Feuer
Mit einem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Urzusammenhang zwischen Flamme und Seele. (Oswald Spengler)
Mit einem Feuer fühlt der Mensch sich niemals allein. Die Flamme kann Gesellschaft leisten – darin steckt der Urzusammenhang zwischen Flamme und Seele. (Oswald Spengler)
Pfützen spiegeln das Himmelslicht.Sie haben ein helles Gesicht. Meide ihre Mulden!Tritt nicht in Lachen.Wenn sie dich dreckig machen,Ist’s dein Verschulden. Pfützen sind Schicksal für manches Getier,Sind aber für Kinder Seligkeiten.Häufig werden sich zwei oder vierMenschen um Pfützen streiten. (Ringelnatz)
„Der Lack ist ab!“ Und damit lässt sich vielleicht (viel) Geld machen, zumindest ist es einen Versuch wert ;)!Irgendwie haben Menschen, Firmen, was auch immer, mitbekommen, dass ich älter werde. Wen wundert’s. Älter werden wir alle, jeden Tag um einen Tag. Das nenne ich doch mal Gerechtigkeit oder den Lauf der Zeit, der Dinge. Vielleicht ist es auch eine der Konsequenzen von Internet-Bestellungen, bei denen man sein Geburtsdatum angeben muss. Von wegen Datenschutz ;) Reklame für häusliche Unterstützung/Pflege, Treppenlifte, Sterbeversicherungen,…
„Vaim“ ist Jon Fosses – Literaturnobelpreisträger von 2023 – neuer Roman, der in drei Abschnitten – aus der Perspektive dreier männlicher Ich-Erzähler – von ungewöhnlich passiven, alleinstehenden, nicht mehr ganz jungen Männern – „ein Jungspund war ich absolut nicht mehr“ – erzählt, deren Leben von einem Moment zum anderen eine völlig neue (Aus-) Richtung bekommt, als Eline in ihr Leben tritt, eine Frau, die mehr oder weniger in Imperativen redet, denen man/Mann sich besser nicht widersetzt: Pack das Nötigste ein,…
(Ein seltenes Bild hinterm Haus) Wie war zu Köln es doch vordemMit Heinzelmännchen so bequem!Denn, war man faul … man legte sichhin auf die Bank und pflegte sich:Da kamen bei Nacht,ehe man’s gedacht,die Männlein und schwärmtenund klappten und lärmten,und rupftenund zupften,und hüpften und trabtenund putzten und schabten…Und eh ein Faulpelz noch erwacht,…War all sein Tagewerk… bereits gemacht! … O weh! nun sind sie alle fort,und keines ist mehr hier am Ort!Man kann nicht mehr wie sonsten ruhn,man muss nun alles…
Mit dem heutigen Kalenderspruch gehe ich in Resonanz, ist er für mich doch Aufforderung, stets das Lichte, Leichte zu suchen, auch wenn’s vermeintlich eng und dunkel ist, eine Art, Trotzdem ja zum Leben sagen, wie es Viktor Frankl formuliert hat: Versuche stets, ein Stück Himmel über deinem Leben freizuhalten. (Marcel Proust)
Es ist zunächst etwas sehr Einfältiges, was hier gesagt ist, nämlich daß ein Leben Sinn und Wert hat, nur sofern Liebe in ihm ist, und daß ein Leben nichts, gar nichts ist und keinen Sinn und Wert hat, wenn keine Liebe in ihm ist(1 Korinther 13, 1-3). Ein Leben ist so viel wert, wie viel Liebe es hat. Alles andere ist nichts, gar nichts, ganz gleichgültig, ganzunwichtig, alles Schlechte und alles Gute, alles Große und alles Kleine ist unwichtig –…
Das neue Jahr sieht mich freundlich an, und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir. (Johann Wolfgang v. Goethe) Ok, hört sich gut an. Diese Ruhe-Einstellung hatte ich Silvester 1982 so noch nicht: Denn: Wie jedes Jahr hat der Älteste an diesem Tag Geburtstag. Viele verschiedene Erinnerungen sind damit unweigerlich verbunden:– Die Vorbereitungszeit, die ich – in manchen Aspekten und nicht nur heute – keiner Frau mehr wünsche: Die Frage nach Möglichkeiten einer Hausgeburt, abgebügelt…
„Wenn dein Körper sich der Bewegung hingibt, erinnert sich deine Seele an ihren Tanz.“ (Gabrielle Roth) Dieses Zitat habe ich auf der Seite einer 5 Rhythmen-Lehrerin gefunden, leider ziemlich weit weg. Bei den momentanen Straßenverhältnissen bleibe ich dann doch lieber zu Hause. Es ist überall glatt auf Straßen und Wegen. Die Folge: viele Unfälle durch gefrorenen Regen und Nebel. Zwei heftige Stürze dieses Jahr lassen mich dann doch vorsichtiger werden, nicht ängstlicher – noch nicht ;)Doch tanzen geht auch zu…
Die Zukunft muss man sich selbst aufbauen,lange bevor sie eintritt. (Rainer Maria Rilke) Gibt es Grenzen, die Zukunft planen, sinnlos machen? Uns eher auffordern, den Augenblick zu genießen?Mit zunehmendem Alter werden bisherige „Sicherheiten“ bröckelig, andere dagegen gewinnen an Stärke.