Rotweißgestreift
Farblich aufeinander abgestimmt.
Farblich aufeinander abgestimmt.
Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben. Ich ahne die Winde, die kommen, und muß sie leben, während die Dinge unten sich noch nicht rühren: die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille; die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer. Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer. Und breite mich aus und falle in mich hinein und werfe mich ab und bin ganz allein in dem großen…
Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich die Krimis von Volker Kutscher mit Gereon Rath und seiner Partnerin Charly Ritter mag und ebenso die Illustrationen von Kat Menschik. Umso gespannter war ich auf das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit, das seit heute im Buchhandel erhältlich ist: MOABIT: In „Moabit“ – eigens für Kat Menschik entwickelt – erzählt Volker Kutscher die interessante Vor-Geschichte seiner Kriminalromane, in der Charly Ritter, eigentlich Charlotte Ritter, mehr als nur eine Nebenfigur oder weibliches Anhängsel von Gereon Rath…
Nachlese Wahlschlappe Wanderungsbewegung Wählerwanderer Doppelspitze Parteiflügel Kümmererpartei Protestwähler Normalwähler Parteihochburg Federn lassen Herausforderung, Herausforderung, Herausforderung
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten, Folg ich der Vögel wundervollen Flügen, Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen, Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten. Hinwandelnd durch den dämmervollen Garten Träum ich nach ihren helleren Geschicken Und fühl der Stunden Weiser kaum mehr rücken. So folg ich über Wolken ihren Fahrten. Da macht ein Hauch mich von Verfall erzittern. Die Amsel klagt in den entlaubten Zweigen. Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern, Indes wie blasser Kinder Todesreigen Um…
Der elfjährige Lennard Grabbe wird vermisst. An einem Regentag im November ist er nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Nun ist seine Leiche gefunden worden. Jakob Franck, pensionierter Kommissar, übernimmt die Aufgabe, die Eltern des Jungen zu benachrichtigen. Schon während seiner Dienstzeit – auch in Fällen, in denen er nicht unmittelbar als Ermittler beteiligt war – war er zur Erleichterung seiner Kollegen derjenige, der den Angehörigen die Nachricht vom Tod überbracht hat. „Aus der Spiegelung der Eingangstür schaute ihr…
„Giftflut“ ist der dritte Kriminalroman Ditfurths mit Kommissar Eugen de Bodt, einem eigenwilligen, einzelgängerischen Kommissar. De Bodt setzt sich ständig – im Sinne seiner bisher immer erfolgreichen Ermittlungen – über Hierarchien, Kompetenzbereiche, Länder- und damit auch Ermittlungsgrenzen hinweg und gibt nichts auf Vorgesetzte, genauso wie Lebranc, ein französischer Kommissar, mit dem er im Verlauf der Ermittlungen zu tun hat. Denn die aufzuklärenden Anschläge werden in Berlin, Paris, London und weiteren europäischen Ländern verübt. Es scheinen terroristische Anschläge auf Europa zu…
Mit Theresa Schwietzer kann man in diesem Buch eine Reise nach Indien, Ecuador, Haiti und Zentral- und Südafrika unternehmen. Allerdings ist es ein Reiseführer der besonderen Art. (copyright Theresa Schwietzer, edition büchergilde) Es geht im Text und den zarten, sich zum Teil überlagernden Illustrationen um „Totenkult und Jenseitsvorstellungen“ in diesen Ländern. Anlass für dieses Buch war offensichtlich die Beerdigung ihrer geliebten Oma: „Als ich 21 Jahre alt war, verstarb meine geliebte Oma. Daran ist nichts Besonderes. Die Totenrede des Pastors…
„Anima“ ist ein aus der Perspektive verschiedener Tiere erzählter (Kriminal-) Roman, der es in sich hat. Die Lektüre setzt entweder starke Nerven voraus oder eine gewisse Unfähigkeit, sich bildlich vorstellen zu können, was man dort liest. „So oft schon hatten sie gespielt, sie stürben in den Armen des anderen, dass er im ersten Moment lauf auflachte, als er sie blutverschmiert im Wohnzimmer liegen sah, weil er glaubte, sie hätte das Ganze nur im großen Stil inszeniert, um ihn zu überraschen,…
Wenn der Mensch nichts mehr zu lieben hat, so umfaßt er das Grabmal seiner Liebe, und der Schmerz wird seine Geliebte. Vergebt einander den kurzen Wahnsinn der Klage: Alles kann der Mensch auf der Erde geduldiger verlieren als Menschen. (Jean Paul)