Sonntag, 12. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Unglaublich, wie erträgt ein Herz, Was schon zu denken unerträglich! Hinhalten Hoffnungen den Schmerz, Ihn brechend, den sie steigern täglich. Man hofft und hofft, bis hoffnungslos Geworden das geliebte Leben, Dann gibt man auf die Hoffnung blos, Das Leben war schon aufgegeben. (Friedrich Rückert) (Leitmotiv in Bella Block, Unter den Linden) weiterlesen...


Samstag, 11. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Gefrorne Tropfen fallen Von meinen Wangen ab: Ob es mir denn entgangen, Daß ich geweinet hab'? Ei Tränen, meine Tränen, Und seid ihr gar so lau, Daß ihr erstarrt zu Eise Wie kühler Morgentau? Und dringt doch aus der Quelle Der Brust so glühend heiß, Als wolltet ihr zerschmelzen Des ganzen Winters Eis! (aus: Schuberts Winterreise) weiterlesen...


Freitag, 10. Oktober 2014 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

Die Augen und die Ohren und die fünf Sinne, das sind die Stege, auf denen die Seele ausgeht in die Welt, und auf diesen Stegen kommt die Welt wiederum zur Seele. Drum soll der Mensch seine Augen mit Sorgfalt behüten, dass sie nichts hineinbringen, was der Seele schädlich sei. (Meister Eckhart) weiterlesen...


Donnerstag, 9. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Denk-Würdiges | Kommentare (1)

Bald ist es wieder soweit. Und sie basteln und singen und bringen ihr Licht in die Welt: Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Mein Licht ist schön, könnt Ihr es sehn. Rabimmel, Rabammel, Rabumm. Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. Ich trag mein Licht und fürcht mich nicht. Rabimmel, Rabammel, Rabumm. Nur am St. Martinstag? Warum nicht heute und morgen? singen leuchten fröhlich sein weiterlesen...


Mittwoch, 8. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen, aus jeder Wendung weht es her: Gedenk! Ein Tag, an dem wir fremd vorübergingen, entschließt im künftigen sich zum Geschenk. Wer rechnet unseren Ertrag? Wer trennt uns von den alten, den vergangnen Jahren? Was haben wir seit Angebinn erfahren, als dass sich eins im anderen erkennt? Als dass an uns Gleichgültiges erwarmt? O Haus, o Wiesenhang, o Abendlicht, auf einmal bringst du's beinah zum Gesicht und stehst an uns, umarmend und umarmt. Durch alle Wesen reicht der eine Raum: Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still durch uns hindurch. O, der ich wachsen will, ich seh hinaus, und in mir wächst der Baum. Ich sorge mich, und in mir steht ...weiterlesen...


Mittwoch, 8. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Zitate | Kommentare (0)

„Bekanntes Leid ist besser als unbekannte Freud'“ (Sprichwort) weiterlesen...


Dienstag, 7. Oktober 2014 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Bei dem chinesischen Philosophen Zhuangzi kann man folgende Geschichte lesen: "Im Staate Lu war einmal ein Mann, der lebte in Felsklüften und trank Wasser und hielt sich fern von allem Streben nach weltlichem Gewinn. So war er siebzig Jahre alt geworden, und sein Antlitz war noch frisch wie das eines Kindes. Unglücklicherweise begegnete er einmal einem hungrigen Tiger. Der hungrige Tiger fraß ihn auf. Da war auch ein anderer Mann, der lebte mit Arm und Reich in regem Verkehr. Als er aber vierzig Jahre alt geworden war, da bekam er ein innerliches Fieber, an dem er starb. Der eine dieser ...weiterlesen...


Montag, 6. Oktober 2014 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Ich wollte verstanden werden und habe mich doch selbst nicht verstanden Ich habe auf mir bestanden um nicht unterzugehen gekämpft ausgehalten durchgehalten statt mich liebevoll anzunehmen in meinem Unverstandensein Nur so ist Verstehen Annehmen Liebe möglich (© mona lisa) weiterlesen...


Sonntag, 5. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (10)

Du hast mich in meiner Seele berührt Beseelt spüre ich wieder meine Lebendigkeit und Herzenswärme und weiß Ich bin Licht, Klarheit und Liebe (© mona lisa) weiterlesen...


Samstag, 4. Oktober 2014 | Kategorie: Allgemein, Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

"Würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Ihr Leben genau so, wie es bisher verlaufen ist, noch einmal leben wollen?" Der Konjunktiv verweist die Frage in den Bereich des Irrealen, des Wünschens, des (Un-) Möglichen, denn ein Neuanfang ist ja nicht möglich. Dennoch macht es Sinn, über eine Antwort nachzudenken, dann nämlich, wenn ich mich frage, will ich so weiter leben und wie sieht dann die Endbilanz aus? Auf der Grundlage der "sieben sogenannten Todsünden" (Hochmut, Gier, Neid, Zorn, Wolllust, Völlerei, Trägheit) iunternimmt Domian eine Beschreibung der heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten und allgemein vorherrschender Verhaltensweisen, die ihn deutlich "nerven", die er "schädlich", "sinnlos" findet. ...weiterlesen...