiker in einem Reisebüro, die sich in einem Zug begegnen, da beide Pendler sind: „Du kannst mir nicht schreiben ich schreibe dir“ Dieser dem Roman vorangestellte Satz umfasst eigentlich schon alles. Sie können sich offiziell nicht treffen. Die meisten…
„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ (J. W. von Goethe)
Körpergedächtnis
Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.(Christian Lindner) Die Aussage gilt wohl nicht mehr nach der gestrigen Ministerpräsidentenwahl Kemmerichs in Thüringen! Des Mannes, dessen Wahlslogan lautete: Endlich eine Glatze, die in Geschichte aufgepasst hat. Genau der lässt sich mit Stimmen der AFD wählen, dessen Vorsitzender Björn Höcke ist, ein Rechtsextremist. Und Kemmerich nimmt die Wahl auch noch an!!!
Wenn nicht mehr Zahlen und FigurenSind Schlüssel aller KreaturenWenn die, so singen oder küssen,Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freie LebenUnd in die Welt wird zurück begeben,Wenn dann sich wieder Licht und SchattenZu echter Klarheit werden gatten, Und man in Märchen und GedichtenErkennt die wahren Weltgeschichten,Dann fliegt vor Einem geheimen WortDas ganze verkehrte Wesen fort. (Novalis)
Wenn dies kein Zeitalter des Verfalls und der abnehmendenLebenskraft mit viele Melancholie ist, so ist es zum Mindesten eines des unbesonnenen, willkürlichen Versuchens – und es ist wahrscheinlich, dass aus seiner Überfülle missratener Experimente ein Gesamt-Eindruck wie von Verfall entsteht: und vielleicht die Sache selbst, der Verfall. (Friedrich Nietzsche)
Wohlfühlroman
#1 „Du hast mir das Herz nicht gebrochen, nein, das wäre dir ja zu wenig, das ist ja nicht doll genug, nicht krass genug, da muss die Faust her, mit der Faust hast du reingeschlagen, mitten rein, denn nur, was zertrümmert wird, zerschlagen und vernichtet, ist erledigt für dich, da gibt es kein Pardon, kein „Entschuldigung, war nicht so gemeint“, nicht mal die immer nicht ganz so ernstgemeinte Variante von „Entschuldigung“: „Sorry, echt.“ Nein, hier gibt es kein Pardon, keine…
Der Heiterkeit sollen wir,wann immer sie sich einstellt,Tür und Tor öffnen,denn sie kommt nie zur unrechten Zeit. (Arthur Schopenhauer)