Luise Rinser, Mit wem reden

Vor ca. 14 Jahren habe ich diesen Band geliehen bekommen, mindest drei Umzüge hat er mitgemacht. Ich wusste nicht einmal mehr, dass ich ihn (ausgeliehen) hatte. „Bruder Feuer“ hat mich ins Regal sehen lassen, ob nicht noch weitere Bücher von Luise Rinser dort stehen. Ich bin fündig geworden, habe es mit Interesse gelesen und Anregungen in Glaubensfragen bekommen, die mich „zwischendurch“ immer wieder, immer noch beschäftigen. Luise Rinser geht in diesem Band auf Fragen meist junger Leser ein –  in Briefen an sie gestellt –  die sie beantwortet. Es sind Fragen nach dem „Sinn des Lebens“, nach „Himmel, Hölle, Teufel“, „Angst vor dem Sterben“ ,um nur einige Überschriften aufzulisten. Und ihre Antworten sind be-denkenswert, auch heute noch.
Bei der Suche nach der rechtmäßigen Besitzerin (oder ist es die Eigentümerin?), habe ich im Internet gesucht, bin fündig geworden, habe telefonisch die Adresse überprüft, die Handynummer bekommen und beinahe eine Stunde telefoniert mit der Absprache, in Kontakt bleiben zu wollen, wie und wo auch immer, da wir gemerkt haben, dass wir uns etwas zu sagen haben und das nach einer Pause von mindestens 14 Jahren.
Dem Buch hab dank. Leider ist der Band nicht mehr zu bestellen. Aber wenn ich ihn noch brauche, dann finde ich ihn bzw. er findet mich. Da bin ich zuversichtlich. Im Internet mag ich nicht bestellen, da ich nicht weiß, in welchem Zustand das Buch zu mir kommt, was „gebraucht“ für andre bedeutet!

Luise Rinser, Mit wem reden? Frankfurt 1984, 122 S. ISBN 3-596-25379-9

Datum: 12. Februar 2010
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2 Gedanken zu „Luise Rinser, Mit wem reden

  1. rosadora

    schau mal bei ´findmybook´. da sind ganz, ganz viele von diesem titel zu bekommen. und du kannst das ruhig riskieren. ich kaufe häufig bücher, die nicht mehr aufgelegt werden. so kam gestern ein buch zu mir
    von gertrud höhler ´die bäume des lebens´. vor 25 jahren aufgelegt und es kam wie neu!
    also nur mut.
    ich habe meine luise rinsers vor 2 jahren verschenkt, alle.

    ein schönes wochenende
    rosadora

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  2. Pingback: Wankelmütig? | monalisablog | Literatur - Gedichte - Bücher - Zitate

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