Das XXII Sonett

Das XXII Sonett

Wir sind die Treibenden. Aber den Schritt der Zeit, nehmt in als Kleinigkeit im immer Bleibenden. Alle das Eilende wird schon vorüber sein; denn das Verweilende erst weiht uns ein. Knaben o werft den Mut nicht in die Schnelligkeit, nicht in den Flugversuch. Alles ist ausgeruht. Dunkel und Helligkeit Blume und Buch. (Rainer Maria Rilke)

Christoph Kreitmeir, Der Seele eine Heimat geben

Christoph Kreitmeir, Der Seele eine Heimat geben

Christoph Kreitmeir ist Franziskaner, Theologe, Sozialpädagoge, Logotherapeut und ausgebildet in klientenzentrierter Gesprächsführung und Wertimagination. Lange hat er als Seelsorger in vielen gesellschaftlichen Bereichen gearbeitet. Zur Zeit begleitet er Menschen als Klinikseelsorger in Ingolstadt. Aus seiner Arbeit, aber auch aus eigener Erfahrung erlebt er Menschen auf der Suche nach Seelenruhe und Seelenfrieden in einer immer hektischer werdenden Zeit, die von vielen so erlebt und oft auch als Krankmacher eingestuft wird. Mit seinem Buch „Der Seele eine Heimat geben“ will er spirituelle…

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Steffen Kopetzky, Propaganda

Steffen Kopetzky, Propaganda

Leutnant John Glueck, geboren 1921 in New York als Kind deutscher Auswanderer, ist Angehöriger der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika, Department for Psychological Warfare, kurz Sykewar genannt. „Alle anderen nannten uns Propaganda.“ Er ist der Protagonist eines faszinierenden, geschickt konstruierten und gut erzählten Romans, der in Amerika der dreißiger Jahre beginnt. Glueck ist der Literatur seiner Vorfahren sehr verbunden, belesen und will schreiben. Er besucht einen Kurs für kreatives Schreiben, wo er unter anderen die später bekannten Schriftsteller J.D….

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Vereinsamt

Vereinsamt

Die Krähen schrei’nUnd ziehen schwirren Flugs zur Stadt:Bald wird es schnei’n –Wohl dem, der jetzt noch — Heimat hat! Nun stehst du starr,Schaust rück­wärts, ach! wie lange schon!Was bist du, Narr,Vor winters in die Welt entflohn? Die Welt — ein TorZu tausend Wüsten stumm und kalt!Wer das verlor,Was du verlorst, macht nirgends Halt. Nun stehst du bleich,Zur Winter-Wanderschaft verflucht,Dem Rauche gleich,Der stets nach kältern Himmeln sucht. Flieg, Vogel, schnarrDein Lied im Wüstenvogel-Ton! –Versteck, du Narr,Dein blutend Herz in Eis und Hohn!…

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