Schönheit
Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du dich entscheidest,du selbst zu sein. (Coco Chanel)
Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du dich entscheidest,du selbst zu sein. (Coco Chanel)
Birgit Birnbacher erzählt in diesem Roman von der alleinerziehenden Ann und ihrem Sohn Oz, ausgestattet mit der Diagnose ADHS. Beiden fällt es in in ihrer als „normal“ geltenden Umgebung schwer, klar zu kommen mit sich und den anderen. Eingebettet ist dieser Roman in eine Rahmenhandlung über ein Ereignis, das Oz in der Schule hatte. Es überschattet die freudige Nachricht über seinen erreichten Notendurchschnitt , da er von seiner Lehrerin einen Brief für seine Mutter mitbekommen hat. Oz wünscht sich eine…
Ich sehe hinter dem Grau heute Blau, Und ich bin milder gewordenIch bin nicht mehr der junge Radau Und wehe nicht mehr aus Norden. Es kommen die Jüngsten auch mal dahin, Wenn sie streng Zauderndes wagen Und fragen nach jedem »Wie ist …?« dann: »Wie bin …?« Und werden still Danke sagen. (Joachim Ringelnatz)
Daß wir erschraken, da du starbst, nein, daß dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun. (Rainer Maria Rilke, Aus dem Requiem für Paula Modersohn-Becker, geschrieben in Paris, 31. Oktober bis 2. November 1908 ) Zehn Jahre ist es nun her, dass meine Mutter gestorben ist. An dem Abend saß ich im Dortmunder Konzerthaus und hörte Mozarts Requiem. Ich habe in der…
Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben. Was das Auge freut, erfrischt den Geist, und was den Geist erfrischt, erfrischt den Körper. (Prentice Mulford) An dunklen Tagen trage ich einfach meine buntesten Klamotten.(Cyndi Lauper)
Einsamkeit Einsamkeit, ernsthafte Frau, Tratest einst still in mein Zimmer, Ach, und ich wollte dich nimmer, Grüßte dich finster und rauh. Nicktest nur milde dazu, Ließest dich doch nicht verjagen, Mußte dich eben ertragen, Sangest mich heimlich zur Ruh. Sieh, und nun weiß ich genau: Wolltest du heut von mir scheiden, Würde ich tief darunter leiden, Einsamkeit, ernsthafte Frau. (Anna Ritter)
Auch wenn vielerorts die Welt in Trümmern liegt, geht die Natur ihren vorgegebenen Weg, wo und wie es ihr möglich ist. Ob sie uns da Vorbild sein kann? Das zum Blühen bringen, was in unserer Wirkmacht steht? Ja es umgibt uns eine neue Welt! Der Schatten dieser immergrünen Bäume Wird schon erfreulich. Schon erquickt uns wieder Das Rauschen dieser Brunnen, schwankend wiegen Im Morgenwinde sich die jungen Zweige. Die Blumen von den Beeten schauen uns Mit ihren Kinderaugen freundlich an….
„Hope“ is the thing with feathers … (Emily Dickinson)
„Ein Schiff wird kommen …“ an dieses Lied von Lale Andersen, der man auf Langeoog ein Denkmal gesetzt hat, allerdings in Anspielung auf ein anderes ihrer Lieder, nämlich: „Vor der Kaserne vor dem großen Tor …“, musste ich beim Anblick dieses Schiffes am Strand von Langeoog denken. Abends dann dieser Anblick eines Museumsschiffes im Sprühnebel: Ob jetzt „der eine“ mit dem einen oder dem anderen Schiff gekommen ist oder sie noch immer unter der Laterne steht und wartet, das entzieht…
Am blassen MeeresstrandeSaß ich gedankenbekümmert und einsam.Die Sonne neigte sich tiefer, und warfGlührote Streifen auf das Wasser,Und die weißen, weiten Wellen,Von der Flut gedrängt,Schäumten und rauschten näher und näher – Ein seltsam Geräusch, ein Flüstern und Pfeifen,Ein Lachen und Murmeln, Seufzen und Sausen,Dazwischen ein wiegenliedheimliches Singen – Mir war, als hört ich verschollne Sagen,Uralte, liebliche Märchen,Die ich einst, als Knabe,Von Nachbarskindern vernahm,Wenn wir am Sommerabend,Auf den Treppensteinen der Haustür,Zum stillen Erzählen niederkauerten,Mit kleinen horchenden HerzenUnd neugierklugen Augen; – Während die…