Neujahr 2026

Es ist zunächst etwas sehr Einfältiges, was hier gesagt ist, nämlich daß ein Leben Sinn und Wert hat, nur sofern Liebe in ihm ist, und daß ein Leben nichts, gar nichts ist und keinen Sinn und Wert hat, wenn keine Liebe in ihm ist(1 Korinther 13, 1-3).
Ein Leben ist so viel wert, wie viel Liebe es hat. Alles andere ist nichts, gar nichts, ganz gleichgültig, ganz
unwichtig, alles Schlechte und alles Gute, alles Große und alles Kleine ist unwichtig – wir sind nur nach einem gefragt, ob wir Liebe haben oder nicht. …
(Dietrich Bonhoeffer)
Frostig ist das Jahr 2025 zu Ende gegangen.
Frostig, hoffentlich nur im Außen, nicht in menschlichen Herzen.
Möge es ein Jahr der Liebe werden, das Herzen erwärmt.
Auf dass sie lebendig und tatkräftig ihren physischen, psychischen und seelischen Aufgaben gerecht werden können und andere Herzen damit berühren, erwärmen, unterstützen und solidarisches Handeln ermöglichen.
Was kalte Herzen, also fehlende Liebe in der Welt anrichten, sehen wir tagtäglich.
Mögen wir – gemeinsam – die Kraft haben, zu lieben.
Und das heißt sicher auch manchmal:
klar Grenzen zu setzen, deutlich, vielleicht auch laut zu werden.
4 Gedanken zu „Neujahr 2026“
Danke für diese engagierten und auch mutigen Worte zum Jahresbeginn, liebe Mona Lisa.
Möge die Liebe immer die Oberhand behalten gegen Hass, Missgunst, Ignoranz oder Verblendung!
Einen lieben Neujahrsgruss zu dir,
Brigitte
Ja, ab und an muss/ möchte ich mir das ein oder andere von der Seele reden, in der Hoffnung, damit nicht allein zu stehen und Verbündete zu finden, in welcher form auch immer.
Noch einmal: herzliche Neujahrswünsche.
Wow, wieder so kraftvolle Worte, ich kann mich nur Brigitte anschließen. Es ist schön und tut gut, zu wissen, dass wir durchaus einige sind und mehr werden, die die Liebe – in all ihren Ausdrucksformen – als höchste Kraft auf diesem Planeten einordnen.
Ganz liebe abendliche Grüße!
Wir leben ja auch nicht allein auf unserem Planeten und erleben selbst, wie gut es tut, wenn jemand fürsorglich, liebevoll mit einem umgeht. Warum sollten wir das anderen, aber auch uns selbst vorenthalten: Selbstliebe gehört selbstverständlich dazu, sonst erschöpfen wir uns und können auch für andere nicht mehr da sein oder nur noch unter großen Mühen.
Und dann wird’s für alle schwer.
Morgengrüße aus dem noch dunklen Speckhorn.