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Hausverstand
Hausverstand
Solchen Monat muss man loben:Keiner kann wie dieser toben,Keiner so verdrießlich seinUnd so ohne Sonnenschein!Keiner so in Wolken maulen,Keiner so mit Sturmwind graulen!Und wie nass er alles macht!Ja, es ist ’ne wahre Pracht. Seht das schöne Schlackerwetter!Und die armen welken Blätter,Wie sie tanzen in dem WindUnd so ganz verloren sind!Wie der Sturm sie jagt und zwirbeltUnd sie durcheinanderwirbeltUnd sie hetzt ohn‘ Unterlass:Ja, das ist Novemberspass! Und die Scheiben, wie sie rinnen!Und die Wolken, wie sie spinnenIhren feuchten HimmelstauUr und ewig,…
bauchpinseln, gebauchpinselt
Zum Dank dafür, daß sie das Licht bescheint, werfen die Dinge Schatten. Die Menschen auch, besonders die Schüler großer Männer. (Friedrich Hebbel)
s gibt Gräber, wo die Klage schweigt,Und nur das Herz von innen blutet,Kein Tropfen in die Wimper steigtUnd doch die Lava drinnen flutet;’s gibt Gräber, die wie WetternachtAn unserm Horizonte stehnUnd alles Leben niederhalten,Und doch, wenn Abendrot erwacht,Mit ihren goldnen Flügeln wehnWie milde Seraphimgestalten. Zu heilig sind sie für das Lied,Und mächt’ge Redner doch vor allen,Sie nennen dir, was nimmer schied,Was nie und nimmer kann zerfallen;O, wenn dich Zweifel drückt herab,Und möchtest atmen Ätherluft,Und möchtest schauen Seraphsflügel,Dann tritt an deines…
Profi-Erschrecker
Der Oktober verabschiedet sich mit Nachtfrösten.
Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben. (Theodor Storm)
Ich bin einverstanden damit, dass meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind. (Käthe Kollwitz, 1867-1945)