Donnerstag, 25. Februar 2010 8:53

"Willst du es im Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde." (Fr. Nietzsche) weiterlesen...


Mittwoch, 24. Februar 2010 10:24

In Sandra Ingermans "Die schamanische Reise" habe ich erfahren, dass es im Aramäischen offensichtlich keine Wörter für "gut" und "böse" gibt. Die ihnen entsprechenden Begriffe wären am ehesten mit "reif" oder "unreif" zu übersetzten, "was gleichzeitig darauf hinweist, dass das ganze Leben ein organischer, andauernder Prozess des Wachsens ist." (S. 54f.) Wachsen, sich entwickeln  kann man aber meist nur, wenn man Fehler machen darf, aus denen man lernen kann, wie es anders, besser geht.  Wenn es aber immer nur um "richtig" oder "falsch", um "gut" oder "böse" geht, dann entsteht Starre, Enge, die Wachstum nur mühsam möglich macht. Bei der Übersetzung der Bibel habe man die Begriffe also nicht ...weiterlesen...


Mittwoch, 24. Februar 2010 10:08

Wir verbiegen uns für das Leben und denken - es ist unser Leben bis wir merken - daß es nur jener Teil war der uns beigebracht wurde. (Holm Rumpel) weiterlesen...


Montag, 22. Februar 2010 8:57

Nicht käuflich, aber zu mieten, so ein Kommentar zur Sponsorenaquise im Namen des Ministerpräsidenten von NRW. 20.000 € für ein "stattliches" Partnerpaket (diesen Begriff kennt mein Wörterbuch noch nicht, werde ich aber gleich einfügen!!). Und Rüttgers, der Arme, hat nichts davon gewusst, alles ist nur ein Missverständnis. Die Frage ist nur: Wer da was missverstanden hat! Ich fasse es nicht, für wie blöd die uns halten!!! weiterlesen...


Sonntag, 21. Februar 2010 9:25

In der heutigen Sendung Lebenszeichen im WDR 3 "Es muss nicht immer alles sein im Leben" geht es um (Lebens-)Pläne, ihre sinnvolle und zerstörende Funktion, aber auch um das Scheitern. Der Schweizer Psychoanalytiker Alain Guggenbühl fordert in seinem Buch "Wer aus der Reihe tanzt lebt intensiver" sogar eine Kultur des Respekt vor dem Scheitern eines Menschen und seinem Umgang mit diesem Scheitern, denn Scheitern, Fehlschläge sind notwendige Korrekturen eines Lebensplanes, die eine Veränderung bisheriger Prioritäten zur Folge haben kann. Wer  bisher immer "Mitfahrer(in)" gewesen ist, kann sich überlegen, ob er fortan nicht lieber "Busfahrer(in)" sein will, der den Kurs des eigenen Lebens bestimmt, wohl wissend, dass man ...weiterlesen...


Samstag, 20. Februar 2010 0:15

"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." (Franz Kafka) weiterlesen...


Freitag, 19. Februar 2010 9:14

Gestern habe ich in einem Vortrag in der VHS Recklinghausen von Dr. T. Reters "Vom Haben zum Sein" den Begriff "Erfahrungsbibliothek" gehört. Er hat mir sofort gefallen. Wir Zuhörer bekamen u.a. einen Ausschnitt von George Pennington "Bewußt leben" zu sehen, in dem der Autor aufzeigt, wie automatisch im Normalfall das Reiz-Reaktionsschema menschlichen Handelns abläuft: Ich nehme in der Außenwelt einen Reiz wahr, deute ihn, es entsteht ein (meist konditioniertes) Gefühl und entsprechend reagiere ich. Diesen konditionierten Reflex kann ich dann durchbrechen, wenn ich nach der Reizwahrnehmung innehalte und in meiner "Erfahrungsbibliothek" nach anderen Möglichkeiten der Deutung Ausschau halte. Dann nämlich sind andere Gefühle möglich und auch andere Reaktionen. Also: halten wir ...weiterlesen...


Donnerstag, 18. Februar 2010 12:32

Dem Vorwurf, sie sei wankelmütig, begegnete Luise Rinser mit folgender, frei zitierter Umformulierung: "Ich bin nicht wankelmütig, sondern wandelmutig." (gelesen in: Luise Rinser, Mit wem reden) weiterlesen...


Dienstag, 16. Februar 2010 12:25

Der Titel ist sicherlich eine gewollte Anlehnung an Bonhoefers Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Es ist eine Sammlung von 32 verschiedenfarbigen Karten mit "beflügelnden Worten" und einem kleinen Holzständer zum Aufstellen der liebevoll gestalteten Karten in Postkartenformat. Man kann die Karten für sich selbst nutzten, als komplette Schatzkiste verschenken, sie als Postkarten verschicken, Geschenken beifügen, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Immer, wenn ich gehe: Als sei ich begleitet. Und das beschwingt. Immer, wenn ich gehe: Der Schlag meines Herzens. Und der hält den Rhythmus. Immer, wenn ich gehe: Ein Schritt nach dem andern. Und das bringt voran. Immer, wenn ich gehe: Ein schimmer von Sinn. Und der beflügelt. (Wolfgang Dietrich) Das ...weiterlesen...


Samstag, 13. Februar 2010 10:58

"Wer durch des Argwohns Brille schaut sieht Raupen selbst im Sauerkraut." (Wilhelm Busch) Euch ein raupenfreies Wochenende weiterlesen...