Montag, 11. September 2017 | Kategorie: Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Anima" ist ein aus der Perspektive verschiedener Tiere erzählter (Kriminal-) Roman, der es in sich hat. Die Lektüre setzt entweder starke Nerven voraus oder eine gewisse Unfähigkeit, sich bildlich vorstellen zu können, was man dort liest. "So oft schon hatten sie gespielt, sie stürben in den Armen des anderen, dass er im ersten Moment lauf auflachte, als er sie blutverschmiert im Wohnzimmer liegen sah, weil er glaubte, sie hätte das Ganze nur im großen Stil inszeniert, um ihn zu überraschen, zu schockieren, aus der Fassung zu bringen, um ihm eins auszuwischen." Léonie, die Frau des Protagonisten Wash Dibsch, ist bestialisch ermordet ...weiterlesen...


Sonntag, 10. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (4)

Wenn der Mensch nichts mehr zu lieben hat, so umfaßt er das Grabmal seiner Liebe, und der Schmerz wird seine Geliebte. Vergebt einander den kurzen Wahnsinn der Klage: Alles kann der Mensch auf der Erde geduldiger verlieren als Menschen. (Jean Paul) weiterlesen...


Samstag, 9. September 2017 | Kategorie: Fotos | Kommentare (2)

Konzerthaus Dortmund - heute Abend LA CLEMENZA DI TITO von Mozart mit Teodor Currentzis als Dirigent des Musicaaeterna Chores und Orchesters und hervorragenden Solisten. Es war überwältigend! Danke für diesen Abend. weiterlesen...


Freitag, 8. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Du gehst. Und der Asphalt ist plötzlich nass und plötzlich ist das Grün der Bäume neu und ein Geruch wie von ganz frischem Heu schlägt dir in dein Gesicht, das heiß und blass auf diesen Regen wohl gewartet hat. Die Gräser, welche staubig, müd und matt sich bis zur Erde haben hingebeugt, sehen beglückt die Schwalbe, welche nahe fleugt, und scheinen plötzlich stolz zu sein. Du aber gehst. Gehst einsam und allein und weißt nicht, sollst du lachen oder weinen. Und hier und da sind Sonnenstrahlen, welche scheinen, als ginge sie der Regen gar nichts an. (Selma Meerbaum-Eisinger) weiterlesen...


Mittwoch, 6. September 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (2)

Das Konzerthaus Dortmund kurz vor der festlichen Saisoneröffnung mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, einem ungewöhnlichen Programm (Tarrodi, Barber, R.Strauss, Nielsen) und der Sopranistin Renée Fleming. Das Konzert war ein Erlebnis für Augen und Ohren. Als Zugabe sang Renée Fleming ein weiteres Strauss-Lied: Morgen! Und morgen wird die Sonne wieder scheinen und auf dem Wege, den ich gehen werde, wird uns, die Glücklichen[5] sie wieder einen inmitten dieser sonnenatmenden Erde… und zu dem Strand, dem weiten, wogenblauen, werden wir still und langsam niedersteigen, stumm werden wir uns in die Augen schauen, und auf uns sinkt des Glückes stummes Schweigen... Nach dem Ende des Konzert regnete es in Strömen. Schirm und Regenmantel ...weiterlesen...


Dienstag, 5. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Der grüne Sommer ist so leise Geworden, dein kristallenes Antlitz. Am Abendweiher starben die Blumen, Ein erschrockener Amselruf. Vergebliche Hoffnung des Lebens. Schon rüstet zur Reise sich die Schwalbe im Haus Und die Sonne versinkt am Hügel; Schon winkt zur Sternenreise die Nacht. Stille der Dörfer; es tönen rings Die verlassenen Wälder. Herz, Neige dich nun liebender Über die ruhige Schläferin. Der grüne Sommer ist so leise Geworden und es läutet der Schritt Des Fremdlings durch die silberne Nacht. Gedichte ein blaues Wild seines Pfads, Des Wohllauts seiner geistlichen Jahre! (Georg Trakl) weiterlesen...


Montag, 4. September 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Ob man nun Yogaübungen an einer Straßenlaterne oder auf einer belebten Straße - wie die beiden Autoren auf den Coverabbildungen - machen möchte, das bleibt jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall haben die beiden Autoren das Ziel, dem Leser die Welt ihres Yoga so nahe zu bringen, dass das Leben des Lesers sich verändern kann. Allerdings darf es - verständlicherweise - nicht beim Lesen des Buches bleiben. Es ist im Vergleich zu älteren Yogabüchern ein Buch, dass bunte, individuelle Wege aufzeigt, Yoga in den eigenen Alltag bis hin zu den Mahlzeiten zu integrieren bzw. Yoga zu einer Lebenshaltung, -einstellung zu machen, ...weiterlesen...


Sonntag, 3. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Das ist ein sündhaft blauer Tag! Die Luft ist klar und kalt und windig, weiß Gott: ein Vormittag, so find ich, wie man ihn oft erleben mag. Das ist ein sündhaft blauer Tag! Jetzt schlägt das Meer mit voller Welle gewiß an eben diese Stelle, wo dunnemals der Kurgast lag. Ich hocke in der großen Stadt: und siehe, durchs Mansardenfenster bedräuen mich die Luftgespenster ... Und ich bin müde, satt und matt. Dumpf stöhnend lieg ich auf dem Bett. Am Strand war es im Herbst viel schöner ... Ein Stimmungsbild, zwei Fölljetöner und eine alte Operett! Wenn ich nun aber nicht mehr mag! Schon kratzt die Feder auf dem Bogen – das Geld hat ...weiterlesen...


Samstag, 2. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Sehr helle Töne in den dünnen Lüften, Sie singen dieses Tages fernes Trauern, Der ganz erfüllt von ungeahnten Düften Uns träumen macht nach niegefühlten Schauern. Wie Andacht nach verlorenen Gefährten Und leiser Nachhall nachtversunkner Wonnen, Das Laub fällt in den längst verlaßnen Gärten, Die sich in Paradiesesschweigen sonnen. Im hellen Spiegel der geklärten Fluten Sehn wir die tote Zeit sich fremd beleben Und unsre Leidenschaften im Verbluten, Zu ferner'n Himmeln unsre Seelen heben. Wir gehen durch die Tode neugestaltet Zu tiefern Foltern ein und tiefern Wonnen, Darin die unbekannte Gottheit waltet - Und uns vollenden ewig neue Sonnen. (Georg Trakl) weiterlesen...


Freitag, 1. September 2017 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (2)

Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. (Eduard Mörike) weiterlesen...