Dienstag, 17. August 2010

"Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Frühstück und nach Leben." (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Sonntag, 15. August 2010

"Der Chinese" fehlte mir noch in meiner Mankell-Sammlung, deren Reihe sich allerdings lichtet, seit meine Kinder diesen Autor für sich entdeck haben - nun ja was sollen die Krimis im Regal ein Schattendasein führen. "Der Chinese" wird morgen auf Spanienreise gehen, im Gepäck eines meiner Söhne: "Schaffst du das bis Sonntag Abend?" In diesem Krimi hat  Vivi Sundberg einen Fall von ungeheurem Ausmaß und unbeschreiblicher Brutalität aufzuklären: In einem kleinen schwedischen Dorf werden 19 Menschen, 18 sehr alte Menschen und ein kleiner Junge, ermordet, ja man kann sagen hingerichtet. Selbst die Haustiere dieser Menschen  werden "geschlachtet". Es scheint auf den ersten ...weiterlesen...


Freitag, 13. August 2010

Schicksal Wir sind in Zorn und Unverstand Wie Kinder tun, geschieden Und haben uns gemieden, Von blöder Scham gebannt. Die Jahre gingen drüber her Mit Reuen und mit Warten. In unsern Jugendgarten Führt keine Straße mehr. (Rainer Maria Rilke) Und was ist mit einem kleinen Pfad in den Altersgarten, falls aus den "Kindern" Erwachsene geworden sind, die ihre Scham verloren haben? weiterlesen...


Dienstag, 10. August 2010

"Oft trifft man sein Schicksal auf Wegen, die man eingeschlagen hatte, um ihm zu entgehen." (J.de la Fontaine) weiterlesen...


Montag, 9. August 2010

"Sein Schicksal annehmen, hat eine sehr stark heilende Wirkung fast schon wie ein Zauber - möchte ich sagen." (Holm Rumpel) weiterlesen...


Sonntag, 8. August 2010

Sophie für dich war die welt nie dunkel und zerklüftet du schrittest mir voran mit frohem glanz und frohem schein dein mut zog hilfreich in mich ein du schirmtest unseren traum und jede stunde hatte einen sinn und einen sauberen saum (Hans Arp nachdem Tod seiner Frau Sophie Taeuber-Arp) weiterlesen...


Freitag, 6. August 2010

Dieses Buch ist "Das Tagebuch der Marie Sharp" , die sich im Gegensatz zu ihren weiblichen Bekannten darauf freut, endlich sechzig zu werden, denn für sie ist es ein "schönes tröstliches Gefühl, alt zu sein, passend eben". Sie beschließt: "nicht so sehr wie eine ausgebombte alte Turnhalle auszusehen, sondern eher wie eine wunderschöne alte Klosterruine" und fortan auf Sport jeder Art und auf Sex zu verzichten, schafft ihr altes Doppelbett ab um einfach mehr Platz im Zimmer zu haben und verliebt sich in einen ehemaligen Schulfreund. Ihre Tagebuchaufzeichnungen lassen den Leser an ihrem immer noch turbulenten Leben und ihren von Sarkasmus und beißender Ironie geprägten Gedanken teilnehmen. ...weiterlesen...


Mittwoch, 4. August 2010

Wir haben zwar schon Anfang August, doch immer wieder gibt es Gewitter, die es in sich haben. Ich bin zwar um jeden Regen dankbar, aber muss es gleich immer so heftig schütten? Schöner formuliert hat es Hesse in seinem Gewittergedicht: Gewitter im Juni Sonne krankt, Gebirge kauert, Schwarze Wetterwolkenwand Mit geduckten Kräften lauert, Niedrig flattern scheue Vögel, Graue Schatten übers Land. Donner, lange schon zu hören, Poltert lauter los und klingt Herrlich auf zu Paukenchören, Draus trompetenhell und golden Blitz um Blitz den Schwall durchdringt. Regen stürzt in dichten Güssen Gläsern, kalt und silberfahl, Rennt in Bächen, rauscht in Flüssen Wild wie lang verhaltenes Schluchzen Nieder ins erschreckte Tal. (Herman Hesse, Juni 1953) weiterlesen...


Dienstag, 3. August 2010

Warum liest man einen schlecht geschriebenen Krimi mit durchgängig klischeehaft dargestellten Personen zu Ende? Ganz einfach: Schon auf den ersten Seiten erfährt der Leser, dass und wie Betty sich mit Hilfe ihres Geliebten, gleichzeitig Prokurist in der Firma, in der sie Chefin ist, sich ihres Mannes erledigt. Erweist sich das angeblich perfekte Verbrechen auch als solches? Kommen die beiden davon? Das will man als Leser wissen. Vieles spricht dafür, weil Betty es geschickt schafft, sich den ermittelnden Kriminalbeamten Georg Wassenberg, der unübersehbar scharf auf sie ist, zunutze zu machen. Wie blind ist er, wieweit lässt er sich von ihr einwickeln? Das allein lässt einen weiterlesen. Wirklich Spaß ...weiterlesen...


Montag, 2. August 2010

Dieses Geschenkheftchen von nur 20 S. enthält in fünf Abschnitten:- Von der Liebe träumen - Immer wieder Brücken suchen - Wirklich Abschied nehmen - Zu mir selbst zurückfinden - Neue Hoffnung wagen - zahlreiche Gedichte der Autorin, die in ihrer Abfolge die Wege einer Liebe aufzeigen, mit allen Höhen und Tiefen. Rosen-Fotografien von Johannes Rodi setzen farbige Akzente und symbolisieren diesen Weg. Wer weiß, was dir heue entgegenkommt - vielleicht erste Spuren der Hoffnung. Wer weiß, was dir heute wieder im Wege steht - vielleicht der Hinweis auf eine neue Richtung. Wer weiß was dir heute wieder blüht - vielleicht ein Strauß roter Rosen. Halten wir Ausschau nach Hindernissen und Rosen - es müssen ja nicht gleich rote sein! Christa Spilling-Nöker, ...weiterlesen...