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Kategorie: Fotos

Christina Hauff, Schattengrünes Tal

Christina Hauff, Schattengrünes Tal

Kristina Hauffs Roman „Unter Wasser Nacht“ ist verfilmt worden und wird im ZDF im Sommer unter dem Titel „Das verschwundene Kind“ gezeigt mit Mark Waschke und Julia Koschnitz in den Hauptrollen, so jedenfalls die Presseinformation des Hanser Verlages. Auch „Schattengrünes Tal“ ist ein erweitertes Kammerspiel um Lisa und Simon, die als Ehepaar in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald leben. Er ist Förster und kommt gerade von einer Forschungsreise, einer Wanderung durch den Bialowieza-Nationalpark, dem letzten Flachlandurwald Europas zurück. Er ist…

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Chantal Akerman, Eine Familie in Brüssel

Chantal Akerman, Eine Familie in Brüssel

Dieser nur 94 Seiten starke Roman erzählt – in erlebter Rede aus unterschiedlichen Perspektiven – von einer in der Welt verstreuten Familie, deren Mitglieder namenlos bleiben, und das auf recht distanzierte Weise: „Und dann sehe ich noch eine große fast leere Wohnung in Brüssel. Darin nur eine Frau oft im Morgenmantel. Eine Frau die grade ihren Mann verloren hat. …Ich sehe sie vor allem am Telefon und vor ihrem Fernseher auf dem Sofa liegen manchmal eine Zeitung vor sich. Wenn…

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Ein Rudel kleiner Wolken

Ein Rudel kleiner Wolken

Ein Rudel kleiner WolkenSchwimmt durch die Abendhelle,Wie graue Fische im MeereDurch eine blendende Welle. Und Mückenscharen spielenIm späten Winde regeSie tanzen zierliche TänzeIm warmen staubigen Wege. Und zwischen Wolken und Erde,Über die Bäume, die schlanken,Ziehn auf der Straße zum MondeDie uralten Liebesgedanken. (Max Dauthendey)

Sommermorgen

Sommermorgen

O Sommermorgen, wie bist du so schön,So schön im Tal und auf den Höhn! Wenn’s Morgenrot aus Osten strahltUnd golden den Saum der Wolken malt, Und mit immer glänzend röterer GlutAuf den Wipfeln der dunkelen Wäldern ruht; Wenn Halm‘ und Blumen in Flur und AuFrisch duften im kühlen Morgentau; Wenn durch des Waldes Stille der QuellVorüber rieselt silberhell; Wenn durch die Blätter säuselt der WindUnd im Felde die Lerch‘ ihr Lied beginnt: Dann muß das Herz in Andacht bebenUnd auch…

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Sonntage

Sonntage

„Ich liebe die Sonntage nicht, sie sind so einsam. Sie schließen die lauten, lebendigen Wochen so still u. traurig ab. Aber die Freitage u. Samstage liebe ich. Sie sind wie eine Verheißung …, wie ein Rätsel, das bunte Dinge verspricht. Aber die Sonntage erfüllen die Versprechen nicht. Nur die Abende haben ihre Schönheit. (…)“ (Hertha Kräftner an Otto H.) Lieber Sonntag, sei uns freundlich Nach der grauen, langen Woche! Zart mit goldnem Sonnenfinger Morgens mir ans Fenster poche. (Anna Dix)…

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Brille

Brille

Korf liest gerne schnell und viel; darum widert ihn das Spiel all des zwölfmal unerbetnen Ausgewalzten, Breitgetretnen. Meistens ist in sechs bis acht Wörtern völlig abgemacht, und in ebensoviel Sätzen läßt sich Bandwurmweisheit schwätzen. Es erfindet drum sein Geist etwas, was ihn dem entreißt: Brillen, deren Energieen ihm den Text – zusammenziehen! Beispielsweise dies Gedicht läse, so bebrillt, man – nicht! Dreiunddreißig seinesgleichen gäben erst – Ein – – Fragezeichen!! (Christian Morgenstern)

Des Krieges Buchstaben

Des Krieges Buchstaben

Kummer, der das Mark verzehret,Raub, der Hab und Gut verheeret,Jammer, der den Sinn verkehret,Elend, das den Leib beschweret,Grausamkeit, die Unrecht kehret,   Sind die Frucht, die Krieg gewähret. (Ferdinand Avenarius) Inhaltlich leider immer noch aktuell, auch wenn das Formale des Gedichtes sicher nicht mehr der heutigen Zeit entspricht. Das sogenannte Russell-Einstein-Manifestaus dem Jahr 1955, unterzeichnet von damals bedeutenden Wissenschaftlern, appelliert aus gegebenem Anlass – die Möglichkeit der Verbreitung von Atomwaffen – an die Menschlichkeit: „Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch…

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Linien

Linien

Die Linien des Lebens sind verschiedenWie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzenMit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden. (Friedrich Hölderlin)

Sprache als Heimat

Sprache als Heimat

Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfernung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten und leichtesten, wenn auch am leisesten vor sich. (Wilhelm von Humboldt)

Treffpunkt Futterstelle

Treffpunkt Futterstelle

Was eigentlich für Vögel gedacht war, haben auch die Eichhörnchen für sich entdeckt: Sie „bedanken“ sich mit akrobatischen Vorführungen dafür. (Das Video lässt sich leider nicht hochladen)Daher sind wohl die Futtersäulen wohl auch stets ratzfatz leer ;) Wohl bekomme es allen.