Aufgelesen
Wuchtbrumme
Wuchtbrumme
Und wieder hier draußen ein neues Jahr –Was werden die Tage bringen?!Wird’s werden, wie es immer war,Halb scheitern, halb gelingen? Wird’s fördern das, worauf ich gebaut,Oder vollends es verderben?Gleichviel, was es im Kessel braut,Nur wünsch‘ ich nicht zu sterben. Ich möchte noch wieder im VaterlandDie Gläser klingen lassenUnd wieder noch des Freundes HandIm Einverständnis fassen. Ich möchte noch wirken und schaffen und tunUnd atmen eine Weile,Denn um im Grabe auszuruhn,Hat’s nimmer Not noch Eile. Ich möchte leben, bis all dies…
2019 war ein schwieriges, ein wuseliges Jahr mit Brüchen im wahrsten und übertragenen Sinne des Wortes, mit Abschieden, körperlichen und seelischen Schmerzen, Tränen und viel Novemberblues, auch außerhalb des Monats November.Abschiede sind gefühlt vielleicht zunächst nur Leere, Dunkelheit, schwarze Löcher, die man – so schnell wie möglich – weghaben will. Doch sie sind meist Voraussetzung für neue Freiheiten, neue Lebensräume, die entstehen oder die man selbst erschaffen muss, ja vielleicht sogar für neue Lebensträume, die auf ihre Realisierung warten. Doch…
Die Möwen sehen alle ausals ob sie Emma hiessen.Sie tragen einen weissen Flausund sind mit Schrot zu schiessen. Ich schiesse keine Möwe tot,ich lass sie lieber leben –und füttre sie mit Roggenbrotund rötlichen Zibeben. O Mensch, du wirst nie nebenbeider Möwe Flug erreichen.Wofern du Emma heissest, seizufrieden, ihr zu gleichen. (Christian Morgenstern)
Strandgut sind Erinnerungen an die vielen Tage am Meer, die Spaziergänge am Strand, den Wind und die Wellen, an ambivalente Gefühle, mehr oder weniger diffuse und klare Gedanken, an Träume, Hoffnungen …
Es tut gut, sich einfach mal wieder nur treiben lassen und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Habt Ehrfurcht vor dem Baum.Er ist ein einziges grosses Wunder,und euren Vorfahren war er heilig. (Alexander von Humbold)
Strichvarianten in der Landschaft – einmal anders, nicht als ein Spitzname unter anderen wie:Bohnenstange, Spargeltarzan, Lange …Und dem Hinweis, wenn ich so weiterwüchse, bekäme ich keinen Mann mehr. Als wenn einen das als Kind interessiert hätte.Hängen geblieben ist der Spruch dennoch ;) Die Zeiten sind schon lange vorbei – bin nicht mehr Kind und auch kein „Strich in der Landschaft“ mehr. Jetzt fotografiere ich sie ;)
schon Frühlingsboten gesehen:
Tochter des Waldes, du Lilienverwandte,so lang von mir gesucht, unbekannte,im fremden Kirchhof, öd und winterlich,zum erstenmal, o schöne, find ich Dich! Von welcher Hand gepflegt du hier erblühtest,ich weiß es nicht, noch wessen Grab du hütest,ist es ein Jüngling, so geschah ihm Heil,ist es eine Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil. Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne,die wäre tödlich – andrer Blume Wonne,dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft,himmlischer Kälte balsamsüßer Luft. In deines Busens goldner…