Wajdi Mouawad, Anima

Wajdi Mouawad, Anima

„Anima“ ist ein aus der Perspektive verschiedener Tiere erzählter (Kriminal-) Roman, der es in sich hat. Die Lektüre setzt entweder starke Nerven voraus oder eine gewisse Unfähigkeit, sich bildlich vorstellen zu können, was man dort liest. „So oft schon hatten sie gespielt, sie stürben in den Armen des anderen, dass er im ersten Moment lauf auflachte, als er sie blutverschmiert im Wohnzimmer liegen sah, weil er glaubte, sie hätte das Ganze nur im großen Stil inszeniert, um ihn zu überraschen,…

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Impressionen aus Dortmund

Impressionen aus Dortmund

Konzerthaus Dortmund – heute Abend LA CLEMENZA DI TITO von Mozart mit Teodor Currentzis als Dirigent des Musicaaeterna Chores und Orchesters und hervorragenden Solisten. Es war überwältigend! Danke für diesen Abend.

So klingt nur Dortmund

So klingt nur Dortmund

Das Konzerthaus Dortmund kurz vor der festlichen Saisoneröffnung mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, einem ungewöhnlichen Programm (Tarrodi, Barber, R.Strauss, Nielsen) und der Sopranistin Renée Fleming. Das Konzert war ein Erlebnis für Augen und Ohren. Als Zugabe sang Renée Fleming ein weiteres Strauss-Lied: Morgen! Und morgen wird die Sonne wieder scheinen und auf dem Wege, den ich gehen werde, wird uns, die Glücklichen[5] sie wieder einen inmitten dieser sonnenatmenden Erde… und zu dem Strand, dem weiten, wogenblauen, werden wir still…

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Dirk Bennewitz/ Andrea Kubasch, Yoga für dein Leben

Dirk Bennewitz/ Andrea Kubasch, Yoga für dein Leben

Ob man nun Yogaübungen an einer Straßenlaterne oder auf einer belebten Straße – wie die beiden Autoren auf den Coverabbildungen – machen möchte, das bleibt jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall haben die beiden Autoren das Ziel, dem Leser die Welt ihres Yoga so nahe zu bringen, dass das Leben des Lesers sich verändern kann. Allerdings darf es – verständlicherweise – nicht beim Lesen des Buches bleiben. Es ist im Vergleich zu älteren Yogabüchern ein Buch, dass bunte, individuelle Wege…

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Ulla Hahn, Wir werden erwartet

Ulla Hahn, Wir werden erwartet

„Aller guten Dinge sind drei.“ – heißt es. Manchmal darf es ruhig eins mehr sein! Der vierte Band von Ulla Hahns „autobiografischem Epos“ – so der Verlag – ist nun erschienen. Wie immer eine sehr unterhaltsame, in Ulla Hahns spezifisch poetischer Sprache geschriebene Lektüre, für die man dennoch einen langen Atem haben muss. Dieser Roman setzt dort an, wo der dritte Roman geendet hat: „Lommer jon, sagte der Großvater, sagt er noch einmal, und griff in die Luft, greift er…

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Julia Wolf, Walter Nowak bleibt liegen

Julia Wolf, Walter Nowak bleibt liegen

Der neue Roman von Julia Wolf ist ein außergewöhnlicher, ein ungewöhnlicher Roman und steht mittlerweile auf der Longlist für den deutschen Buchpreis. Er kommt nicht als flüssig, linear erzählter Text daher, sondern als ein Etwas, das sich aus zahlreichen, verschieden gestalteten Mosaiksteinchen zusammensetzt, die zeitlich nicht immer sofort klar und eindeutig zuzuordnen sind. Eine Zuordnung und die Erstellung eines Ganzen ist Aufgabe des Lesers, von dem – auch durch die sprachliche Präsentation – hohe Konzentration gefordert wird. Nicht nur der…

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Schattenspiele

Schattenspiele

Ich bestätige voll Glück meinen Glauben daran, daß wir in uns einen Funken jenes ewigen Lichts tragen, das im Grunde des Seins leuchten muß, und das unsere schwachen Sinne nur von ferne ahnen können. Ich erkenne es als unsere höchste Pflicht, diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen und das Göttliche in uns zu verwirklichen. (Malvida Freiin von Meysenbug)

John Strelecky, Was nützt der schönste Augenblick, wenn du nicht aus dem Fenster schaust

John Strelecky, Was nützt der schönste Augenblick, wenn du nicht aus dem Fenster schaust

John Strelecky ist der Autor von „Das Café am Rande der Welt“ und anderen Büchern, die einen dazu anleiten können, mal innezuhalten und sich zu fragen: Lebe ich so, wie ich leben möchte? Bin ich glücklich und zufrieden? Oder nur „eigentlich“? Mit kleinen Texten, manchmal nur kurzen Impulsen, lädt der Autor die LeserInnen dazu ein, zu überprüfen, wie sie es mit ihrem Leben so halten, ergänzt durch bunte lebensfrohe Aquarellillustrationen, manchmal auch nur farbig unterlegte Seiten von Root Leeb: „Ich…

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