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Kategorie: Fotos

Sommerwolken

Sommerwolken

…Die Wolken lehren dem Sommer das Fliegen;Viel Sommer sind schon in die Lüfte gestiegen,Auf Wolken über die Auen. Sie reiten wie die Toten vorüber,Denen die Herzen starr stille stehen.Doch Lippen, die jungen sommerroten,Küssen, werden die Tage auch trüber. (Max Dauthendey)

Plötzlich und unerwartet

Plötzlich und unerwartet

Wenn uns unvermutet eine Person wegstirbt, deren innige und verständige Teilnahme uns von Jugend an begleitete, deren ununterbrochene Neigung uns gleichsam eine stille Bürgschaft für ein dauerndes Wohlergehen geworden war, so ist es immer, als stockte plötzlich unser eigenes Leben.    (Eduard Mörike)

Johanna Frid, Haralds Mama

Johanna Frid, Haralds Mama

„Jemand sagte meinen Namen, im Befehlston. Nicht wie ein freundlicher Gruß, sondern wie wenn man in der Sprechstunde beim Onkologen aufgerufen wird. Ein Todesurteil. Es war nur ein Name. Die Frau, die ihn gerufen hatte, betrachtete mich mehr oder weniger lächelnd. … Ich hoffte, dass sie mich nicht umarmen würde, so in einer Art flauschiger Strafe. Das perfekte Verbrechen.“ Die eine elegant gekleidet, den cremeweißen, französischen Mantel über der Schulter drapiert, die andere in gigantischer Daunenjacke. Eine Axt in ihrer…

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Warten

Warten

Ein sicheres Mittel, die Leute aufzubringen und ihnen böse Gedanken in den Kopf zu setzen, ist, sie lange warten zu lassen. Dies macht unmoralisch. (Friedrich Nietzsche)

Ein Tag im Sommer 2025

Ein Tag im Sommer 2025

(Nach Norden) (Nach Süden) Es muss ja nicht heiß sein wie im Süden, doch ein wenig mehr Licht und Sonne, wäre schon wünschenswert ;)Schön, wenn hier und da – sparsam eingesetzt – etwas Rotes das triste Grau auflockert, es muss ja nicht gleich so dramatisch sein wie in Karoline von Günderrodes Gedicht „Hochrot“: Du innig Rot, Bis an den Tod Soll meine Liebe Dir gleichen, Soll nimmer bleichen, Bis an den Tod, Du glühend Rot, Soll sie Dir gleichen.

Stille Schönheit

Stille Schönheit

Wieviel Schönheit ist auf Erden unscheinbar verstreut; möcht‘ ich immer mehr des inne werden; wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut, in bescheidnen alt und jungen Herzen! Ist es auch ein Duft von Blumen nur, macht es holder doch der Erde Flur, wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen. (Christian Morgenstern)

An einen, der vorübergeht

An einen, der vorübergeht

Du hast mich an Dinge gemahnet, Die heimlich in mir sind, Du warst für die Saiten der Seele Der nächtige flüsternde Wind Und wie das rätselhafte, Das Rufen der atmenden Nacht, Wenn draußen die Wolken gleiten Und man aus dem Traum erwacht. Zu blauer weicher Weite Die enge Nähe schwillt, Durch Zweige vor dem Monde Ein leises Zittern quillt. (Hugo von Hofmannsthal)

Weike Wang, Die Ferien

Weike Wang, Die Ferien

Der Roman erzählt von zwei Sommerurlauben, die Keru und Nate abwechselnd mit mit ihren jeweiligen (Schwieger) Eltern in einem kleinen Ferienhaus verbringen. Da werden schnell mal die kulturellen und sozialen Unterschiede – Keru ist chinesische Amerikanerin – ihrer Herkunftsfamilien deutlich. Das, was die beiden jungen Leute aneinander faszinierend fanden, als sie sich kennenlernten, wird nun zu einem heiklen Gradmesser im Umgang mit den (Schwieger)Eltern auf der einen Seite, aber auch zwischen ihnen, denn beide sind durch die Gegenwart ihrer jeweiligen…

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Ein wenig Schwund ist immer

Ein wenig Schwund ist immer

Ich gehöre ja noch zu den immer seltener werdenden „Fällen“, die noch mit einem Füllfederhalter schreiben. Zu meinem 40igsten Geburtstag habe ich einen Pelikan-Toledo Füllhalter geschenkt bekommen. Am Wochenende habe ihn in der Küche fein eingeweicht, gesäubert und anschließend auf die Treppe gelegt, um ihn dann später in meinem Arbeitszimmer neu zu befüllen. Von der Treppe ist er runtergerutscht und eine Etage tiefer gefallen, zum Glück noch unbefüllt. Sonst hätte es eine arge „Sauerei“ gegeben. Denn er ist durch den…

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