Vergeßner Sonnenschein

Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten
aus Deinem Haar vergeßnen Sonnenschein.
Schau, ich will nichts, als Deine Hände halten
und still und gut und voller Frieden sein.
Da wächst die Seele mir, bis sie in Scherben
den Alltag sprengt; sie wird so wunderweit:
an ihren morgenroten Molen sterben
die ersten Wellen der Unendlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)


4 Gedanken zu „Vergeßner Sonnenschein“
Das gefällt mir in Wort und Bild.
Vor allem das Vogelbild erzeugt eine spezielle Spannung, die im Strandbild wieder völlig zur Ruhe kommt.
Einen lieben Abendgruss,
Brigitte
Danke!
Heute:
ein Tag mit großer Bandbreite.
Herzliche Abendgrüße
Ich sehe hier nur traumhafte Stimmungen. Besonders der Strand, diese Weite, holt mich sehr ab.
Ach ja, könnte ich nur fliegen, ich würde mich in den Norden aufschwingen.
Auch von mir liebe Abendgrüße!
Die Weite macht frei, kann helfen, Gedanken zu klären und sich selbst zu Erden.
Herzliche Grüße