Samstag, 14. Mai 2016 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

Man sollte nicht fürchten, daß unsere Kraft nicht hinreichte, irgendeine, und sei es die nächste und sei es die schrecklichste Todeserfahrung zu ertragen; der Tod ist nicht über unsere Kraft, er ist der Maßstrich am Rande des Gefäßes. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Freitag, 13. Mai 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (5)

Eine herausfordernde Beziehung - für beide. weiterlesen...


Donnerstag, 12. Mai 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Noch eine Neuauflage des Klassikers? Ja! Und was für eine! Schlägt man dieses Buch auf, begegnet man Bildern, die ein Kenner des Originaltextes mit Goethes Werther zunächst kaum in Verbindung bringen würde. „© Franziska Walther / kunstanst!fter verlag“ Sie schaffen es aber sofort, einen in ihren Bann zu ziehen, neugierig zu machen, zu blättern, sich über die zwei (!) farblich zum Buch passende Lesebändchen zu freuen und zu wundern. Doch dann erkennt man an den Papierrändern, eine Zweiteilung im Buch, die im zweiten Teil mit der persönlichen Rezeptionsgeschichte der Illustratorin beginnt. Franziska Walther hat den ursprünglichen Text, den sie - sicher ...weiterlesen...


Mittwoch, 11. Mai 2016 | Kategorie: Allgemein, Fotos | Kommentare (0)

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Dienstag, 10. Mai 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Ich weiss nicht was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dunkelt, Und ruhig fließt der Rhein; Der Gipfel des Berges funkelt Im Abendsonnenschein. Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar; Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme Und singt ein Lied dabei; Das hat eine wundersame, Gewaltige Melodei. Den Schiffer im kleinen Schiffe Ergreift es mit wildem Weh; Er schaut nicht die Felsenriffe, Er schaut nur hinauf in die Höh. Ich glaube, die Wellen verschlingen Am Ende Schiffer und Kahn; Und das hat mir ihrem Singen Die Lore-Ley getan. (Heinrich Heine) weiterlesen...


Montag, 9. Mai 2016 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Sätze auf Autobahnen im Ruhrgebiet als regionale Kunstobjekte, zu erfassen am besten, wenn man im Stau steht ;) z.B.; Ich komm' aus wir. weiterlesen...


Sonntag, 8. Mai 2016 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (3)

Ich danke dir, dass du mich unter (Lebens-)Gefahr geboren, dass du mich nach deinen Kräften behütet und versorgt hast, dass ich lernen und studieren durfte – obwohl ich ein Mädchen war. Gewünscht hätte ich mir Anerkennung auch da, wo ich deinen Vorstellungen und Erwartungen nicht entsprach, weil ich anders war als du oder vielleicht auch nur den Mut hatte, anders zu leben, andere Wege zu gehen, als die, die du gewählt hattest für dich und für mich. Es tut mir Leid, dass ich für dich in vielerlei Hinsicht Zumutung und Enttäuschung war. Ich war offensichtlich nicht die Tochter, die du dir gewünscht hattest, die du vielleicht gebraucht hättest. Die konnte und wollte ...weiterlesen...


Samstag, 7. Mai 2016 | Kategorie: Fotos, Gedichte | Kommentare (0)

Ich bin so knallvergnügt erwacht. Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften. Ein schmuckes Laken macht einen Knicks Und gratuliert mir zum Baden. Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs Betiteln mich „Euer Gnaden“. Aus meiner tiefsten Seele zieht Mit Nasenflügelbeben Ein ungeheurer Appetit Nach Frühstück und nach Leben. (Joachim Ringelnatz) weiterlesen...


Freitag, 6. Mai 2016 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

Jetzt kann es wieder passieren, dass man im Café sitzt und die Vorbeiziehenden beobachtest. Leute gucken halt;) Und immer mal wieder denkst du: Woher kennst du den/ die denn? Manchmal fällt der "Groschen" sofort. Manchmal erst, wenn ich ihn/ sie wieder im Fernsehen sehe. Und das kann dauern;) Es ist Festspielzeit auf dem Hügel und manche Prominente flanieren dann auch unbehelligt durch die City von Recklinghausen. weiterlesen...


Donnerstag, 5. Mai 2016 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen | Kommentare (0)

"Mein Leben lang habe ich mich bemüht, dem verhassten Schatten meines Vaters zu entgehen, ich war aus G. geflohen, hatte in Marseille Unterschlupf gesucht, ich hatte mich sogar um die Aufnahme bei der Fremdenlegion bemüht, nur um diesem gefürchteten und verhassten Gerhard Müller zu entkommen. Sollte ich mich durch Geld verführen lassen, nun doch zum Sohn meines Vaters zu werden?" Dieser Satz umfasst den gesamten Lebenslauf des Konstantin Boggosch. Er ist der Ich-Erzähler in "Glückskind mit Vater", ein pensionierter Schuldirektor, der anlässlich eines Jubiläums von einer jungen Journalistin um ein Interview gebeten wird. Sie plant einen Artikel, in dem alle in ...weiterlesen...