Sonntag, 5. März 2017 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Ums richtige, wirkliche Zuhören und seine heilsame Wirkung für den Sprecher und den Zuhörer geht es in der heutigen Sendung "Lebenszeichen", in der "Momo" aus dem gleichnamigen Roman von Michael Ende als die Zuhörerin schlechthin in Erinnerung gerufen wird: "Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Momo hörte allen zu, den Hunden und den Katzen, den Grillen und Kröten, ja, sogar dem Regen und dem Wind in den Bäumen. Und alles ...weiterlesen...


Samstag, 4. März 2017 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (2)

Ein Hauch von Frühlingsluft weht durch die Stadt, die ersten Cafébesucher sitzen draußen, Bänke sind belegt, Kinder mit Skatbords zu sehen und zu hören, mehr lächelnde Gesichter begegnen einem, die "Leichtigkeit des Seins" ist spürbar. Zumindest für heute, dann ist wieder Geduld angesagt. Und: Kiebitze sind wieder über dem Feld hinterm Haus zu hören und zu sehen und die Zugvögel kehren zurück: weiterlesen...


Freitag, 3. März 2017 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (4)

Was kann an Liebe verboten sein? Vor allem, wer kann wem Liebe verbieten? Ich kann mir verbieten, die Liebe eines anderen wahr-zunehmen Jemand kann sich verbieten, meine Liebe wahr-zunehmen Dann verschließt man sich Verboten? Nein! Aber wenig liebe-voll © mona lisa weiterlesen...


Donnerstag, 2. März 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Dass das Thema "Tod" für mich kein Tabuthema ist, wird jedem auffallen, der hier regelmäßig vorbeischaut. Warum das so ist, weiß ich nicht genau. Doch ich hatte in der Hinsicht noch nie "Berührungsängste". Irgendwie gehören Abschiednehmen und der Tod für mich zum Leben dazu. Das macht das Abschiednehmen und die Konfrontation mit dem Tod, vor allem von nahen Angehörigen, nicht unbedingt leichter. Denn die Trauer kann einem keiner abnehmen. Doch in der Trauer begleitet zu werden, das kann tröstlich sein für die, die zurückbleiben müssen. Vielleicht lernt man auch, diese Ereignisse als Herausforderung für das eigene Leben anzusehen, und die ...weiterlesen...


Mittwoch, 1. März 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

"Oft suche ich mir Themen, die mich überfordern." Das ist Andreas Altmanns erster Satz im Vorwort zu dieser Gebrauchsanweisung. "Jetzt also - Gipfel des Übermuts - eine Gebrauchsanweisung für das Leben. Gleich beim ersten Aussprechen des Titels fing ich an zu zittern, denn life ist bigger than you! Himmel, wie soll einer mit dem schwerwiegendsten, dem geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Wahnsinn? ... Das LEBEN, klar." Doch Altmann geht die Aufgabe auf typisch Altmannsche Art und ...weiterlesen...


Dienstag, 28. Februar 2017 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (0)

Zwanzig Mönche und eine Nonne, die Eshun hieß, übten die Meditation bei einem bestimmten Zen-Meister. Enshun war sehr hübsch, obwohl ihr Kopf geschoren und ihr Gewand einfach war. Mehrere Mönche verliebten sich heimlich in sie. Einer von ihnen schrieb ihr einen Liebesbrief und bat um ein heimliches Treffen. Enshun antwortete nicht. Am folgenden Tag gab der Meister der Gruppe eine Unterweisung, und nachdem diese vorüber war, erhob sich Enshun. Sie wandte sich an den Absender des Briefes und sagte: "Wenn du mich wirklich so sehr liebst, so stehe auf und umarme mich jetzt!" (Diese und weitere Zen- Geschichten sind zu lesen in: ...weiterlesen...


Montag, 27. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Mittwoch, den 1. März erscheint Andreas Altmanns neues Buch: Gebrauchsanweisung für das Leben. Er stellt seinem Buch drei Zitate voran. Hier eins davon als Appetitanreger: John Lennon: Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb: "Glücklich." Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden. Ob man nach der Lektüre weiß, wie Glücklichsein geht? Ich bin gespannt und werde darüber berichten, zumindest aber über das Buch. weiterlesen...


Sonntag, 26. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Es war einmal ein mächtiger und erhabener Elsternkönig, der über ein riesiges Reich voller glücklicher und zufriedener Elstern herrschte." (Copyright Linda Wolfsgruber, kunstanst!fter verlag) So beginnt das Märchen, das Michael Stavaric über den Elsterkönig erzählt. Die anfängliche Zufriedenheit aller mit ihrem König, aber auch im Umgang miteinander, setzt Linda Wolfsgruber mit zarten Pastelltönen in Szene. Sie alle leben in einem prächtigen Königreich. "Und es gehörte alles allen Elstern zu gleichen Teilen, so wollte und wünschte es sich der König." (Copyright Linda Wolfsgruber, kunstanst!fter verlag) Doch dann wacht der König eines Morgens auf und sein Federkleid ist nicht mehr weiß, sondern schwarz, unübersehbar für alle. ...weiterlesen...


Samstag, 25. Februar 2017 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (4)

Und wieder eine Alltagsperle gefunden, in der heutigen Sendung Kirche im WDR. Es ist der Satz, den eine Frau stets zum Ende ihres Besuches bei einer Familie sagt: "Ich werde wiederkommen. Denn ich liebe mich, wenn ich bei euch bin." Dieser Satz erinnert mich an die Mutter meines ersten Freundes. Bei ihr durfte ich einfach sein, für mich eine Grundvoraussetzung dafür, mich selbst lieben zu können. Sie habe ich nach der Trennung von dem Freund noch sehr lange sehr vermisst. weiterlesen...


Freitag, 24. Februar 2017 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Für mich ist es nach "Kokoro" der zweite Roman dieses japanischen Schriftstellers. Zfeitlich ist "Sanshirōs Wege" sechs Jahre vor "Kokoro" erschienen. Beide Romane sind nicht wirklich handlungsreich im Sinne äußerer Handlungen. Sie werden getragen von der Neugier und der Unwissenheit eines jungen Menschen, hier ist es Sanshirō, der gerade die Oberschule beendet hat und mit der Bahn nach Tokio reist, um dort ein Studium aufzunehmen, und erste Erfahrungen mit der Großstadt Tokio und seinen Menschen macht. Interessant ist, was der Autor über seinen Roman sagt: "Meine einzige Arbeit besteht darin, die Menschen in diese Welt freizulassen. Danach schwimmen sie nach ...weiterlesen...